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01. January 1970

Höhere EEG-Umlage: SWK hält die Strompreise in Krefeld trotzdem stabil

Die Betreiber der deutschen Übertragungsnetze haben bekannt gegeben, dass sich die Erneuerbare-Energien-Umlage (EEG-Umlage) ab dem 1. Januar 2014 von rund 5,28 Cent auf den neuen Rekordwert von 6,24 Cent netto pro Kilowattstunde erhöhen wird. Alle Stromanbieter in Deutschland müssen die EEG-Umlage beim Kunden einfordern und an die Betreiber der Übertragungsnetze weitergeben.
Die Netzbetreiber (für Krefeld die Amprion GmbH) bezahlen mit diesem Geld den Strom, der aus erneuerbaren Energiequellen wie z.B. Windkraft oder Photovoltaik erzeugt und ins Netz eingespeist wird.

Die Ausgestaltung des EEG und insbesondere die Höhe der EEG-Umlage ist stark in der Kritik. SWK-Vorstandssprecher Carsten Liedtke mahnt: „Es ist an der Zeit, die Förderung der erneuerbaren Energien grundlegend umzugestalten. Wir brauchen ein wettbewerbliches Fördersystem, um die erneuerbaren Energien in den Strommarkt zu integrieren und die Kosten der Förderung zu reduzieren. Der Ausbau Erneuerbarer Energien muss künftig auch besser geplant werden. Dabei muss die Netztopografie, der regionale Energiebedarf und die jeweils effizienteste Erzeugungsform berücksichtigt werden. Eine Gießkannenförderung für jedes Vorhaben ist nicht mehr finanzierbar.“ Die SWK begrüßt daher den Vorstoß beispielsweise des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU), der ein Gutachten für eine umfassende Neuordnung des Energiemarktes vorgestellt hat, welches Reformvorschläge zum EEG enthält. Das vorgestellte Konzept hat zum Ziel, die Energieversorgung ökologischer, sicherer und kostengünstiger zu gestalten.

Kostentreiber EEG-Umlage und Co. - 75 Prozent nicht beeinflussbar

Ab 2014 belasten insgesamt acht Umlagen den Strompreis. Neben der Umsatzsteuer, der Stromsteuer und der Konzessionsabgabe (alle unverändert) haben sich zahlreiche Belastungen verändert. In der Summe machen Steuern und Abgaben inzwischen 55 Prozent des Strompreises aus. „Nimmt man dann noch die rund 20 Prozent staatlich reguliertes Netznutzungsentgelt hinzu, sind mittlerweile 75 Prozent des Strompreises für uns als Energieversorger nicht beeinflussbar“, macht Carsten Liedtke deutlich. Von den restlichen rund 25 Prozent des Strompreises müssen unter anderem die gesamte Energiebeschaffung, der Vertrieb, aber auch die Refinanzierung der Kraftwerksinvestitionen sowie Zahlungsausfälle bestritten werden.

Auswirkungen für einen Musterhaushalt

Für die Krefelder Stromkunden bedeutet dies, dass sich der Verbrauchspreis beim Strom durch gesetzliche Steuern und Abgaben um ca. einen Cent brutto je Kilowattstunde erhöhen würde. „Wir bewegen uns damit in einer Größenordnung, die für eine dreiköpfige Familie mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden fast 31 Euro Mehrkosten pro Jahr bedeuten würde“, prognostiziert Carsten Liedtke.

SWK fängt Mehrkosten für die Kunden auf

Die SWK wird diese Mehrbelastung jedoch auffangen können. „Trotz der Erhöhung der EEG-Umlage bieten wir unseren Kunden stabile Preise bei unseren Stromprodukten und können Anpassungen im kommenden Jahr bis auf weiteres ausschließen“, sagt Carsten Liedtke. Das gilt sowohl für die Produkte und die Grundversorgung im Privatkunden- wie auch im Gewerbekundenbereich. Ausgenommen sind Kunden, die den Strom zum Heizen verwenden.

Hintergrund für die stabilen Strompreise ist die Tatsache, dass die Kunden von den günstigen Beschaffungspreisen des Stroms, den die SWK bereits vor zwei Jahren eingekauft hat, jetzt profitieren. Die SWK hatte bereits in der Vergangenheit erklärt, dass sich die seinerzeit günstigeren Beschaffungskosten dann mit einer rund zweijährigen Verspätung positiv für den Kunden bemerkbar machen würden. Diesen Vorteil gibt die SWK jetzt wie versprochen an die Kunden weiter. Carsten Liedtke ergänzt: „Wir hätten die Preise sogar senken können, wenn wir nicht das Inkasso für die Umlagen der Regierung übernehmen müssten. Bei uns verbleibt nichts von der höheren EEG-Umlage, wir leiten alles weiter.“

Letztlich können die günstigeren Beschaffungspreise die höhere EEG-Umlage nicht komplett ausgleichen. Bei der SWK hat man sich dennoch dazu entschieden, diese Differenz selbst zu tragen, um Preiserhöhungen für die SWK-Kunden zu verhindern. Einzig bei den Kunden, die Strom zum Heizen nutzen (Wärmespeicher- und Wärmepumpentarif) ist eine Anpassung in Höhe der gestiegenen Abgaben und Umlagen, abzüglich der leicht gesunkenen Umlage nach §19 Strom NEV unumgänglich, weil hier andere Beschaffungsprofile gelten und dadurch die Beschaffungskostenvorteile bei Wärmespeicher- und Wärmepumpentarifen nicht durchschlagen. Davon betroffen ist jedoch nur ein geringer Teil der Krefelder Bürgerinnen und Bürger. „Für 96 Prozent unserer Krefelder Kunden halten wir die Preise trotz höherer EEG-Umlage konstant“, betont Michael Veit, Bereichsleiter Marketing und Vertrieb Privat- und Gewerbekunden bei der SWK ENERGIE GmbH.

Hilfe durch Energieberatung

Um Strom zu sparen, bieten sich beispielsweise im Haushalt zahlreiche Möglichkeiten. Beim Neukauf eines Gerätes sollte man darauf achten, ein möglichst verbrauchsarmes Produkt zu kaufen, das durch eine hohe Effizienzklasse gekennzeichnet ist. Der Energieverbrauch ist auch abhängig vom Nutzerverhalten. So sollten Geräte, die nicht genutzt werden, vom Stromnetz getrennt werden. Zahlreiche Geräte verbrauchen im Stand-by-Modus kaum weniger Energie als im Betriebszustand. Um festzustellen, wie viel Strom die einzelnen Geräte verbrauchen, kann man sich zum Beispiel bei der SWK Messgeräte ausleihen, mit denen der Stromverbrauch auf einfache Weise gemessen werden kann. „Wir bieten natürlich all unseren Kunden auch Energieberatungen und zum Teil auch eigene Förderangebote an“, betont Michael Veit.

Informationen dazu gibt es in den SWK ServieCentern an der Hochstraße und im HansaHaus, telefonisch unter 02151 – 98 2200, oder man vereinbart einen Termin per Mail: energieberatung@swk.de

Gaspreise seit zwei Jahren unverändert – und weiter stabil

Für die Gaskunden der SWK gibt es zum Beginn der Heizperiode eine gute Nachricht: Die SWK wird die Preise für Erdgas für all ihre Kunden in Krefeld konstant halten. Damit bleiben die Gaspreise für Krefeld seit 2011 unverändert.

Mehr noch: Neben den SWK KLASSIK Gas-Kunden erhalten auch die SWK DIREKT Gas-Kunden eine Energiepreisgarantie bis zum 30. September 2014. Und auch die Gewerbetreibenden in Krefeld können sich freuen, denn auch die Preise für das Produkt SWK PROFI Gas bleiben konstant und werden garantiert bis zum 30. September 2014 nicht angehoben. „Damit haben unsere Kunden – egal ob Privathaushalt oder Gewerbe - verlässliche Planungssicherheit und haben über den kommenden Winter keine steigenden Gaspreise zu erwarten“, erklärt Carsten Liedtke, Vorstandssprecher der SWK.

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