0 % gelesen0 % gelesen
Unser Mitarbeiter Sebastian Lappe hält ein weißes Schild auf dem in Roter Farbe steht: Hast Du mal ne Meinung? Her Hintergrund ist ebenfalls rot.

Meinungsstück: Die Energiewende als neues Fundament unserer Gesellschaft. Warum Strom keine einfache Handelsware mehr ist.

Dieser Artikel ist bei meiner eigenen, persönlichen Recherche zur Energiewende entstanden. Ich möchte diese quellenbasierten Gedanken hier teilen. Er ist aus meiner Sicht als Autor und Mitarbeiter der SWK (Stadtwerke Krefeld) geschrieben, stellt jedoch ausdrücklich meine persönliche Meinung dar und ist kein offizielles Statement der SWK.

Autor*in: Sebastian Lappe
Veröffentlichungsdatum:
Lesezeit: 4 Minuten

Energie als Infrastrukturmaßnahme

Wenn wir heute über die Energiewende sprechen, denken viele zuerst an den Bau von Windrädern oder den Austausch von Heizungen. Doch bei meiner Recherche wurde mir eines sehr schnell klar: Wir erleben gerade einen viel tieferen, fundamentalen Paradigmenwechsel. Energie ist nicht länger ein einfaches, kurzfristiges Handelsgut (im Fachjargon „Commodity“ genannt), das man einkauft und sofort verbraucht. Energie wandelt sich zu einer dauerhaften Infrastrukturmaßnahme, die wie unser Straßennetz oder die Wasserversorgung auf absolute Zuverlässigkeit und Langfristigkeit ausgelegt sein muss.

Dieser Wandel zeigt sich in drei wesentlichen Schwerpunkten, bei denen vor allem wir als große Stadtwerke eine entscheidende Rolle spielen:

Von der Brennstofflogik zur Systemarchitektur

Im fossilen Zeitalter basierte unser System auf der sogenannten „Brennstofflogik“: Wir haben nach Kohle, Öl oder Gas gesucht, diese Rohstoffe gefördert, gehandelt und schließlich verbrannt. Der Preis der Energie hing fast nur von den Kosten dieses Brennstoffs ab. Heute, mit Wind und Sonne, ist der „Brennstoff“ kostenlos. Stattdessen müssen wir gigantische Summen in den Bau von Anlagen, Netzen und Speichern investieren. Die Kosten verschieben sich also von den laufenden Ausgaben für Brennstoffe hin zu einmaligen, massiven Bau- und Investitionskosten (den sogenannten „CapEx“). Der Fokus liegt nicht mehr auf dem Handel mit Rohstoffen, sondern auf dem intelligenten Aufbau einer vernetzten Systemarchitektur.

Die Notwendigkeit der gesicherten Verfügbarkeit von Leistung zu jedem Zeitpunkt

Da Wind und Sonne wetterabhängig sind und starken Schwankungen (Volatilität) unterliegen, reicht es nicht aus, einfach nur Energie zu erzeugen. Das wahre Ziel der neuen Energiewelt ist ein anderes: Die gesicherte Verfügbarkeit von Leistung zu jedem Zeitpunkt. Es geht nicht mehr nur darum, eine einzelne Kilowattstunde Strom zu verkaufen, sondern darum, ein System bereitzustellen, das rund um die Uhr absolute Stabilität garantiert. Dafür brauchen wir riesige Stromspeicher, Back-up-Kraftwerke und kluge Netze, die sofort einspringen können, wenn der Wind einmal nicht weht. Wir wechseln von einer Wirtschaft, die den bloßen Stromverbrauch abrechnet, zu einer Wirtschaft, die die Bereitstellung von dauerhaften Kapazitäten (also der ständigen Lieferbereitschaft) belohnt.

Die Renaissance der Daseinsvorsorge

„Daseinsvorsorge“ ist ein traditioneller Begriff und beschreibt die Pflicht, die grundlegende Versorgung der Bevölkerung (wie Strom, Wasser, Müllabfuhr) sicherzustellen. In den späten 1990er Jahren wurde der Strommarkt stark „liberalisiert“, das heißt, er wurde dem freien Wettbewerb überlassen, in dem Energie oft nur noch als reines, billiges Spekulations- und Handelsgut betrachtet wurde. Heute erkennen wir, dass dieser reine Marktmechanismus an seine Grenzen stößt, wenn es um Investitionen geht, die Jahrzehnte dauern. Wir erleben daher eine Renaissance der Daseinsvorsorge: Energie wird wieder als unverzichtbare, öffentliche Basisstruktur verstanden. Das Ziel ist es, durch eine verlässliche und krisenfeste Infrastruktur unsere Gesellschaft und unsere heimische Industrie abzusichern.

Welche Rolle große Stadtwerke wie die SWK dabei spielen?

Genau hier, an der Basis, kommen wir Stadtwerke ins Spiel. Die Energiewende ist dezentral, sie passiert nicht irgendwo fernab, sondern direkt in unseren Städten und Kommunen. Große Stadtwerke wie die SWK sind sogenannte „Multi-Utility-Unternehmen“: Wir bündeln Strom, Gas, Wasser und oft auch den Nahverkehr unter einem Dach. Wir sind die Architekten dieser neuen Daseinsvorsorge vor Ort. Es sind die Stadtwerke, die das komplexe Stromnetz für tausende Wärmepumpen und Ladesäulen verstärken und moderne Fernwärmenetze ausbauen. Der große Vorteil für die Bürgerinnen und Bürger: Wenn kommunale Stadtwerke diese Anlagen bauen und betreiben, bleiben die Erträge und die Wertschöpfung in der eigenen Region. Das schafft Vertrauen und gesellschaftliche Akzeptanz, da die Menschen sehen, dass die Einnahmen in die Verbesserung ihrer eigenen Lebensqualität (und zum Beispiel in den Erhalt des Nahverkehrs) zurückfließen. Wir Stadtwerke sind das unverzichtbare Bindeglied, um diese gewaltige, kapitalintensive Infrastruktur im Sinne der Gemeinschaft Wirklichkeit werden zu lassen. Hierzu bedarf es aber auch einer gewaltigen Unterstützung des Bundes: bei der Schaffung von Rahmenbedingungen, der Planungssicherheit und der Unterstützung der Finanzierung.

Stadtwerkesicherheit als neues Versprechen in einer komplexen Energiewelt

Vor diesem Hintergrund gewinnt ein Begriff zunehmend an Bedeutung, der weit über technische Stabilität hinausgeht: Stadtwerkesicherheit. Gemeint ist damit nicht nur die physische Versorgungssicherheit, also dass jederzeit Strom aus der Steckdose kommt. Es geht um ein ganzheitliches Sicherheitsversprechen in einer immer komplexeren, dynamischeren Energiewelt. Sicherheit bedeutet heute ebenso Preisstabilität in volatilen Märkten, Investitionssicherheit in langfristige Infrastruktur, digitale Resilienz der Netze sowie die Verlässlichkeit eines Partners, der Verantwortung für seine Region übernimmt.

Gerade in Zeiten, in denen sich Märkte schnell verändern und technologische Entwicklungen rasant voranschreiten, wird diese Form der Sicherheit zu einem entscheidenden Anker. Sie schafft Vertrauen, bei Bürgerinnen und Bürgern ebenso wie bei Unternehmen, die auf eine stabile Energieversorgung angewiesen sind. Stadtwerke stehen dabei für eine besondere Kombination: Sie denken nicht in Quartalszahlen, sondern in Generationen.

Genau hier lässt sich auch unser eigener Anspruch einordnen: Das Beste aus zwei Welten. Auf der einen Seite die Sicherheit, Erfahrung und Zuverlässigkeit eines etablierten Stadtwerks, das tief in der Region verwurzelt ist. Auf der anderen Seite die Modernität, Innovationskraft und Agilität eines zeitgemäßen Energiedienstleisters, der neue Technologien aktiv gestaltet und vorantreibt. Diese Verbindung ist kein Widerspruch, sie ist vielmehr die Voraussetzung dafür, die Energiewende vor Ort erfolgreich umzusetzen.

Auch unser Slogan „einfach da, einfach nah“ bekommt in diesem Kontext eine neue, tiefere Bedeutung. Er beschreibt nicht nur räumliche Nähe, sondern vor allem Verlässlichkeit in einer Zeit des Umbruchs. „Einfach da“ heißt: Wir sichern die Energieversorgung, gestern, heute und morgen. „Einfach nah“ bedeutet: Wir sind greifbar, ansprechbar und handeln im Interesse der Menschen vor Ort.

In einer Energiewelt, die zunehmend von Komplexität und Unsicherheit geprägt ist, wird genau diese Haltung zum entscheidenden Fundament: Stadtwerkesicherheit als Versprechen, Wandel aktiv zu gestalten, ohne dabei die Stabilität aus den Augen zu verlieren.

Die 5 Hauptquellen dieser Recherche (mit vollständigen Links):

Die Energiewende wird zur Infrastrukturfrage | varem Energie

Link: https://www.varem-energie.com/insights-news/energiewende-wird-zur-infrastrukturfrage

Was kostet der Umbau der Infrastruktur für die Energiewende? | bpb.de

Link: https://www.bpb.de/themen/wirtschaft/energiepolitik/561692/was-kostet-der-umbau-der-infrastruktur-fuer-die-energiewende/

Effiziente Energiewende | Agora Energiewende

Link: https://www.agora-energiewende.de/publikationen/effiziente-energiewende

Akzeptanz und lokale Teilhabe in der Energiewende | Agora Energiewende

Link: https://www.agora-energiewende.de/fileadmin/Projekte/2020/2020_07_EE-Akzeptanz/182_A-EW_Akzeptanz-Energiewende_WEB.pdf

From public service to commodity: The demunicipalization (or remunicipalization?) of energy provision (Auszug aus: M2352 - WOLLMANN PRINT)

Link: http://amor.cms.hu-berlin.de/~h0598bce/docs/HW-HB-GC-GM-JMcE-2010-Electricity.pdf

Weitere Beiträge

Mann sitzt an einem sommerlich bepflanzten Balkon und genießt einen Coldbrew Tonic. Links im Bild sind Zutaten und Rezept für das erfrischende Kaffeegetränk dargestellt – ideal für heiße Sommertage und zum Kühlen ohne Klimaanlage.

Lappes Energie-Kick: Coffee Tonic auf dem Balkon

Ein erfrischender Coffee Tonic ist schnell zubereitet und der perfekte Begleiter für warme Sommertage. In Lappes Energie-Kick zeigt unser Autor sein persönliches Lieblingsrezept für den Feierabend auf dem Balkon, mit Cold Brew Coffee oder alternativ abgekühltem Espresso.

Heller Wohnraum an einem Sommertag mit geschlossenem Sonnenschutz, geöffnetem Ventilator und Wasserkaraffe auf dem Tisch. Die Grafik zeigt praktische Tipps, wie sich die Wohnung ohne Klimaanlage angenehm kühl halten und gleichzeitig Strom sparen lässt.

Kühlen ohne Klimaanlage: So bleibt die Wohnung angenehm

Wenn draußen die Temperaturen steigen, wird es auch in vielen Wohnungen schnell unangenehm warm. Doch nicht immer braucht es eine Klimaanlage, um die eigenen vier Wände erträglicher zu machen. Mit ein paar einfachen Maßnahmen lässt sich die Hitze oft deutlich reduzieren und gleichzeitig Strom sparen.

Frau lädt ein Elektroauto an einer Wallbox vor einem Einfamilienhaus mit Photovoltaikanlage. Grafik vergleicht die Kosten von Benziner, Diesel und E-Auto pro 100 Kilometer und zeigt mögliche Einsparungen durch Laden zuhause und Solarstrom.

Tankrabatt endet: Wird Autostrom jetzt noch interessanter?

Ende Juni soll der Tankrabatt nach aktuellen Medienberichten auslaufen. Gleichzeitig schwanken die Spritpreise teilweise mehrfach am Tag. Wer ein E-Auto fährt oder über den Umstieg nachdenkt, stellt sich deshalb eine naheliegende Frage: Ist Laden zuhause inzwischen günstiger und besser planbar als Tanken? Wir vergleichen die Kosten und zeigen, welche Rolle Wallbox, Autostromtarif und Photovoltaik dabei spielen.

Elektroauto lädt an einer Wallbox in der Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses. Das Bild veranschaulicht Fördermöglichkeiten für Ladeinfrastruktur und Wallboxen im Jahr 2026 für Wohnungseigentümergemeinschaften, Vermieter und Eigentümer.

Wallbox im Mehrfamilienhaus: Welche Förderung 2026 möglich ist

Wer ein E-Auto im Mehrfamilienhaus laden möchte, steht oft vor anderen Herausforderungen als Eigentümerinnen und Eigentümer eines Einfamilienhauses. Gleichzeitig schaffen Förderprogramme wichtige Anreize für den Ausbau der Ladeinfrastruktur. Welche Förderung 2026 möglich ist, wer Anträge stellen kann und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Techniker überwacht Stromnetz und erneuerbare Energien. Das Bild veranschaulicht die Netzreserve 2026 als Vorsorgeinstrument für Versorgungssicherheit und ein stabiles Stromnetz in Deutschland.

Netzreserve 2026: Warum Reservekraftwerke kein Grund zur Panik sind

Die Bundesnetzagentur hat den Netzreservebedarf für den Winter 2026/2027 bestätigt. Das klingt für viele Menschen zunächst nach einer Warnung für die Stromversorgung. Tatsächlich ist die Netzreserve jedoch vor allem eines: ein Vorsorgeinstrument für einen sicheren Netzbetrieb. Warum Reservekraftwerke benötigt werden, welche Rolle die Energiewende dabei spielt und weshalb Verbraucherinnen und Verbraucher gelassen bleiben können, erklären wir in diesem Beitrag.

Headerbild zum Thema Gasspeicher 2026: Ein Haushalt informiert sich über Gasversorgung, Speicherfüllstände, Gaspreise und mögliche Auswirkungen auf Heizkosten.

Gasspeicher 2026: Was niedrige Füllstände für Gaskunden bedeuten

Die Entwicklung der Gasspeicher beschäftigt viele Menschen. Vor allem vor Beginn der Heizsaison stellt sich die Frage: Reicht das Gas in Deutschland aus und steigen die Heizkosten? Wir erklären, wie sich aktuelle Speicherstände einordnen lassen und was sie für private Haushalte tatsächlich bedeuten.

Eigentümer prüfen die kommunale Wärmeplanung in Krefeld und informieren sich über Fernwärme, Wärmepumpe und künftige Heizungsoptionen.

Kommunale Wärmeplanung in Krefeld: Was Hauseigentümer jetzt wissen sollten

Die kommunale Wärmeplanung soll Eigentümerinnen und Eigentümern mehr Orientierung bei der zukünftigen Wärmeversorgung geben. Doch was bedeutet das konkret für Ihr Haus in Krefeld? Erfahren Sie, welche Rolle Fernwärme, Wärmepumpen und das Gebäudeenergiegesetz spielen und warum der Wärmeplan keine automatische Austauschpflicht für bestehende Heizungen bedeutet.

Energy Sharing 2026: Haushalte teilen Solarstrom aus einer Photovoltaikanlage innerhalb einer lokalen Stromgemeinschaft.

Energy Sharing: Kann ich meinen Solarstrom jetzt mit Nachbarn teilen?

Können Sie Ihren selbst erzeugten Solarstrom jetzt einfach mit den Nachbarn teilen? Seit Juni 2026 schafft das sogenannte Energy Sharing neue Möglichkeiten für Photovoltaik-Besitzerinnen und -Besitzer sowie für Haushalte ohne eigene Solaranlage. Doch was ist heute tatsächlich möglich, welche Voraussetzungen gelten und lohnt sich das Modell überhaupt? Wir erklären, wie Energy Sharing funktioniert und worauf Sie achten sollten.

Moderne Wärmepumpe neben einem Einfamilienhaus im Garten, installiert als energieeffiziente Heizlösung

Eine Wärmepumpe lohnt sich ab wann? Kosten, Amortisation und Wirtschaftlichkeit verständlich erklärt

Wärmepumpe lohnt sich ab wann? Diese Frage stellen sich viele Eigentümerinnen und Eigentümer, die ihr Haus modernisieren oder eine neue Heizung planen. Eine klare Antwort gibt es nicht pauschal. Denn ob sich eine Wärmepumpe wirtschaftlich rechnet, hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu zählen vor allem der Zustand des Gebäudes, das vorhandene Heizsystem, der Energieverbrauch, der Strompreis sowie mögliche Förderungen. In diesem Artikel erfahren Sie, wie sich die Wirtschaftlichkeit einer Wärmepumpe einordnen lässt und in welchen Fällen sich die Investition besonders lohnt.

Wärmepumpe im Vorgarten eines Reihenhauses in NRW mit frühlingshafter Bepflanzung und moderner Außenanlage SWK ENERGIE

Wärmepumpe im Reihenhaus: Was ist zu beachten?

Eine Wärmepumpe im Reihenhaus ist für viele Eigentümerinnen und Eigentümer ein naheliegender Schritt, wenn es um eine neue Heizung geht. Gleichzeitig entstehen Fragen. Passt die Technik zum Gebäude? Reicht der Platz? Wie laut ist die Anlage? Und lohnt sich die Wärmepumpe im Reihenhaus wirtschaftlich? Dieser Artikel gibt Ihnen eine erste Orientierung. Er ersetzt keine individuelle Planung, hilft aber dabei, wichtige Punkte zu verstehen. Sie erfahren, welche Voraussetzungen Ihr Reihenhaus mitbringen sollte, worauf Sie bei Platz und Geräusch achten können und wie sich Kosten und Förderung einordnen lassen.

Photovoltaikanlage auf einem Reihenhaus in Krefeld mit schwarzer PV Anlage auf dem Dach, Terrasse mit Markise und Garten in frühlingshafter Umgebung

PV auf dem Reihenhaus: Was ist möglich?

Viele Menschen in Krefeld, Straelen & Wachtendonk fragen sich, ob sich eine PV auf dem Reihenhaus überhaupt lohnt. Die Dachflächen sind oft kleiner als bei freistehenden Häusern. Gleichzeitig steigen die Stromkosten und der Wunsch nach mehr Unabhängigkeit wächst. Genau hier setzt eine Photovoltaikanlage an. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, was bei einer Solaranlage auf dem Reihenhaus möglich ist. Sie erfahren, welche Faktoren entscheidend sind und wie groß eine sinnvolle PV-Anlage sein kann. Außerdem erklären wir, wie Sie Ihren eigenen Solarstrom optimal nutzen.

„Übersicht der Strompreis Bestandteile. Visualisiert sind Strombeschaffung, Netzentgelte, Steuern und Umlagen sowie der CO2 Preis als Einflussfaktoren auf den Strompreis“

Warum ändert sich der Strompreis überhaupt?

Warum ändern sich der Strompreise überhaupt? Diese Frage stellen sich viele Kundinnen und Kunden, wenn sie ihre Stromrechnung prüfen oder von Preisanpassungen hören. Ziel dieses Artikels ist es, die Strompreis Erklärung verständlich und sachlich einzuordnen. Sie erfahren, welche Bestandteile den Strompreis ausmachen und welche Gründe für Strompreiserhöhung oder auch Preissenkungen eine Rolle spielen. Dabei geht es nicht um Schuldzuweisungen. Vielmehr möchten wir Ihnen zeigen, wie sich Strompreise zusammensetzen und warum sich diese im Zeitverlauf verändern können. So können Sie Ihre eigene Situation besser einschätzen und informierte Entscheidungen treffen.

Energiewende: Fundament unserer Zukunft | SWK ENERGIE