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21. November 2017

Steuern und Abgaben nahezu unverändert, Netznutzungsentgelte steigen deutlich: SWK trägt die Differenz und hält die Strompreise in Krefeld stabil

Die Betreiber der deutschen Übertragungsnetze haben bekannt gegeben, dass die Erneuerbare-Energien-Umlage (EEG-Umlage) ab dem 1. Januar 2018 nahezu unverändert bleibt und leicht von rund 6,88 Cent auf 6,79 Cent netto pro Kilowattstunde sinken wird. Auch die KWK-Umlage sinkt zum Jahreswechsel leicht um 0,093 Cent pro Kilowattstunde auf dann 0,345 Cent. Die Steuern und Abgaben werden also minimal gesenkt, machen mit rund 54 Prozent jedoch immer noch den größten Anteil am Strompreis aus.

Auf der anderen Seite werden sich die Netznutzungsentgelte in Deutschland unterschiedlich entwickeln. Während der Übertragungsnetzbetreiber 50 Hertz für den Osten und Nordosten der Republik leicht sinkende Nutzungsentgelte angekündigt hat, erhöhen die anderen drei Übertragungsnetzbetreiber zum Teil deutlich. Am stärksten fällt die Erhöhung ausgerechnet bei Amprion aus – jenem Übertragungsnetzbetreiber, der für den Großteil von NRW und auch Krefeld zuständig ist. Zum 1. Januar 2018 werden die Netznutzungsentgelte von Amprion im vorgelagerten Netz um rund 45 Prozent steigen.

„Rund ein Viertel des Strompreises besteht aus den Netznutzungsentgelten. Diese werden durch die Regulierungsbehörden für jeden Netzanbieter festgelegt und müssen von privaten und gewerblichen Stromverbrauchern gezahlt werden. Und genau diese Entgelte werden jetzt deutlich ansteigen“, erklärt SWK-Vorstandssprecher Carsten Liedtke. Als wesentliche Gründe werden deutlich längere Energietransporte genannt, da Erzeugungs- und Lastschwerpunkte teilweise weit auseinanderliegen sowie die Erhöhung der Kosten für die Stabilisierung der Netze bei schwankender Einspeisung von Photovoltaik- und Windkraftanlagen.

Als Faustformel lässt sich sagen: Etwa ein Zehntel der prozentualen Erhöhung der Netznutzungsentgelte der Übertragungsnetzbetreiber schlägt sich im Strompreis für den Verbraucher nieder. Bedeutet bei einer Erhöhung von 45 Prozent rund 4,5 Prozent Mehrbelastung beim Kunden. Und so beträgt die Kostenbelastung für das Jahr 2018 aufgrund der deutlich steigenden Netznutzungsentgelte für einen Kunden mit einem durchschnittlichen Strom-Jahresverbrauch von 3.000 kWh 9,60 Euro.

Demgegenüber steht mit 3,87 Euro/Jahr nur eine kleine Entlastung aufgrund der minimal gesunkenen Steuern und Abgaben. „Es verbleibt also eine theoretische Mehrbelastung von etwa 5,70 Euro pro Jahr pro Kunde. Wir werden als SWK diese Mehrbelastung für unsere Krefelder Kunden auffangen, so dass wir für 2018 stabile Preise versprechen können“, erklärt SWK-Vorstand Kerstin Abraham.

Hintergrund dieser guten Botschaft ist die Tatsache, dass die Kunden von den günstigen Beschaffungspreisen des Stroms, den die SWK bereits vor einigen Jahren eingekauft hat, jetzt profitieren. Die SWK hatte bereits in der Vergangenheit erklärt, dass sich die seinerzeit günstigeren Beschaffungskosten mit einer rund zweijährigen Verspätung positiv für den Kunden bemerkbar machen würden. „Diesen Vorteil geben wir jetzt wie versprochen an die Kunden weiter“, sagt Carsten Liedtke, weist jedoch darauf hin: „Im abgelaufenen Jahr sowie in den Monaten davor sind die Beschaffungskosten gestiegen, und ziehen auch nach wie vor an. Das bedeutet, momentan müssen wir Strom teurer einkaufen. Dies kann sich entsprechend in den Verbraucherpreisen in ein, zwei Jahren bemerkbar machen, wenn nicht parallel die Steuern und Abgaben sowie die Netznutzungsentgelte sinken.“

Doch für 2018 gilt: Die Strompreise in Krefeld bleiben stabil. Und der Strom der SWK ist dabei auch noch deutlich „grüner“ als der Bundesdurchschnitt. Während bundesweit leidglich ca. 32 Prozent des Stroms aus regenerativen Energien stammen, sind es bei der SWK stolze 57,4 Prozent. Hier macht sich unter anderem bemerkbar, dass sämtliche SWK KLASSIK Stromkunden automatisch Ökostrom aus 100 Prozent erneuerbaren Energien beziehen.

Auch Gaspreise bleiben in 2018 unverändert

Erfreuliche Nachrichten gibt es auch für die Gaskunden der SWK. Zwar steigen auch hier die Netzentgelte, doch auch hier wird die SWK die Mehrkosten durch interne Kostenoptimierungen auffangen. Somit sind die Gaspreise in Krefeld seit 2012 stabil, und die Kunden sind in der anstehenden Heizperiode vor steigenden Kosten gefeit. Wer noch mehr sparen möchte, dem empfiehlt die SWK den Wechsel aus der Grundversorgung in den Tarif „meinSWK KLASSIK Gas“ mit einer 24-monatigen Vertragslaufzeit.

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