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19. Juni 2019

„Verlässlich. Zukunft. Gestalten.“ – SWK-Konzern 2018 mit Kunden- und Beschäftigungsrekord

Das Jahr 2018 war ein erfolgreiches Geschäftsjahr für den SWK-Konzern. „Wir haben uns in einem Umfeld, das für Versorgungs-, Entsorgungs- und Verkehrsunternehmen weiterhin als herausfordernd bezeichnet werden muss, erneut beachtlich entwickelt. Unsere Konzernumsatzerlöse stiegen um mehr als sieben Prozent auf rund 1,13 Milliarden Euro. Dies ist hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass der Konsolidierungskreis zum 1. Juli 2018 um die Quantum GmbH erweitert wurde. Hierdurch ergaben sich insbesondere in den Sparten Strom und Gas deutliche Erhöhungen“, sagt SWK-Vorstandssprecher Carsten Liedtke. Auch das Konzern-Jahresergebnis konnte um 25 Prozent auf 34,1 Millionen Euro deutlich verbessert werden und liegt auf dem höchsten Niveau seit 2006.

„Als Titel für unseren diesjährigen Konzerngeschäftsbericht haben wir gewählt: ,Verlässlich. Zukunft. Gestalten.‘ Eine langfristige Entwicklung mit Fokus auf faire und serviceorientierte Kundenbeziehungen und wertorientiertes Wachstum ist wichtiger als ein kurzfristiger Gewinn“, erklärt SWK-Vorstand Kerstin Abraham.

Ergebnis für die Stadt Krefeld

Wie in den vergangenen Jahren leistet die SWK AG auch für das abgelaufene Geschäftsjahr einen erheblichen Beitrag für den Haushalt der Stadt Krefeld. Das Ergebnis für die Stadt Krefeld ergibt sich aus der Netto-Dividende in Höhe von 8,4 Mio. Euro und den Konzessionsabgaben in Höhe von 14,3 Mio. Euro. Mithin beläuft sich der Zufluss an die Stadt Krefeld aus dem Geschäftsjahr 2018 auf 22,7 Mio. Euro und liegt damit über dem Vorjahr (+0,8 Mio. Euro). Weiterhin übernimmt die SWK die Verluste aus dem Öffentlichen Personennahverkehr, zahlt Gewerbesteuer und vergibt alljährlich Aufträge an lokale und regionale Unternehmen. Zu der vor Ort verbleibenden Wertschöpfung kommen noch die Sponsoring- und Spendenaktivitäten der SWK für Kultur, Soziales und Sport hinzu. Insgesamt kommt so in 2018 ein Wertbeitrag für Krefeld und die Region von 83,5 Mio. Euro zusammen.

Geschäftsfeld Energie & Wasser

Umsatz 812,1 Mio. € (+11,1%)
Stromabsatz 1.851 Mio. MWh (-0,6%)
Gasabsatz 2.330 Mio. MWh (+2,8%)
Trinkwasserabsatz 12,32 Mio. m³ (+3,1%)

Der SWK-Konzern umsorgt mittlerweile 610.000 Energiekunden. Die Tochtergesellschaft lekker ist hierbei laut des Branchenfachmagazins „Energie & Management“ der viertstärkste Anbieter von Ökostrom in Deutschland. Und die SWK selbst ist laut einer Studie des Magazins Focus jüngst zum „Kundenliebling 2019“ gekürt worden und belegt bundesweit den 1. Platz in der Rubrik „Versorger und Stadtwerke“. Bei der Untersuchung kamen rund 20.000 Marken aus 250 Branchen auf den Prüfstand. Bei der Studie wurde die Kraft der Marke untersucht.

SWK-Strommix ist zu 76% „grün“

Zum Erfolg trägt mit Sicherheit auch die Nachhaltigkeit bei, die sich die SWK auf ihre Fahnen geschrieben hat. Zum Beispiel beim Thema Ökostrom. Bundesweit beträgt der Anteil der erneuerbaren Energien am Strommix rund 40 Prozent. Die Ökostrom-Quote des SWK-Konzerns liegt hingegen bei beachtlichen 76 Prozent. Das bedeutet, drei Viertel des durch die SWK ENERGIE oder lekker verkauften Stroms stammt aus erneuerbaren Energien, zum Beispiel aus Wind-, Solar-, Wasserkraft-, Biomasse- oder Geothermieanlagen.

Die SWK hat auch 2018 mit zwei weiteren Projekten im Rahmen des Forschungsprojekts „KWK-Modellkommune“ dazu beigetragen, die Umsetzung der Energiewende mit effizienten Nahwärmekonzepten lokal voranzutreiben. Bei der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) erzeugen kompakte Blockheizkraftwerke (BHKW) dezentral gleichzeitig Strom und Wärme. In einem 24-Parteien-Mehrfamilienhaus in Oppum kommen seit 2018 zwei Brennstoffzellen in einem Mini-BHKW zum Einsatz. Im Seniorenheim Linn läuft ein Mini-BHKW mit Biogas.

„Speziell für das Projekt KWK-Modellkommune haben wir ein intelligentes Wärme-Management-System entwickelt, die so genannte WoB-Box®. WoB steht hierbei für wirtschaftlich orientierte Betriebsführung. Die WoB-Box® steuert jeweils die Blockheizkraftwerke der von uns installierten KWK-Anlagen. Dabei berechnet das System täglich die optimale Fahrweise des BHKW für den Folgetag – dies unter Berücksichtigung des lokalen Strom- und Wärmeverbrauchs sowie der schwankenden Gas- und Strompreise an der Leipziger Energiebörse“, erklärt Carsten Liedtke.  

Ziel der Betriebsoptimierung der Heizkraftwerke durch die WoB-Box® ist es, dass die KWK-Anlagen vorrangig dann Strom erzeugen, wenn Sonne und Wind nicht ausreichend Energie in Deutschland liefern. So ergänzen die KWK-Anlagen die erneuerbaren Energien und tragen zum Gelingen der Energiewende bei.  Mittlerweile kommt die WoB-Box® auch im Eissportzentrum Grefrath zum Einsatz. Außerdem hat die SWK 2018 im Schulzentrum Hilchenbach im Siegerland eine Heizzentrale sowie ein rund 500 Meter langes Nahwärmenetz zur effizienteren Wärmeversorgung errichtet. Auch hier erfolgt die Steuerung über eine WoB-Box®.

16 Mio. Euro für die Versorgungssicherheit

Damit die Krefelderinnen und Krefelder auch weiterhin zuverlässig mit Energie und Trinkwasser versorgt werden, investiert die NGN Netzgesellschaft Niederrhein regelmäßig in die Erneuerung und Modernisierung der Versorgungsleitungen. In der Stadt liegen etwa 4.400 Kilometer Strom-, Gas-, Fernwärme- und Trinkwasserleitungen. Das ist ungefähr die Strecke von Krefeld bis ans Rote Meer. Rund 16 Mio. Euro investierte der SWK-Konzern in 2018 in den Erhalt, die Modernisierung und den Ausbau dieser Versorgungsleitungen.

Insbesondere die Trinkwasserleitungen unter der Erde sind ständig stark beansprucht. 12,32 Mio. m³ Trinkwasser liefen 2018 durch Krefelds Leitungen. Kleine, verkehrsbedingte Bodenbewegungen, Witterungseinflüsse sowie Alterung setzen den Rohren zu, so dass Lecks entstehen können. „Um auch kleinste Lecks zu finden, die sonst länger unentdeckt bleiben könnten, kommen bei uns so genannte funkgesteuerte Geräusch-Logger zum Einsatz“, sagt Kerstin Abraham.  Mit ihren empfindlichen Mikrofonen zeichnen die Geräusch-Logger den Schall der Leitung auf – in der Regel nachts, wenn kaum Störgeräusche auftreten. Per Rechner analysieren Experten anschließend die Aufzeichnungen und orten die Lecks. Mittlerweile sind weit mehr als 100 Geräusch-Logger zur Überwachung des Wasserleitungsnetzes im Einsatz; so können Wasserverluste verringert werden.

Tafelwasserautomaten an zwei Krefelder Gymnasien

Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Die SWK unterstützte in 2018 das Interesse an Tafelwasserautomaten an zwei Krefelder Gymnasien. Bereits seit Beginn des Schuljahres 2018/19 können die Schüler und Lehrer der Marienschule frisches und gekühltes Tafelwasser in eigene Flaschen füllen. Seit Dezember 2018 verfügt auch das Ricarda-Huch-Gymnasium über einen Tafelwasserautomaten. Regelmäßiges Wassertrinken während des Schultags ist nachweislich gut für die Konzentration. Gleichzeitig tragen die Tafelwasserautomaten dazu bei, überflüssigen Plastikmüll in Form von Einwegflaschen zu vermeiden.

Geschäftsfeld Entsorgung

Umsatz 261 Mio. € (-3,8%)
Wert- und Reststoffbehandlung EGN 1,24 Mio. Tonnen (-7,2%)
gereinigte Abwässer EGK 27,1 Mio. m³ (-3,2%)
gesammelte Abfallmenge GSAK 114.500 Tonnen (-2,2%)

Der SWK-Konzern bietet bei der Entsorgung die ganze Wertstoffkette aus einer Hand. Hierbei arbeiten die drei Tochtergesellschaften Hand in Hand. Die GSAK sammelt die Wertstoffe und Abfälle, die EGN sortiert und recycelt und die EGK verbrennt und wandelt die Restabfälle um in Energie. So kann aus Abfall wieder neue Energie entstehen. 210.000 MWh Energie hat die EGK beispielsweise 2018 ins Krefelder Netz in Form von Strom und Fernwärme eingespeist. Etwa die Hälfte davon aus biogenem Abfall, also „grüne Energie“. Mit der eingespeisten Menge lassen sich rechnerisch rund 12.200 Haushalte mit Strom und etwa 6.300 Haushalte mit Wärme versorgen.

Um die bei der Verbrennung entstehende Energie künftig noch effizienter nutzen zu können, hat sich die EGK in 2018 die Hochschule Niederrhein ins Boot geholt. Gemeinsam untersucht man das Flexibilisierungspotenzial der Müll- und Klärschlammverbrennungsanlage (MKVA). Ziel ist es, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie sich der Energieträger Abfall noch optimierter einsetzen lässt, um die Ziele der Energiewende noch besser zu unterstützen. Das Forschungsprojekt „Erzeugungs- und Lastmanagement in Müllverbrennungsanlagen als Beitrag zur Sektorenkopplung“ (ELMAR) läuft insgesamt drei Jahre. Mit Hilfe einer Simulationssoftware möchten die Wissenschaftler am SWK E² Institut für Energietechnik und Energiemanagement der Hochschule Niederrhein das technische Umfeld der Anlage abbilden, um die Wirkung von alternativen Betriebsweisen analysieren zu können. Mit Hilfe dieser Simulation und auch in anschließenden Betriebsversuchen wollen die Projektpartner herausfinden, welchen Mehrwert eine modifizierte Betriebsweise der MKVA möglicherweise schaffen kann.

Haushaltsauflösungen, Entrümpelungen von Räumen oder das Freiräumen von Grundstücken – im Vollservice holen die Müllexperten der GSAK alle Sperrmüllabfälle sowie andere Abfallarten ab und verwerten oder entsorgen sie fachgerecht. Neben der klassischen Haushaltsauflösung übernehmen sie auch die fachkundige Räumung von „Messie“-Wohnungen. Dazu gehört auch eine abschließende Desinfektion. Die Begutachtung und Beratung vor Ort ist kostenlos und unverbindlich. Die Auftragszahlen steigen kontinuierlich, das Angebot hat sich etabliert. 2018 hat die GSAK 360 Entrümpelungen durchgeführt.

Container online bestellen

Auch die EGN hilft, wenn es um die Beseitigung von Abfällen geht. CURANTO heißt die Online-Plattform, die bundesweit Container in unterschiedlicher Größe und für verschiedene Einsatzmöglichkeiten anbietet. „Bis 12 Uhr mittags bestellte Container stehen in der Regel bereits am nächsten Werktag beim Kunden“, betont Kerstin Abraham und ergänzt: „Bei den Kunden kommt der neue Dienst sehr gut an: Auf der Online-Bewertungsplattform eKomi erreicht CURANTO bei der Kundenzufriedenheit 4,8 von 5,0 möglichen Punkten.“

Geschäftsfeld Verkehr

Umsatz 40,7 Mio. € (-1,6%)
Fahrgäste 37,8 Mio. (-2,5%)
Fuhrpark 127 Busse und Straßenbahnen
Schienennetz 83 Kilometer

Die Fahrgastzahl bei der SWK MOBIL ist in 2018 gegenüber dem Vorjahr leicht auf 37.8 Mio. zurückgegangen. Das Minus ist vor allem dem baustellenbedingten Ausfall mehrerer Haltestellen sowie sinkenden Schülerzahlen geschuldet.

Leiser, umweltfreundlicher, komfortabler: Mit zehn neuen Hybridbussen treibt die SWK MOBIL saubere Mobilitätslösungen in Krefeld voran. „Bereits 2010 konnten wir den Stickstoffausstoß unserer Busflotte um rund zwei Drittel auf 350 Gramm/kWh senken. Dank der zehn neuen Hybridbusse gehen wir davon aus, in der Summe mittlerweile die Marke von 100 Gramm/kWh zu unterschreiten. Denn unsere gesamte Busflotte erfüllt entweder die neue Abgasnorm Euro 6 oder übertrifft die Euro-5-Norm“, sagt Carsten Liedtke.

Und was moderne Antriebsmöglichkeiten angeht, hat die SWK MOBIL mittelfristig auch die reine Elektromobilität im Blick. Gemeinsam mit der Hochschule Niederrhein wurde daher 2018 ein Projekt gestartet, das die Potenziale von batteriebetriebenen Elektrobussen ermitteln soll. Ziel des Forschungsprojekts ist ein Betriebskonzept für den Einsatz von Elektrobussen, das zahlreiche Parameter wie Investitions- und Betriebskosten, Akkugrößen, Ladeleistungen, den Einfluss von Außentemperaturen, Fahrgastzahlen und Wendezeiten berücksichtigt. Hierzu wurden reine Elektrobusse unter Praxisbedingungen getestet.

Flächendeckendes WLAN in Bussen und Straßenbahnen

Echten Komfort können Fahrgäste nun in allen Bussen und Straßenbahnen der SWK MOBIL erleben – mit kostenfreiem WLAN. Nach dem erfolgreichen Praxistest in drei Straßenbahnen hat die SWK den Service sukzessive auf alle ihre Fahrzeuge ausgeweitet und kann inzwischen eine vollständige Abdeckung einschließlich der Haltestelle Ostwall zur Verfügung stellen.

Damit die Fahrgäste sicher und bequem an ihr Ziel gelangen, sind regelmäßige Investitionen in das Schienennetz notwendig. „Im Berichtsjahr haben wir Streckensanierungen für etwa 3,8 Mio. Euro durchgeführt. Zu den größeren Maßnahmen gehörte in den Sommerferien der Austausch der Masten für die Oberleitungen der Straßenbahnlinie 044 zwischen Großmarkt und Rheinhafen. Während der gesamten Bauzeit haben wir die Straßenbahnlinie 044 durch Busse ersetzt“, erinnert sich Carsten Liedtke.

Und damit die Fahrgäste auch immer auf dem Laufenden sind, was Umleitungen, Verspätungen oder sonstige Störungen im Linienverkehr anbelangt, bietet die SWK seit etwa drei Jahren den digitalen Informationsdienst „SWK Live“. Via Messenger, wie z.B. WhatsApp, erhalten Fahrgäste aktuelle Informationen zu speziell von ihnen ausgesuchten Bus- und Straßenbahnlinien. Zum Jahresende 2018 hat der Service bereits 8.500 Abonnenten.

Die Mitarbeiter im Konzern

Mit 2.752 Beschäftigten arbeiten im SWK-Konzern so viele Menschen wie nie zuvor in der Geschichte des Unternehmens. Und auch die Zahl der Auszubildenden stieg von 72 auf nunmehr 87 zum Stichtag 31.12.2018. „Es sind die Menschen, die bei der SWK arbeiten, die den Erfolg des Unternehmens ausmachen. Respekt und Wertschätzung gegenüber unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind für uns selbstverständlich. Ihnen gilt unser besonderer Dank für die geleistete Arbeit im abgelaufenen Geschäftsjahr“, sagt Kerstin Abraham.

Wie andere Unternehmen, sind aber auch wir bei der SWK vom Fachkräftemangel und demographischen Wandel betroffen. Insbesondere für den Beruf des Busfahrers ist es heutzutage schwierig, geeignete Kandidaten zu finden. Die SWK ging daher 2018 einen ganz neuen Weg – und der sollte sich als voller Erfolg herausstellen: Um potenzielle Bewerber anzusprechen, hat die SWK in 2018 erstmals einen speziellen Infotag veranstaltet und per Website sowie soziale Medien beworben. Unter dem Motto „Läuft, wenn man fährt“ konnten sich Interessenten ganz unkompliziert auf dem Betriebshof über den Job als Busfahrer informieren und direkt vor Ort Bewerbungsgespräche führen. Ganz ohne Lebenslauf und Anschreiben. Mehr als 150 Bewerber kamen, 17 von Ihnen erhielten im Nachgang einen Arbeitsvertrag bei der SWK.

Neue Wege geht die SWK auch bei der Fortbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ziel des Projekts „Digitales Lernen“ ist es, zukünftig neue, digitale Formate wie E-Learning oder Blended Learning, also die Kombination von Präsenzveranstaltungen und E-Learning, in das Lern- und Entwicklungsangebot der SWK zu integrieren. „Größter Vorteil des digitalen Lernens ist die Flexibilität: Teilnehmer können sich orts- und zeitunabhängig weiterbilden und sich ihr Lernpensum individuell einteilen“, erklärt Kerstin Abraham.

Regionales Engagement

Seit vielen Jahren fördert die SWK Kultur, Sport und soziale Einrichtungen in Krefeld, und der Region. Auch im Berichtsjahr konnte die SWK wieder dazu beitragen, Krefeld und die Region noch lebenswerter zu machen. Das beginnt bei Spenden für kleine Vereine oder Initiativen und endet bei der Unterstützung für Profisportmannschaften. Der SWK-Familienspaß auf der Galopprennbahn ist ebenso eine feste Größe im Krefelder Veranstaltungskalender wie das SWK OPEN-AIR-KINO im Sommer. Wie bei den Krefeld Pinguinen und dem frisch gebackenen Handball-Zweitligisten HSG Krefeld treten die SWK seit 2018 nun auch beim KFC Uerdingen als Trikotsponsor auf.

Engagement zeigt die SWK auch im Bereich von innovativen Forschungsideen. „Gemeinsam mit der Hochschule Niederrhein haben wir im November 2018 Technik-Begeisterte, Webdesigner, Programmierer und andere Digital-Experten zum ersten Krefelder Hackathon - dem KReathon - eingeladen. Ziel war es, innerhalb von 24 Stunden smarte Anwendungen und digitalgesteuerte Prozesse für tatsächlich in unserem Ver- und Entsorgungsunternehmen bestehende und zukünftige Herausforderungen zu erarbeiten“, sagt Carsten Liedtke.

Blick in die Zukunft

Die SWK steht trotz eines stetig steigenden Wettbewerbsdrucks wirtschaftlich weiter auf einem starken Fundament. Bei der NGN wird zur Stabilisierung des Ergebnisses auch in Zukunft eine Anpassung der Instandhaltungs- und Wartungsstrategie sowie eine Optimierung der Betriebskosten in allen Sparten und Geschäftsfeldern verfolgt. Durch die Akquisition der Tiefbaufirma KRT im Jahr 2017 und der Beteiligung an der der LuT Leitungs- und Tiefbaugesellschaft zu Beginn dieses Jahres kann die NGN ihre Wertschöpfungskette verlängern und verfügt über eigene Tiefbau- und Rohrleitungsbaukapazitäten.

Die SWK-Tochtergesellschaft lekker Energie hat in 2019 die rund 11.000 Kunden des Produktes „Kleiner Racker“ des Stadtwerke-Energieverbundes (SEV) übernommen und somit ihre Position am Markt gestärkt. Die weitere Entwicklung der lekker Energie unterliegt durch die dynamische Entwicklung im Energiebereich in Deutschland einer Vielzahl von Effekten, die zu Chancen aber auch zu Risiken führen. „Dies sind neben der Wettbewerbsentwicklung und den durch die Energiewende zu erwartenden Veränderungen im Verbrauchsverhalten auch Effekte, die aus den regulatorischen Rahmenbedingungen resultieren. Wir gehen jedoch davon aus, dass die Kundenanzahl in den nächsten Jahren auf leicht höherem Niveau gehalten werden kann“, sagt Carsten Liedtke.

Im Geschäftsfeld Entsorgung sieht die EGN durch die starke Marktposition am linken Niederrhein gute Chancen, sowohl die Dienstleistungspalette bei bestehenden Kunden zu erweitern als auch neue Kunden zu gewinnen. Neben dem Ausbau bestehender soll die Erschließung neuer Geschäftsfelder in den nächsten Jahren konsequent fortgesetzt werden. Des Weiteren wird die Ausweitung des Geschäftsgebiets in der Kernregion am linken Niederrhein weiter forciert. „Der Erwerb der beiden Entsorgungsunternehmen Jochims Transport GmbH und D&H Baustoff-Verwertungs GmbH bildet hierfür eine hervorragende Chance. Die Anlagen und Transportkapazitäten sowie Standorte ergänzen unser bisheriges Leistungsspektrum optimal", erklärt Kerstin Abraham.

Im Geschäftsfeld Verkehr treibt die SWK die Mobilität weiter voran. Drei neue CarSharing-Standorte kommen in Kürze hinzu: am Bahnhof in Uerdingen, am Sprödentalplatz in Bockum sowie am Clemensmarkt in Fischeln. Damit sind demnächst elf CarSharing-Standorte in Krefeld vorhanden. Die SWK sieht CarSharing als ideale Ergänzung des bestehenden ÖPNV-Angebotes. Zudem startet die SWK voraussichtlich im September mit einem Bus on Demand Angebot. Dann können Smartphone-Besitzer ihren Platz in einem sechssitzigen „Bus“ über eine App bestellen. Bei Bus on Demand gibt es keinen festgelegten Fahrplan; er kommt – wie der Name schon sagt – auf Bestellung und fährt die Fahrgäste dann gemeinsam zu gewünschten Zielorten innerhalb Krefelds.

Das Event zur Suche nach neuen Fahrern wird aufgrund des großen Erfolges in 2019 wiederholt werden. Auch der KReathon geht am 15./16. November in die zweite Runde. Das SWK OPEN-AIR-KINO ist längst zu einer Tradition geworden und wird in diesem Sommer wieder zahlreiche Besucher zur Galopprennbahn locken. Und schließlich wird im September das neue SWK ServiceCenter am Ostwall eröffnen. Dann gibt es eine zentrale Anlaufstelle für die Kunden der SWK, an der sie alle Services und Dienstleistungen aus einer Hand bekommen.

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