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01. January 1970

ÖPNV der Zukunft: Projekt „Mobile“ navigiert Fahrgäste zum Ziel

Rund 40 Millionen Fahrgäste befördert die SWK MOBIL im Jahr mit ihren Bussen und Straßenbahnen durch Krefeld und die Region. Viele davon fahren täglich und haben ein Abo, manche davon sind Schüler und haben ein SchokoTicket, und einige nutzen das ÖPNV-Angebot nur gelegentlich.
Für Menschen mit dauerhafter oder temporärer körperlicher oder kognitiver Beeinträchtigung wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) die Initiative "Von Tür zu Tür - eine Mobilitätsinitiative für den öffentlichen Personenverkehr der Zukunft" gestartet. In diesem Rahmen wird das Projekt „Mobile – Mobil im Leben“ gefördert.

Ziel ist, dass in ihrer Mobilität eingeschränkte Personen den Nahverkehr nutzen können. Hierfür haben Studierende der Hochschule Niederrhein und der Hochschule Rhein-Waal in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsdienstleister inoges/Salvea und der Stiftung Bethel gemeinsam mit der SWK MOBIL und MoBiel aus Bielefeld eine technische Lösung entwickelt, die auf einem Smartphone oder einer Smart Watch basiert – quasi ein Navigationsgerät für die Nutzung des ÖPNV.

Über das Smartphone erhält der Fahrgast beispielsweise Auskunft über spezielle Barrieren oder auch Barrierefreiheit auf dem Reiseweg (z.B. Rolltreppen, Lifte etc.). Das Programm navigiert den Fahrgast zum gewünschten Ort, informiert über Verspätungen und Umsteigemöglichkeiten, darüber, ob man im richtigen Bus bzw. der richtigen Straßenbahn sitzt und gibt Hinweise, wann es Zeit ist, aufzustehen, um an der gewünschten Haltestelle auszusteigen.

„Ein weiteres Merkmal dieses Projektes ist es, dass das Navigationssystem auch für alle anderen Fahrgäste ohne körperliche oder geistige Einschränkungen attraktiv ist“, erklärt Emil Graeber, Projektleiter bei der SWK MOBIL. Dadurch soll eine Stigmatisierung der Nutzer verhindert und damit eine höhere Akzeptanz des Systems ermöglicht werden. Gemeinsam mit den Projektpartnern wurden jetzt Testfahrten unter realen Bedingungen mit verschiedenen Probanden im Netz der SWK MOBIL durchgeführt. Reha-Patienten von inoges/Salvea in Krefeld prüften das System eingehend und ließen sich durch Krefeld navigieren.

Die endgültige Auswertung des Tests und ggf. Anpassungen am System werden noch bis Ende September durchgeführt, dann endet das Projekt. Bis zum Jahresende prüfen die Projektpartner dann, ob und wie das System umgesetzt werden kann.

Übrigens: Im Rahmen des Projekts „Mobile - Mobil im Leben“ gibt es eine Online-Umfrage zu mobilen Navigationsapplikationen und was diese leisten sollten. Wer mitmachen möchte, klickt einfach mal auf https://www.umfrageonline.com/s/Navigationsapps. Das Ganze dauert nur wenige Minuten.

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