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Photovoltaikanlage auf einem Reihenhaus in Krefeld mit schwarzer PV Anlage auf dem Dach, Terrasse mit Markise und Garten in frühlingshafter Umgebung

PV auf dem Reihenhaus: Was ist möglich?

Viele Menschen in Krefeld, Straelen & Wachtendonk fragen sich, ob sich eine PV auf dem Reihenhaus überhaupt lohnt. Die Dachflächen sind oft kleiner als bei freistehenden Häusern. Gleichzeitig steigen die Stromkosten und der Wunsch nach mehr Unabhängigkeit wächst. Genau hier setzt eine Photovoltaikanlage an. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, was bei einer Solaranlage auf dem Reihenhaus möglich ist. Sie erfahren, welche Faktoren entscheidend sind und wie groß eine sinnvolle PV-Anlage sein kann. Außerdem erklären wir, wie Sie Ihren eigenen Solarstrom optimal nutzen.

Autor*in: Sebastian Lappe
Veröffentlichungsdatum:
Lesezeit: 3 Minuten

Dachverhältnisse im Reihenhaus

Reihenhäuser haben in der Regel eine kompaktere Dachfläche. Oft teilen sich mehrere Häuser ähnliche Ausrichtungen und Neigungen. Das bedeutet aber nicht, dass Photovoltaik im Reihenhaus nicht sinnvoll ist.

Entscheidend ist vor allem die Dachausrichtung. Reihenhäuser mit Süddach bieten meist die besten Voraussetzungen. Aber auch Ost West Dächer können gute Erträge liefern, weil sie den Strom über den Tag verteilen. Selbst ein Norddach kann sinnvoll sein, wenn die Fläche groß genug ist und wenig Schatten entsteht.

Ein weiterer Punkt ist die Verschattung. Nachbargebäude, Gauben oder Schornsteine können den Ertrag beeinflussen. Moderne PV-Module und intelligente Planung helfen jedoch, auch mit Teilverschattung effizient zu arbeiten.

Wichtig ist zudem die Nutzung der Fläche. Oft ist nicht das gesamte Dach frei belegbar. Dennoch gilt: Auch kleinere Anlagen können wirtschaftlich sein, wenn sie gut zum eigenen Stromverbrauch passen.

Typische Anlagengrößen und Erträge

Die typische Größe einer PV Reihenhaus Anlage liegt häufig zwischen drei und zehn Kilowatt installierter Leistung. Wie groß Ihre Anlage wird, hängt vor allem von der verfügbaren Dachfläche ab.

Ein Beispiel. Bei einer Dachfläche von etwa 30 bis 50 Quadratmetern lässt sich meist eine Anlage im mittleren Leistungsbereich installieren. Bei größeren oder doppelseitig nutzbaren Dächern kann die Leistung entsprechend steigen.

Der Stromertrag hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu zählen Ausrichtung, Neigung, Verschattung und die Qualität der Module. Eine Anlage auf einem gut ausgerichteten Süddach liefert pro Jahr mehr Strom als eine Anlage auf einem Norddach. Dennoch kann auch eine kleinere oder weniger optimal ausgerichtete Anlage sinnvoll sein, wenn sie auf Ihren Bedarf abgestimmt ist.

Eigenverbrauch und Speicher

Ein zentraler Begriff ist der Eigenverbrauch. Damit ist der Anteil des erzeugten Stroms gemeint, den Sie direkt im eigenen Haushalt nutzen. Je höher dieser Anteil ist, desto stärker profitieren Sie finanziell.

Typische Anwendungen sind Beleuchtung, Haushaltsgeräte oder das Laden eines Elektroautos. Auch eine Wärmepumpe kann mit PV-Strom betrieben werden. So nutzen Sie Ihre Energie genau dann, wenn sie entsteht.

Ein Stromspeicher kann den Eigenverbrauch zusätzlich erhöhen. Er speichert überschüssigen Strom für den Abend oder die Nacht. Das ist besonders bei kleineren Anlagen auf dem Reihenhaus interessant, da hier jede Kilowattstunde optimal genutzt werden sollte.

Netzanschluss und Rahmenbedingungen

Wenn Sie eine Solaranlage im Reihenhaus in Krefeld planen, spielt auch der Netzanschluss eine Rolle. Ihre PV-Anlage wird mit dem Stromnetz verbunden. Überschüssiger Strom kann eingespeist werden. Dafür erhalten Sie eine gesetzlich geregelte Vergütung.

Vor der Installation sind einige Schritte notwendig. Dazu gehören die Anmeldung beim Netzbetreiber, der Einbau eines passenden Zählers und die technische Prüfung der Anlage. In manchen Fällen können auch Vorgaben durch eine Eigentümergemeinschaft oder bauliche Besonderheiten relevant sein.

Hier gilt. Sie müssen sich nicht allein durch alle Anforderungen arbeiten. SWK unterstützt Sie bei der Einschätzung Ihrer Möglichkeiten und begleitet Sie bei den nächsten Schritten.

Praxis Check für Ihr Reihenhaus

Wenn Sie prüfen möchten, ob PV auf dem Reihenhaus möglich ist, können Sie mit drei einfachen Schritten starten.

Erstens: Prüfen Sie Ihre Dachfläche. Wie groß ist sie, wie ist sie ausgerichtet und gibt es Verschattung.
Zweitens: Schauen Sie sich Ihren Stromverbrauch an. Wann verbrauchen Sie besonders viel Energie.
Drittens: Holen Sie sich eine fachliche Einschätzung.

Eine gute Anlaufstelle ist die Photovoltaik Seite der SWK unter swk.de/energie/photovoltaik und dementsprechende Artikel im Magazin. Dort finden Sie weitere Informationen und Beispiele. Wenn Sie es konkreter angehen möchten, können Sie direkt eine persönliche Beratung anfragen. Auch ein Blick in den Artikel zur Wirtschaftlichkeit hilft, um Kosten und Nutzen besser einzuordnen.

Fazit: Auch kleine Dächer bieten Potenzial

Eine Photovoltaikanlage auf dem Reihenhaus ist in vielen Fällen sinnvoll. Entscheidend ist nicht nur die Größe des Dachs, sondern wie gut die Anlage zu Ihrem Verbrauch passt.

Auch auf kleineren Flächen lässt sich eine nachhaltige und wirtschaftliche Lösung umsetzen. Mit der richtigen Planung können Sie Ihren Strom selbst erzeugen und langfristig Kosten senken.

Bei Fragen zu einer PV-Anlage auf Ihrem Reihenhausdach unterstützt Sie SWK gerne mit einer persönlichen Beratung.

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