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Durchschnittliche Kosten einer PV-Anlage
Im Jahr 2024 lagen die Preise für eine PV-Anlage zwischen 1.200 und 1.800 Euro pro Kilowattpeak (kWp) Leistung. Eine Anlage mit 5 kWp, die in etwa den Strombedarf eines Einfamilienhauses deckt, kostet somit zwischen 6.000 und 9.000 Euro inklusive Montage. Größere Anlagen sind pro kWp oft günstiger, da Fixkosten für Planung und Installation sich besser verteilen lassen.
Zusätzliche Kosten für Stromspeicher und Wartung
Für eine höhere Eigenverbrauchsquote lohnt sich die Investition in einen Stromspeicher, der es ermöglicht, selbst erzeugten Strom auch in Zeiten ohne Sonneneinstrahlung zu nutzen. Die Preise für Batteriespeicher variieren stark und liegen bei 1.200 bis 8.000 Euro je nach Kapazität. Zusätzlich sollten für Wartung und Versicherung etwa 300 bis 400 Euro jährlich einkalkuliert werden, um die Lebensdauer und Zuverlässigkeit der Anlage sicherzustellen.
Förderung und Finanzierungsmöglichkeiten
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bietet Einspeisevergütungen für überschüssigen Solarstrom, der ins Netz eingespeist wird. Aktuell liegt die Vergütung für Anlagen bis 10 kWp bei etwa 8 Cent pro Kilowattstunde (Stand: EEG 2024). Darüber hinaus gibt es Förderprogramme, wie zinsgünstige Darlehen von der KfW und regionale Zuschüsse, die die Anschaffungskosten weiter senken können.
Update 13.11.2025: Die EEG-Einspeisevergütung für PV-Anlagen, die zwischen dem 1. August 2025 und dem 31. Januar 2026 in Betrieb gehen, beträgt für eine Teileinspeisung 7,86 ct/kWh bei Anlagen bis 10 kWp und 6,80 ct/kWh bei Anlagen zwischen 10 und 40 kWp. Bei einer Volleinspeisung liegen die Sätze bei 12,47 ct/kWh (bis 10 kWp) und 10,45 ct/kWh (bis 40 kWp). Viele Förderprogramme die darüber hinausgehen, wurden eingestellt, da sich die Anschaffung einer eigenen Photovoltaikanlage oftmals auch ohne diese lohnt. Gerade wenn die eigene PV-Anlage genutzt wird um damit eine bis zu 70% geförderte Wärmepumpe zu betreiben.
Fazit: Lohnt sich die Investition?
Eine PV-Anlage amortisiert sich typischerweise innerhalb von 10 bis 15 Jahren, abhängig von Größe, Eigenverbrauchsquote und Fördermöglichkeiten. Mit einem Speicher lässt sich die Stromautarkie erhöhen, was langfristig zu mehr Ersparnissen führen kann.
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