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07. September 2018

Modernisierung des Fernwärme-Heizwerks am Bleichpfad

Schweres Gerät wurde am Mississippidampfer-Hochhaus am Bleichpfad aufgefahren. Was wie ein überdimensionaler Torpedo aussieht, ist in Wirklichkeit ein Wärmetauscher für das im Hochhaus befindliche Fernwärme-Heizwerk, das die NGN Netzgesellschaft Niederrhein für die SWK ENERGIE betreibt, und das bei hohem Wärmebedarf zugeschaltet wird. Elf Tonnen wiegt ein solcher Wärmetauscher, so dass ein 300-Tonnen-Schwerlastkran notwendig war, um ihn durch die Luft zu hieven und passgenau in die Anlage zu bugsieren. Insgesamt vier solcher Wärmetauscher befinden sich in der Anlage und wurden nun durch neuere, modernere und leistungsstärkere Versionen ersetzt. Kostenpunkt: rund zwei Mio. Euro.

Ein Wärmetauscher ist eine wichtige Komponente innerhalb eines Fernwärme-Heizwerks. Er ist der eigentliche Wärmeüberträger und ermöglicht die Übertragung von warmen Wasser auf kaltes Wasser. Mit den neuen Wärmetauschern kann künftig mehr Wärmeleistung in das innerstädtische Fernwärmenetz gefördert werden. Damit leistet die NGN einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende und für die sichere Versorgung der Krefelder Innenstadt mit mehr Fernwärme.

Die Fernwärme der SWK ist komfortabel und umweltschonend. Sie stammt aus dem Restmüll der Müll- und Klärschlammverbrennungsanlage der EGK an der Parkstraße. Rund 200.000 Megawattstunden Wärme werden von dort aus in die Transportleitungen eingespeist. Das reicht, um damit etwa 8.000 Haushalte mit Fernwärme zu versorgen. Die Fernwärme der SWK hat einen so genannten Primärenergiefaktor von 0,0. Zum Vergleich: Öl oder Erdgas haben einen erheblich höheren Primärenergiefaktor von 1,1. Die Fernwärme liegt mit ihrem Wert dagegen auf dem gleichen Niveau wie zum Beispiel Ökostrom aus Solar- oder Windanlagen.