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15. June 2015

Trotz anhaltender Branchenkrise wächst SWK und behauptet sich am Markt - SWK leistet erneut erheblichen Beitrag zur Haushaltskonsolidierung der Stadt Krefeld

Trotz unverändert schwieriger Rahmenbedingungen hat sich die SWK 2014 erfreulich behauptet und ist auch mit dem Konzern in die Gewinnzone zurückgekehrt. Mit einem Jahresüberschuss von gut 19 Mio. Euro konnte das Unternehmen leicht über Plan abschließen. Durch den erstmals ganzjährigen Einbezug der lekker Energie GmbH stieg der Konzernumsatz auf eine neue Bestmarke und liegt für 2014 bei rund 1,28 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,15 Mrd. Euro). Auch bei der Beschäftigung erreicht der SWK-Konzern mit 2.621 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Rekordwert.
Dennoch betont SWK-Vorstandssprecher Carsten Liedtke: „Die Belastungen aus der Energiewende infolge von Fehlsteuerungen aus Berlin sind noch lange nicht ausgestanden. Für das laufende Geschäftsjahr gehen wir daher zwar erneut von einem positiven Konzernergebnis aus, allerdings auf deutlich niedrigerem Niveau.“

Das Betriebsergebnis nahm in 2014 um 32,9 Mio. € auf 38,7 Mio. € zu. Die lekker Energie GmbH konnte bereits in ihrem ersten vollständigen Jahr als 100%ige Tochter der SWK Energie GmbH ein positives Betriebsergebnis deutlich über Plan erzielen. 

Konzernjahresüberschuss wieder positiv und über Plan

Der Konzernjahresüberschuss beträgt 19,2 Mio. €, nachdem er im Vorjahr negativ gewesen war. Damit konnte – wie prognostiziert – wieder ein positives Ergebnis erzielt werden. Das liegt vor allem an einem besseren Ergebnis der Entsorgungsgesellschaften durch niedrigere Rückstellungsbildung, dem deutlich positiven Ergebnis der lekker Energie GmbH und der Tatsache, dass die Drohverlustrückstellungen für eine Gaskraftwerk-Beteiligung vollständig aufgelöst werden konnten.

Das Investitionsvolumen des SWK-Konzerns lag im abgelaufenen Jahr mit knapp 66 Mio. Euro nahezu auf Vorjahresniveau. Der größte Teil hiervon entfällt mit 23,6 Mio. Euro auf das Geschäftsfeld Energie.

Ergebnis für die Stadt Krefeld weiter auf hohem Niveau

Wie in den vergangenen Jahren leistet die SWK AG auch für das abgelaufene Geschäftsjahr wieder einen erheblichen Beitrag zur Haushaltskonsolidierung. „Wir leisten im vierten Jahr in Folge unseren zugesicherten Zusatzbeitrag zur Haushaltskonsolidierung der Stadt Krefeld“, sagt Carsten Liedtke, ergänzt aber gleichzeitig: „Für die Zukunft ist eine Stärkung der Eigenkapitalbasis der SWK unabdingbar, um die anstehenden Herausforderungen zu meistern.“

Das Ergebnis für die Stadt Krefeld ergibt sich aus dem Jahresüberschuss der SWK AG (10,5 Mio. Euro) sowie der Konzessionsabgabe (14,9 Mio. Euro), abzüglich der Kapitalertragssteuer. Diese lag im Jahr 2014 bei 1,7 Mio. Euro. Mithin beläuft sich der Zufluss an die Stadt Krefeld aus dem Geschäftsjahr 2014 auf 23,7 Mio. Euro. In den vergangenen fünf Jahren sind der Stadt Krefeld insgesamt rund 135 Mio. Euro durch die SWK zugeflossen.

Hohes Niveau beim Citizen Value

Auch in 2014 leistete die SWK trotz Ergebnisdruck mit rund 82 Mio. Euro wieder einen hohen Beitrag zum so genannten „Citizen Value“. Dazu zählen z.B. jährlich Aufträge in Höhe von rund 30 Mio. Euro an lokale und regionale Unternehmen, die damit weitere Arbeitsplätze in der Region sichern. Auch die Übernahme von Verlusten aus dem ÖPNV (knapp 18 Mio. Euro) und die Gewerbesteuer in Höhe von rund 6,3 Mio. Euro fallen hierunter.

Entwicklung in den einzelnen Geschäftsfeldern

Erfreulich positiv verlief das Jahr 2014 für das Geschäftsfeld Energie. Nach vorheriger Minderheitsbeteiligung hatte die SWK zum 1. Dezember 2013 die restlichen Anteile an dem bundesweit tätigen Strom- und Gasversorger lekker Energie GmbH mit Sitz in Berlin übernommen und ist seitdem Alleineigentümer. Die Restrukturierungsmaßnahmen bei lekker verliefen zügig und sehr erfolgreich. 2014 hat das 13 Jahre zuvor gegründete Unternehmen mit einem Jahresüberschuss von 6,6 Mio. Euro erstmals schwarze Zahlen geschrieben und damit bereits im ersten Jahr der vollständigen Konzernzugehörigkeit einen positiven Ergebnisbeitrag geleistet.

Im Energievertrieb setzt SWK auf Kundenwertorientierung. Für lekker bedeutet das die segmentspezifische Kundenansprache und Überarbeitung der Bestandskundenkommunikation und keine Beteiligung an zum Teil ruinösem Wettbewerb. In Krefeld setzt die SWK bei ihren Energieprodukten auf persönlichen Service vor Ort und Lösungen aus einer Hand. Auch mit ihrem gesellschaftlichen Engagement differenziert sich SWK von ihren Mitbewerbern in ihrer Heimatregion. Außerhalb setzt die SWK auf ausgezeichneten und zertifizierten Service und will auch hier ihre Kunden profitabel gewinnen und langfristig halten.

Beim vom Landesumweltministerium initiierten Wettbewerb „KWK-Modellkommunen NRW“ ist die Stadt Krefeld gemeinsam mit der SWK mit ihrem Konzept „KWK-Inno.Net“ neben fünf weiteren Kommunen 2014 als Sieger hervorgegangen. Es geht um ein innovatives Konzept der klimafreundlichen Kraft-Wärme-Kopplung (KW), das in Krefeld umgesetzt werden wird. Der deutliche Ausbau der dezentralen, effizienten und klimafreundlichen Kraft-Wärme-Kopplung ist einer der wesentlichen Beiträge zur Erreichung der Energie- und Klimaschutzziele. Die Grundidee des Krefelder Konzepts: Mit einer neu entwickelten Betriebsführung werden gleichzeitig Strom und Wärme erzeugende dezentrale Mini-Blockheizkraftwerke nicht nur an den lokalen Wärmebedarf eines Gebäudes gekoppelt, sondern durch ein virtuelles Kraftwerk am Energiemarkt eingebunden. Geplant ist, das Konzept zunächst mit bis zu zehn Anlagen zu realisieren, die im Krefelder Stadtgebiet verteilt zum Einsatz kommen sollen. Das Gesamtprojekt läuft bis Ende 2017.

Auch 2014 haben jedoch die nach wie vor schwierigen Rahmenbedingungen und Entscheidungen der Bundesregierung zu deutlichen Belastungen am Energiemarkt geführt. „Die Unwirtschaftlichkeit von fossilen Kraftwerken, an denen wir Anteile halten, dauert an. In Folge der Energiewende können Kraftwerke ihre Vollkosten nicht mehr abdecken. Für die nächsten Jahre erwarten wir durch den Preisverfall an den Strombörsen weitere Ergebnisbelastungen“, sagt Carsten Liedtke. Innerhalb der letzten vier Jahre hat sich der Stromhandelspreis mehr als halbiert.

Zwar konnte die Entwicklung des Trianel GuD-Kraftwerk Hamm-Uentrop zu einem für alle Beteiligten positiven Abschluss gebracht werden. Das Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm (GEKKO) ist jedoch nach wie vor nicht rentabel. „Bundeskanzlerin Merkel hatte gerade dieses Projekt bei der Grundsteinlegung 2008 noch als zukunftsweisend gelobt und als wichtigen Eckpfeiler der Energiepolitik bezeichnet. Die energiepolitische Kehrtwende bei Kohle ist nicht vereinbar mit den Investitionszyklen der Branche“, stellt Carsten Liedtke klar.

SWK begrüßt die Energiewende als zunkunftsträchtiges Konzept, das jedoch besser geplant und effizienter umgesetzt werden muss. Nach wie vor ist SWK beispielsweise an Investitionen in Windenergieanlagen interessiert. Da auf Krefelder Gebiet entsprechende Vorrangflächen fehlen, wurde das Unternehmen in der Region aktiv: In Straelen im Kreis Kleve, wo die SWK seit Anfang 2014 auch das örtliche Stromnetz betreibt, hat sich die SWK ENERGIE GmbH mit 74,9 % an einer neu errichteten Windenergieanlage beteiligt; es ist die erste direkte Investition in Windkraft der SWK. Die übrigen 25,1 % werden in den Händen des Versorgungs- und Verkehrsbetriebes der Stadt Straelen liegen. Mit einer Nennleistung von rund zwei Megawatt können bis zu 1.300 Haushalte versorgt werden.

Im Geschäftsfeld Wasser stand im abgelaufenen Geschäftsjahr die Einführung des neuen Trinkwassertarifmodells im Zentrum der Aktivitäten. Zum 1. Oktober 2014 wurde das neue Abrechnungsmodell eingeführt, um die Verbraucher verursachungsgerechter an den fixen Kosten für die Systeminfrastruktur zu beteiligen. „Im Durchschnitt bezahlen die SWK-Kunden nicht mehr als in der Vergangenheit“, betont SWK-Vorstand Kerstin Abraham. „Die Einführung des neuen Tarifs verlief planmäßig und trifft bei unseren Kunden auf breite Akzeptanz. Die Resonanzen der Kunden liegen im Promillebereich“, so Kerstin Abraham.

Ein Großbauprojekt startete die SWK im vergangenen Jahr ebenfalls – wenn auch für die meisten nicht direkt sichtbar. Im Mai 2014 begann der Kanalbau an der St. Töniser Straße, einem sich über zweieinhalb Jahre erstreckenden Projekt im unterirdischen Stollenbauverfahren mit einem Kilometer Länge – eine Investition von rund 6 Mio. Euro. Im April 2015 bot die SWK den Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit zur Besichtigung der Baustelle. Im Rahmen der Aktion „Krefelder Perspektivwechsel“ konnten Interessierte in den Stollen hinabsteigen und sich die Arbeiten aus der Nähe ansehen.

Das Geschäftsfeld Verkehr stand ganz im Zeichen des Großbauprojektes Ostwall. Das damit verbundene Linien- und Fahrplanmanagement war eine echte Herkulesaufgabe und logistische Herausforderung. Im Mai wurden zudem innerhalb von nur zehn Tagen die kompletten Gleisanlagen inklusive Weichen im Kreuzungsbereich Ostwall/St. Anton-Straße und Ostwall/Rheinstraße ausgetauscht. In dieser Zeit wurden Straßenbahnen umgeleitet, zum Teil auch durch Busse ersetzt. Da auch der Betriebshof an der St. Töniser Straße für die Bahnen nicht mehr erreichbar war, hatte die SWK auf dem stillgelegten Gleisarm Tackheide ein Provisorium zum Abstellen und Warten der Straßenbahnen eingerichtet. Seit 13. April 2015 fahren alle Busse und Straßenbahnen vorerst wieder die Haltestelle „Rheinstraße“ an. Als Folge des demografischen Wandels, insbesondere durch sinkende Schülerzahlen, aber auch als Folge des Ostwall-Umbaus hat die SWK erstmals nach elf Jahren einen leichten Rückgang der Fahrgastzahlen in 2014 um ca. 2,2 Prozent zu verzeichnen.

Nachdem die SWK MOBIL bereits 19 moderne Niederflurstraßenbahnen in Betrieb genommen hatte, wurden infolge der positiven Erfahrungen Ende 2012 für rund 30 Mio. € zwölf weitere bestellt. Von Juli 2014 bis Januar 2015 sind diese sukzessive ausgeliefert worden. Damit ist nun die komplette Straßenbahnflotte der SWK auf Niederflurtechnologie umgestellt. Außerdem wurden im August 2014 acht weitere Niederflurbusse des Herstellers EvoBus in den Liniendienst gestellt. Sie haben besonders umweltfreundliche und kraftstoffsparende Euro 6-Motoren. Alle Busse der SWK verfügen nun über die so genannte „Kneeling-Funktion“ und lassen sich zum Bordstein hin absenken, um einen nahezu ebenerdigen Ein- und Ausstieg zu ermöglichen.

Seit Januar betreibt die SWK den Sprinterbus im Münsterland. Vier Doppelstockfahrzeuge der Linie S75 bedienen seitdem die 82 Kilometer lange Strecke zwischen Bocholt und Borken und werden gut angenommen.

Auch das Carsharing-Angebot von SWK und stadtmobil in Krefeld erfreut sich immer größerer Beliebtheit. An mittlerweile fünf Standorten (auf dem Parkplatz der SWK an der St. Töniser Straße, im Parkhaus der Sparkasse am Ostwall, am Bismarckplatz, am Bockumer Platz und – ganz neu seit wenigen Wochen – am Neubau der Hochschule Niederrhein an der Reinartzstraße) können insgesamt zehn Fahrzeuge ausgeliehen werden. Fünf von Ihnen fahren rein elektrisch. Mit dem Carsharing-Angebot setzt SWK auf nachhaltige Mobilitätslösungen.

Das Geschäftsfeld Entsorgung entwickelte sich 2014 zum Großteil erfreulich. So gelang es der EGN, bedeutende Aufträge zu gewinnen. Der Vertrag zwischen der EGN und der Stadt Mülheim über die Entsorgung von jährlich bis zu 55.000 Tonnen Restmüll im Zeitraum 2015 bis 2019 ist Ende 2014 rechtsgültig geworden. Weiterhin konnte die EGN Sammel- und Transportaufträge im Kreis Viersen sowie im Kreis Düren gewinnen. Verschiedene Abfallkonzepte und Baustellengroßprojekte wurden in der Region akquiriert. In Köln hatte die EGN bereits 2013 einen Logistikstandort errichtet. Von den dort 2014 gewonnenen Aufträgen sind die Entsorgung aller McDonald‘s-Filialen im Stadtgebiet und der Veranstaltungsservice beim HSR Business Run (Duschcontainer, mobile Toiletten und Abfallgefäße) mit 17.000 Läufern hervorzuheben. Belastungen erfährt die EGN weiterhin durch den Preisverfall bei der thermischen Abfallverwertung sowie in dem Geschäftsfeld Elektrogeräte-Recycling.

„Die EGK konnte mit einer Verbrennungsmenge von gut 378.000 Tonnen für ihre Müll- und Klärschlammverbrennungsanlage (MKVA) einen neuen Spitzenwert erzielen. Damit verbunden ist ein Produktionsrekord an Strom, der in das SWK-Netz eingespeist wurde“, sagt Kerstin Abraham. Die Fernwärme wird in der MKVA ortsnah und umweltfreundlich gewonnen, damit leistet die SWK einen wesentlichen Beitrag zur Verringerung der Feinstaubbelastung in Krefeld. Der neue, zertifizierte Primärenergiefaktor der Fernwärme aus der MKVA Krefeld von 0,0 steht nun auf gleicher Stufe wie beispielsweise Photovoltaik-Anlagen.

„Zusammen für ein sauberes Krefeld“ lautete die Aktion, mit der die Stadt Krefeld und die GSAK im Frühjahr 2014 für mehr Sauberkeit in der Innenstadt warben. An alle Krefelder Haushalte wurde dazu ein Flyer verteilt und eine „Sauber-Line“ eingerichtet, unter der „Schmuddelecken“ telefonisch gemeldet werden können. Seit Januar beseitigt ein Elektrosauger herumliegenden Abfall, seit Sommer 2014 flitzt ein Elektrofahrzeug zum Leeren von Müllbehältern durch die City, und ein Heißwassergerät kommt zur umweltfreundlichen Wildkrautbekämpfung zum Einsatz. Im Sommer 2014 wurde außerdem das Jubiläumsjahr für EGK (20 Jahre) und GSAK (25 Jahre) mit einem gemeinsamen „Tag der offenen Tür“ zusammen mit rund 3.500 Besuchern gefeiert.

Neuer Beschäftigungsrekord im SWK-Konzern

„Ein Unternehmen ist nur so gut wie seine Beschäftigten. Und unsere Kolleginnen und Kollegen leisten tagtäglich hervorragende Arbeit“, sagt Kerstin Abraham. Mit 2.621 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind Stand 31.12.2014 so viele Menschen im SWK-Konzern beschäftigt wie nie zuvor. Zusätzlich sammeln 70 Auszubildende bei der SWK ihre ersten Berufserfahrungen; die EGN ist 2014 in die IHK-Bestenliste der Ausbildungsbetriebe aufgenommen worden.

„Gerade vor dem Hintergrund des demographischen Wandels haben wir natürlich den Nachwuchs im Blick. Daher bieten wir jungen Menschen zahlreiche Möglichkeiten für ihren Berufseinstieg“, betont Kerstin Abraham. Aus der seit 2012 umfassenden Kooperation mit der Hochschule Niederrhein sind mittlerweile sieben Absolventen zu SWK-Mitarbeitern geworden. 15 Stipendiaten wurden und werden durch die SWK gefördert, 17 Abschlussarbeiten betreut, und insgesamt 40 Praktikumsplätze angeboten. „Seit 2014 haben wir einen weiteren technischen Ausbildungsberuf: den KFZ-Mechatroniker. Und ab Sommer 2015 kommt ein neuer kaufmännischer Ausbildungsberuf in unser Portfolio: der Kaufmann/die Kauffrau für Büromanagement“, sagt Kerstin Abraham.

Ein wichtiger Baustein, mit dem die SWK ihre Attraktivität als Arbeitgeber stärken will, ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Hier bietet die SWK mittlerweile zahlreiche Möglichkeiten. So wurden in 2014 die Teilzeit-Arbeitsmodelle weiter ausgebaut, ein Eltern-Kind-Büro eingerichtet, und der SWK-Familienservice mit individuellen Beratungs- und Lösungsangeboten für private und familiäre Problemsituationen ist mit Unterstützung eines externen Dienstleisters gestartet.

Blick nach vorn

Für 2015 erwartet die SWK erneut ein positives, aber niedrigeres Konzernergebnis. „Die Energiewende wird weiterhin unser Ergebnis belasten. Jedoch stehen wir innerhalb der Branche verhältnismäßig gut dar“, sagt Carsten Liedtke. Der Druck auf die Netzentgelte wird seitens der Regulierungsbehörde weiter zunehmen. Dies führt zu einer Konsolidierung und Überprüfung der Aufstellung im Netzgeschäft.

„Nach dem Abschluss der Arbeiten für den Ostwallumbau erwarten wir wieder steigende Fahrgastzahlen“, ist Carsten Liedtke überzeugt. Im Bereich der Entsorgung werden auch nach der Novellierung des Abfallwirtschaftsplans (voraussichtlich noch 2015) die Herausforderungen für den Abfallverbrennungsmarkt bestehen bleiben. „Wir stehen vor großen Herausforderungen in den nächsten Jahren“, weiß Kerstin Abraham, ist jedoch gleichzeitig überzeugt: „Wir sind gut aufgestellt, haben die richtigen Weichen gestellt und motivierte und gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Bord. Daher sind wir im Vorstand gemeinsam zuversichtlich, dass wir diese Herausforderungen meistern werden.“

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