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Was braucht es eigentlich, um den eigenen Haushalt fit für die Energiewende zu machen und lohnt sich das wirklich? Diese Fragen stellte unser Energieexperte Philipp Dinh bei einer Informationsveranstaltung der Westdeutschen Zeitung in den Fokus. Gemeinsam mit Kollegin Daniela Thelen stand er rund 90 Minuten lang interessierten Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort, mit viel Fachwissen, Praxisbeispielen und klaren Antworten.
Photovoltaik - Strom von der eigenen Dachfläche
Photovoltaik-Module, oft auch einfach als Solaranlagen bezeichnet, sind längst mehr als nur ein Trend. Moderne Systeme bestehen aus Modulen auf dem Dach und einem Wechselrichter im Haus, der den erzeugten Gleichstrom in haushaltsüblichen Wechselstrom umwandelt. Wichtig dabei: Für Technik im Keller und Module auf dem Dach sollte ausreichend Platz vorhanden sein. Der produzierte Strom wird direkt im Haus genutzt, kann aber auch in einem optionalen Speicher zwischengespeichert werden, oder über eine Wallbox das eigene E-Auto laden.
Wärmepumpe und Photovoltaik - ein starkes Duo
Die Kombination aus PV-Anlage und Wärmepumpe bietet enormes Potenzial für Haushalte, die ihren Energieverbrauch nachhaltig senken möchten. Die Wärmepumpe nutzt die Umgebungsluft als Energiequelle und funktioniert nach einem einfachen, aber effektiven Prinzip: Ein Kältemittel verdampft bereits bei niedriger Temperatur, wird verdichtet und gibt die so gewonnene Wärme an das Heizsystem ab. Danach kühlt es sich wieder ab – der Kreislauf beginnt von vorn.
Was viele nicht wissen: Auch an weniger sonnigen Standorten kann eine PV-Anlage effektiv arbeiten, eine reine Südausrichtung ist längst nicht mehr nötig. Und auch die Wärmepumpe funktioniert besonders effizient, wenn sie gleichmäßig über längere Zeiträume läuft, gerade im Winter.
Kosten senken und die Umwelt schonen
Wer heute auf moderne Energietechnik umsteigt, kann von spürbaren Einsparungen profitieren. Bei einem Beispielhaushalt mit 120 Quadratmetern Wohnfläche sinkt der Stromverbrauch durch die Wärmepumpe im Vergleich zur Gasheizung um rund 75 Prozent, das bedeutet eine Ersparnis von mehreren hundert Euro im Jahr. In Kombination mit einer PV-Anlage lassen sich bis zu 50 Prozent der bisherigen Heizkosten einsparen.
Zudem unterstützt der Staat den Umstieg mit attraktiven Förderungen: Für die Anschaffung einer Wärmepumpe gibt es bis zu 70 Prozent Zuschuss, abhängig vom Alter der bisherigen Heizung und weiteren Faktoren. Für PV-Anlagen profitieren Betreiberinnen und Betreiber außerdem von der Einspeisevergütung für nicht genutzten Strom.
Komplettlösungen von der SWK - alles aus einer Hand
Eines wurde bei der Veranstaltung besonders deutlich: Viele Interessierte suchen nach Orientierung und verständlichen Antworten. Genau hier setzt unser Beratungsangebot an. Mit unseren Komplettlösungen bieten wir von der Analyse bis zur Umsetzung alles aus einer Hand, inkl. Fördermittelberatung und Antragstellung. So gelingt der Umstieg auf erneuerbare Energien nicht nur effizient, sondern auch bequem.
weiterführende Links
Weitere Informationen rund um Photovoltaik, Wärmepumpen, Fördermöglichkeiten und Ihre individuelle Lösung finden Sie auf:
👉 swk.de/energieberatung
Zum Artikel der Westdeutschen Zeitung geht es hier:
👉So günstig kann die Energiewende in Krefeld sein (wz.de)












