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28. März 2019

Stärkung des Wirtschaftsstandorts Krefeld: Investitionen in die Infrastruktur

Der Bürger steht morgens mit dem SWK-Konzern auf und nutzt den ganzen Tag über seine Dienstleistungen. Ob Radiowecker, Dusche, der Weg mit Bus und Bahn zur Schule und zur Arbeit, die Tasse Kaffee, der entspannte Fernsehabend oder das Kochen des Lieblingsessens – all das geht nicht ohne die zuverlässige Versorgung durch die SWK. Strom, Gas, Trinkwasser und ÖPNV sind für den Alltag unerlässlich. Damit die Krefelderinnen und Krefelder auch weiterhin zuverlässig mit Energie und Trinkwasser versorgt werden, investiert die SWK-Tochtergesellschaft NGN regelmäßig in die Erneuerung und Modernisierung der Versorgungsleitungen. Auch die Nutzung der modernen Niederflurstraßenbahnen soll möglichst komfortabel und vor allem sicher erfolgen. Daher saniert die SWK regelmäßig Teile des Schienennetzes.

In Krefeld liegen etwa 2.100 Kilometer Nieder- und Mittelspannungskabel, rund 1.045 Kilometer Gasleitungen und ca. 1.293 Kilometer Trinkwasserleitungen. Das Schienennetz erstreckt sich über 83 Kilometer. Das macht in der Summe mehr als 4.500 Kilometer an Leitungen und Schienen. Oder anders ausgedrückt: Einmal von Krefeld bis ans Rote Meer.

Rund 17 Mio. Euro Investitionen in die „Lebensadern“ von Krefeld

Krefeld befindet sich im wahrsten Sinne des Wortes im Aufbruch: In zahlreichen Stadtteilen entsteht neuer Wohnraum durch Sanierung oder Neubau, die Innenstadt wird weiter modernisiert, es wird viel gebaggert, gebuddelt und gearbeitet. All das zeigt: In Krefeld bewegt sich etwas, die Stadt entwickelt sich. Solche Entwicklungen sind nicht möglich, ohne eine Erschließung durch zuverlässige und moderne Versorgungsleitungen. Auch die Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln will gewährleistet sein.

Versorgungssicherheit: 50% über dem Bundesdurchschnitt

In 2019 investiert die SWK in diese „Lebensadern“ von Krefeld rund 17 Mio. Euro. Investitionen, die auch den Handwerksbetrieben in Krefeld und der Region zu Gute kommt, die die Arbeiten im Auftrag der SWK und NGN durchführen, und somit Arbeitsplätze sichert. Geld, das im wahrsten Sinne des Wortes „verbuddelt“ wird, denn die Ingenieur- und Bauleistungen sieht man hinterher in aller Regel nicht mehr. Diese regelmäßigen Investitionen führen zu einer hohen Versorgungssicherheit: So liegt die jährliche durchschnittliche Stromausfallzeit pro Endverbraucher in Krefeld bei lediglich rund 7,45 Minuten. Im Bundesdurchschnitt sind es hingegen gut 15 Minuten.

Auch das Schienennetz wird durch die SWK MOBIL regelmäßig inspiziert, um die Betriebssicherheit zu gewährleisten. In diesem Jahr sind Gleisbauarbeiten für etwa 2,7 Mio. Euro geplant. Hierbei wird bei Gleissanierungen in sensiblen Bereichen versucht, die „ruhigeren“ Sommerferien zu nutzen, um den Verkehr nicht zu sehr zu beeinträchtigen.

Damit die Koordination möglichst reibungslos funktioniert und die Belastungen für die Anwohner gering sind, erfolgt eine gute, abgestimmte Planung im Vorfeld auch in Koordination mit der Stadt Krefeld. Nach Beendigung der Bauarbeiten wird die Oberfläche provisorisch wiederhergestellt. Anschließend erfolgt noch die finale Oberflächenwiederherstellung durch die Stadt Krefeld.

Vorbereitende Maßnahmen für die Verkabelung des 110kV-Netzes

In der Innenstadt ist die NGN aktuell vor allem vorausschauend tätig. Derzeit werden auf der Breite Straße, zwischen Karlsplatz und Südwall Leerrohre für den späteren Einzug von Stromkabeln verlegt. Ab dem Sommer erhält dann der Südwall im Abschnitt vom Westwall bis zur Schwertstraße ebenfalls solche Leerrohre. Hintergrund ist die geplante Verlegung von 110kV-Hochspannungsleitungen in die Erde durch die NGN ab dem nächsten Jahr. Im Zuge der Umstrukturierung des Höchstspannungsnetzes auf einheitlich 380 kV durch den Übertragungsnetzbetreiber Amprion, plant Amprion auch den Umbau der Umspannanlage Edelstahlwerk im Krefelder Westen. Die NGN nutzt diese Gelegenheit, um ihre 110 kV Leitungen in die Erde zu verlegen und das Stromnetz neu zu strukturieren und optimal aufeinander abzustimmen.

Die Vorteile für den Kunden: Höhere Versorgungssicherheit im Falle eines Stromausfalls, eine Risikominimierung, falls eine Einspeisung komplett entfallen bzw. abgeklemmt werden muss (z.B. aufgrund von Baumaßnahmen an der A57 oder einem Brückenneubau der Deutschen Bahn) und zukünftig reduzierte Netzengelte, da eine kostengünstigere Einspeisesituation aus dem vorgelagerten Netz erreicht werden kann.

Haltestellenumbau geht weiter

Die SWK MOBIL beginnt im April mit der Gleiserneuerung am Bahnübergang Magdeburger Straße. Weitere Gleisbauarbeiten erfolgen in unmittelbarer Nähe zum Straßenbahndepot an der St. Töniser Straße und in Elfrath. Dort werden voraussichtlich im Herbst auch zwei Haltestellen - „Neukirchener Straße“ und „Pappelstraße“ - barrierefrei umgebaut, so dass künftig ein nahezu ebenerdiger Einstieg für die Fahrgäste möglich ist.

SWK und NGN haben also viel vor in 2019. Und auch wenn die Bauarbeiten für die betroffenen Anlieger und Verkehrsteilnehmer häufig mit Unannehmlichkeiten verbunden sind, so sind sie doch notwendig, um die Versorgung, aber auch die Sicherheit im Öffentlichen Personennahverkehr zu gewährleisten.

Informationen für die Anwohner

Die Anwohner werden im Vorfeld jeder Baumaßnahme aktiv mit einer Hauswurfsendung über die anstehenden Arbeiten und deren Umfang informiert. Zudem wird zu jeder Baumaßnahme ein Baubeauftragter benannt. Dieser ist den Anwohnern namentlich bekannt und kann Auskünfte über den Fortgang der Arbeiten geben. Ein Baustellenschild enthält außerdem die wichtigsten Informationen zu den Arbeiten für die Anlieger. Weitere Informationen zu aktuellen Baumaßnahmen finden sich auch auf den Internetseiten der NGN: www.ngn-mbh.de/home/ueber-uns/baumassnahmen.html.

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