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Fragen & Antworten

Haben Sie Fragen zum Trinkwasser-Brief, den die SWK AQUA Ihnen geschrieben hat? Hier finden Sie Antworten.

 

Warum wird diese Befragung durchgeführt?

Die SWK prüft eine Neugestaltung der Trinkwassertarife und benötigt dafür wichtige Daten. Zukünftig soll eventuell die Anzahl der Wohneinheiten in einem Wohngebäude anstelle des Zählers als alleinige Bemessungsgrundlage dienen. Daher werden die Wohneinheiten im Versorgungsgebiet erhoben.

Im Falle einer Tarifsystemumstellung sollen die erhobenen Daten auch für die zukünftige Abrechnung herangezogen werden.

Wer muss den Fragebogen ausfüllen?

Die SWK hat den Kunden als Vertragspartner angeschrieben, das ist in der Regel der Hauseigentümer bzw. die Wohnungseigentümergemeinschaft. Der Hauseigentümer oder eine von ihm hiermit beauftragte Person muss den Fragebogen ausfüllen. Bei einer Wohnungseigentümergemeinschaft kann dies auch der bestellte Verwalter sein.

 

Was versteht man unter einer Wohneinheit?

Unter einer Wohneinheit sind nach außen abgeschlossene, zu Wohnzwecken bestimmte, in der Regel zusammen liegende Räume zu verstehen, die die Führung eines eigenen Haushalts ermöglichen.

Wohnungen haben einen eigenen Eingang unmittelbar vom Freien, von einem Treppenhaus oder einem Vorraum.

Zur Wohnung können aber auch außerhalb des eigentlichen Wohnungsabschlusses liegende, zu Wohnzwecken ausgebaute Keller- oder Bodenräume (zum Beispiel Mansarden) gehören.

Warum soll zwischen Wohngebäuden und gewerblich genutzten Gebäuden unterschieden werden?

Der neue Maßstab soll sich eventuell nach der Anzahl der Wohneinheiten richten. Sofern Gebäude ausschließlich oder überwiegend gewerblich genutzt werden, ist dieser Maßstab nicht geeignet und die Erfassung der Wohnungen nicht erforderlich.

 

Warum werden Büroräume wie Wohneinheiten behandelt?

Büroräume haben einen ähnlichen, oftmals einen sogar geringeren Wasserverbrauch als Haushalte. Daher sollen sie genauso behandelt werden, wie Wohnungen.

Betrifft eine mögliche neue Tarifstruktur nur die Wohngebäude?

Nein, auch bei Gewerbebetrieben und anderen Verbrauchergruppen soll eine Umstellung stattfinden.

Was passiert, wenn beide Felder ausgefüllt werden?

Der Fragebogen kann nicht ausgewertet werden. Ein Gebäude kann nicht zugleich überwiegend zu Wohnzwecken und zu gewerblichen Zwecken genutzt werden.

Was passiert, wenn der Fragebogen falsch ausgefüllt wird?

Der Kunde kann die richtigen Angaben nachreichen. Zudem kann er unter der kostenfreien Telefonnummer 0800-2425300 die Hotline anrufen, die das Schreiben noch einmal zusendet.

 

Ich habe keinen Fragebogen erhalten, was muss ich tun?

Bitte unter der kostenlosen Rufnummer 0800-2425300 die Hotline anrufen und wir senden Ihnen das Schreiben noch einmal zu.

Warum bekomme ich mehrere Anschreiben von der SWK AQUA?

Sie erhalten für jede Lieferstelle ein Anschreiben, d.h. für jede Lieferstelle muss ein gesondertes Auskunftsblatt ausgefüllt werden.

Werden die Kundenangaben überprüft?

Die SWK hat verschiedene Möglichkeiten, die Angaben zu prüfen und wird davon auch Gebrauch machen - beispielsweise beim turnusmäßigen Zählerwechsel. Prüfungen werden auch im Einzelfall vorgenommen.

 

Was passiert, wenn ich nicht antworte?

Falls Sie nicht antworten, werden die erforderlichen Angaben der Gebäude geschätzt.

Fällt der Wasserzähler zukünftig weg?

Nein, der Zähler bleibt als Messinstrument für die Mengenmessung des bezogenen Wassers erhalten.

Warum prüft die SWK eine Neugestaltung der Trinkwassertarife?

Die seit Jahren rückläufige Wassernachfrage resultiert insbesondere aus dem Bevölkerungsrückgang und einem veränderten Verbraucherverhalten. Trotz geringerer Nachfrage lassen sich beispielsweise die Netze nicht einfach verkleinern. 80 Prozent der Kosten sind feste Kosten, die unabhängig vom Verbrauch anfallen und auf eine geringere Absatzmenge verteilt werden müssen.

Da die Wasserversorger gehalten sind, kostendeckend zu arbeiten, sind Preiserhöhungen dadurch unvermeidlich. Dies würde zu einer unaufhaltsamen Preisspirale führen. Dieser Entwicklung soll mit einem neuen Tarifmodell entgegengewirkt werden.

Warum steigen bei rückläufigen Mengen die Preise?

Die Kosten in der Wasserversorgung sind zu 80 Prozent fix - das heißt, sie lassen sich trotz geringerer Absatzmenge nicht reduzieren - und zu 20 Prozent variabel. Nur diese variablen Kosten können gesenkt werden, wenn weniger Wasser nachgefragt und geliefert wird.

Sinkt die Absatzmenge, müssen die gleich bleibenden fixen Kosten auf eine geringere Wassermenge verteilt werden. Das wird zwangsläufig zu steigenden Preisen führen.

Da diese Entwicklung unendlich weiterlaufen könnte, setzt eine Preisspirale ein.

Welche Anpassungsmaßnahmen wurden bisher getroffen, um die Fixkosten zu senken?

Wie jedes betriebswirtschaftlich geführte Unternehmen achtet die SWK streng auf die Kostenentwicklung. Effizienzsteigerungs- und Einsparpotenziale werden konsequent genutzt. Somit konnte in den letzten Jahren die Anzahl der Krefelder Wasserwerke von fünf auf zwei reduziert werden, die nun energieoptimiert und im vollautomatisierten Betrieb laufen können.

Die SWK nimmt regelmäßig an Vergleichen der Wasserversorgung NRW teil, um durch diese Vergleiche mit anderen Wasserversorgern weitere Einsparpotenziale zu identifizieren und zu nutzen.

Warum hat man in der Vergangenheit den Wasserbedarf falsch eingeschätzt?

Die Prognose ging von einer Bevölkerungszunahme und damit von einem Anstieg des Verbrauchs aus.

 

Zahle ich durch eine neue Tarifstruktur künftig mehr?

Die Befragung soll die notwendigen Daten liefern, um eine neue Tarifstruktur festlegen zu können. Die SWK wird ein für alle Kundengruppen faires und ausgewogenes Tarifsystem entwickeln. Erst dann lässt sich beantworten, wer wie viel bezahlen muss.

Im Durchschnitt wird die SWK die Kunden nicht stärker belasten.