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01. January 1970

Nach der Hauptuntersuchung: Sparkassen-Kulturstiftung begrüßt den Schluff

Sie schnauft und rattert jetzt im 34. Jahr zwischen St. Tönis und dem Hülser Berg hin und her – die gute alte Dampflokomotive „Graf Bismarck XV“, die den Schluff zieht. Alle sechs Jahre muss sie einer großen Hauptuntersuchung unterzogen werden, die sich über mehrere Monate hinzieht. Dieses Intervall kann auf bis zu acht Jahre verlängert werden, wenn bei den vorherigen Untersuchungen festgestellt wurde, dass die Lokomotive keine gravierenden Mängel hat und die Kilometerleistung pro Jahr nur gering ist.
Guido Stilling (rechts), Geschäftsführer des Schluff-Fördervereins, und Mitglieder der Sparkassen-Kulturstiftung neben der "Graf Bismarck XV". Im Winter 2013/2014 waren für die „Graf Bismarck“ wieder acht Jahre vorbei, und so wurde sie am 16. Dezember 2013 auf einen Zug geladen und zur Hauptuntersuchung nach Meiningen gebracht, wo Deutschlands einziges Dampflokwerk steht und die Lok auf Herz und Nieren geprüft wurde. „Die Lok wird dort komplett in ihre Einzelteile zerlegt“, erklärt Guido Stilling, technischer Geschäftsführer des Fördervereins „Schluff und historische Verkehrsmittel Krefeld“. Erfreulicherweise hat die Untersuchung keine besonderen Schäden offengelegt. „Die Abnutzungserscheinungen der einzelnen Teile waren nicht sehr groß. Allerdings musste diesmal auch der Brennkessel getauscht werden“, sagt Guido Stilling. Anfang Juni gab es schließlich die Abnahme, und pünktlich zum Hochzeitstermin am 28. Juni 2014 war „Graf Bismarck XV“ wieder im Einsatz in Krefeld.

Eine solche Hauptuntersuchung ist natürlich jedes Mal eine kostspielige Angelegenheit. „Es wird jedes Mal ein mittlerer sechsstelliger Betrag fällig“, berichtet Guido Stilling. Umso erfreuter zeigt man sich beim Förderverein „Schluff und historische Verkehrsmittel Krefeld“ über die Unterstützung der Sparkassen-Kulturstiftung, die beginnend mit 2014 für drei Jahre jeweils 60.000 Euro zugunsten des Schluffs spendet. „Solche Zuschüsse sind immens wichtig, und ich danke den Mitgliedern der Sparkassen-Kulturstiftung sehr für ihr Engagement. Ohne solche Spenden wäre der Schluff auf Dauer nicht zu finanzieren. Gewinn machen wir mit dem Zug ohnehin nicht; es ist ein Zuschussgeschäft“, sagt Guido Stilling.

„Der Schluff gehört nun einmal zu den besonderen Identitätspunkten von Krefeld. Und ein Schluff ohne Dampflokomotive ist nur schwer vorstellbar“, erklärt Oberbürgermeister Gregor Kathstede als Vorsitzender des Kuratoriums der Sparkassen-Kulturstiftung. „Ich habe mich sehr gefreut, dass die Förderzusage ohne lange Diskussion mit großer Einmütigkeit beschlossen wurde. Gut, dass wir eine solche Institution hier in Krefeld haben“.

Dr. Birgit Roos, Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Krefeld und Mitglied im Vorstand der Kulturstiftung, wies darauf hin, dass die Erhaltung der Schluff-Lokomotive nach der Sanierung des Hauses der Seidenkultur und dem Golfclub-Modell nach Mies van der Rohe das dritte größere Projekt der Stiftung in den vergangenen Jahren darstellt. „Nach 1999 und 2006 fördern wir den Schluff nunmehr zum dritten Mal. Er ist uns eng ans Herz gewachsen“.

Übrigens, wer dem Schluff-Förderverein eine Spende zukommen lassen möchte, kann dies gern tun. Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann Spendenquittungen ausstellen. Bankverbindung: Sparkasse Krefeld, IBAN: DE66 3205 0000 0000 4144 01. Wer sich für eine Mitgliedschaft im Verein „Schluff und historische Verkehrsmittel Krefeld“ interessiert oder sonstige Fragen rund um den Schluff hat, schreibt eine Mail an: schluff@swk.de.

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