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20. Juni 2016

Gutes Ergebnis trotz unverändert schwieriger Rahmenbedingungen – wichtige Weichenstellungen erfolgt

Das Geschäftsjahr 2015 war für die SWK ein Jahr des Wandels, geprägt von weiterhin schwierigen Rahmenbedingungen. „Vor einem Jahr hatten wir für den SWK-Konzern ein gegenüber 2014 niedrigeres, aber weiterhin gutes Konzernjahresergebnis prognostiziert. Mit 14 Mio. Euro liegen wir im Rahmen unserer Erwartungen“, sagt Carsten Liedtke, Sprecher des SWK-Vorstands. Hauptursache für den Ergebnisrückgang sind höhere Finanzaufwendungen sowie zusätzlicher Aufwand vor allem für Baumaßnahmen.

Wie in den vergangenen Jahren leistet die SWK AG auch für das abgelaufene Geschäftsjahr wieder einen erheblichen Beitrag für den Haushalt der Stadt Krefeld. „Wir haben bei der SWK AG das Ergebnis 2015, aus dem die Dividende an die Stadt Krefeld, bedient wird, um fast 30 Prozent auf 13,6 Mio. Euro gesteigert und damit unsere bereits optimistische Planung deutlich übertroffen“, zeigt sich Carsten Liedtke erfreut.

Das Ergebnis für die Stadt Krefeld ergibt sich aus der Netto-Dividende in Höhe von 6,4 Mio. Euro und der Konzessionsabgabe in Höhe von 15,2 Mio. Euro. Mithin beläuft sich der Zufluss an die Stadt Krefeld aus dem Geschäftsjahr 2015 auf 21,6 Mio. Euro. Erstmals nach drei Jahren konnten auch wieder Rücklagen von rund 2,6 Mio. Euro gebildet werden, nachdem die SWK mit zusätzlichen Ausschüttungen in den Vorjahren die Haushaltskonsolidierung unterstützt hatte. Weitere 3,4 Mio. € Gewinn konnten auf das neue Geschäftsjahr vorgetragen werden.

Die Konzernumsatzerlöse einschließlich Strom- und Erdgassteuer sind von 1,279 Mrd. Euro auf 1,121 Mrd. Euro gesunken. Der Rückgang um rund zwölf Prozent ist vorrangig in den Geschäftsfeldern Energie und Entsorgung eingetreten. So sind die Erlöse im Energie-Handelsgeschäft planmäßig weiter zurückgegangen. Im Vertriebsgeschäft sanken die Erlöse zudem hauptsächlich aufgrund der Insolvenz eines bedeutenden Gas-Geschäftskunden – jedoch ohne nennenswerte Auswirkungen auf das Ergebnis. Im Geschäftsfeld Entsorgung resultieren die Umsatzrückgänge überwiegend aus den beiden zum Jahreswechsel 2014/2015 ausgelaufenen kommunalen Entsorgungsverträgen mit dem Kreis Viersen und der Stadt Mönchengladbach.

Das Investitionsvolumen des SWK-Konzerns stieg von 65,6 Mio. Euro in 2014 um knapp 16 Prozent auf 76 Mio. Euro. Der Großteil hiervon (39,3 Mio. Euro) entfällt nach wie vor auf die Instandhaltung und Modernisierung von Sachanlagen (Netze, technische Anlagen etc.).

Entwicklung in den einzelnen Geschäftsfeldern

Im Geschäftsfeld Energie hat die SWK in 2015 den kompletten Ausstieg aus der fossilen Stromerzeugung vollzogen. Sowohl beim Trianel GuD-Kraftwerk in Hamm-Uentrop als auch am Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle (GEKKO) in Hamm wurden die bestehenden Verträge aufgelöst. Dieser Ausstieg war durch entsprechende Rückstellungen in den Vorjahren nahezu ohne Ergebnisbelastung in 2015 möglich.

Nachdem die SWK-Tochtergesellschaft lekker Energie GmbH in 2014 erstmals nach ihrer Gründung im Jahr 2000 schwarze Zahlen schreiben konnte, hat sich diese positive Entwicklung in 2015 fortgesetzt. Mit einem nochmals um rund 30 Prozent gestiegenen Jahresüberschuss von 9,8 Mio. Euro leistet die lekker Energie GmbH erneut einen wichtigen Ergebnisbeitrag. Die Restrukturierungsmaßnahmen bei lekker zeigen Wirkung. lekker setzt konsequent auf eine nachhaltig kundenorientierte Unternehmensentwicklung und hat sich entsprechend aufgestellt. Verbunden mit der Neuausrichtung sind eine neue Vision, ein Marken-Relaunch und ein überarbeitetes Corporate Design.

SWK erfolgreich mit Forschungsprojekten zur Energiewende

Im Vorjahr war die Stadt Krefeld zusammen mit der SWK und der Hochschule Niederrhein als einer von sechs Siegern aus dem Wettbewerb „KWK-Modellkommunen NRW“ des Landesumweltministeriums hervorgegangen. Die Stadt erhielt im Juli 2015 als erste Kommune den Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 2,5 Mio. Euro der Landesregierung. Das Projekt verfolgt die Idee, mit einer neu entwickelten wirtschaftlich orientierten Betriebsführung dezentrale Mini-Blockheizkraftwerke in verschiedenen Gebäuden zu einem virtuellen Kraftwerk zusammenzufassen und in den Energiehandel am Markt einzubinden. Hierzu werden im 2. Halbjahr 2016 zwei Pilotanlagen in Krefeld mit einer speziell entwickelten Steuerung ausgestattet und über das virtuelle Kraftwerk geregelt.

In einem weiteren innovativen Forschungsprojekt ist die SWK ebenfalls erfolgreich: Im Rahmen der Initiative „Zukunftsfähige Stromnetze“ des Bundeswirtschaftsministeriums ist die SWK Konsortialführer innerhalb des Projektes „ENERGIE“. Gemeinsam mit anderen Technologiefirmen sowie zwei Hochschulen geht es darum, die Niederspannungsstromnetze lokal vor Ort zu optimieren und auf zukünftige Anforderungen auszurichten. Die Gemeinde Wachtendonk am Niederrhein mit ihren zahlreichen dezentralen regenerativen Einspeisungen wurde hierzu als Forschungsgebiet ausgesucht. Wie erfolgreich und innovativ dieses Projekt ist, zeigt sich daran, dass das Konsortium im Mai 2016 in München den GreenTec Award, Europas größten Umwelt- und Wirtschaftspreis, in der Kategorie Energie gewonnen hat.

SWK stellt sich netztechnisch neu auf: Netzgesellschaft Niederrhein kann Betrieb aufnehmen

Seit 2016 bewirtschaftet die SWK ihr Stromnetz in Krefeld wieder selbst. Die Westnetz GmbH hatte den Pachtvertrag zum Jahresende gekündigt. In Folge dessen ist die SWK NETZE GmbH nun wieder eigenständiger Netzbetreiber im Sinne des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG). „Der Energievertrieb und der Netzbetrieb sind die beiden tragenden Säulen des Energiegeschäfts der SWK. Wir wollen unsere Prozesse und Abläufe stärker auf die Anforderungen der Kunden ausrichten und eine zukunftsfähige Organisation aufbauen, die alle Netzsparten abdeckt“, erläutert Carsten Liedtke. Im Sommer 2015 startete ein Vorbereitungsprojekt mit allen relevanten SWK-Gesellschaften mit dem Ziel, die vielfältigen Anpassungen bzw. Ergänzungen in regulatorischen, kaufmännischen und energiewirtschaftlichen Prozessen geordnet durchzuführen sowie die fristgerechte Erfüllung sämtlicher gesetzlicher Genehmigungen und Berichtspflichten gegenüber den Kunden und Regulierungsbehörden sicherzustellen.

Als Folge daraus bündelt die SWK alle Netzaktivitäten in einer Gesellschaft. Die SWK AQUA GmbH und die SWK SETEC GmbH werden auf die SWK NETZE GmbH verschmolzen. Dieser Prozess soll am 31. August 2016 abgeschlossen sein. Um den Anforderungen der Bundesnetzagentur zu genügen, muss die bisherige SWK NETZE GmbH umfirmiert werden; sie wird zur „NGN NETZGESELLSCHAFT NIEDERRHEIN MBH“. Die Netzgesellschaft NGN bleibt eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der SWK STADTWERKE KREFELD AG und umfasst rund 360 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Das Geschäftsfeld Verkehr stand auch 2015 vor allem im Zeichen des Großbauprojektes Ostwall. Das damit verbundene Linien- und Fahrplanmanagement war eine echte Herkulesaufgabe und logistische Herausforderung. „Als Folge des demografischen Wandels, insbesondere durch sinkende Schülerzahlen, aber auch als Folge des Ostwall-Umbaus hat die SWK einen Rückgang der Fahrgastzahlen in 2015 um ca. 1,5 Prozent auf 39,7 Mio. zu verzeichnen“, sagt Carsten Liedtke. Im Dezember 2015, unmittelbar vor Weihnachten, konnte die neue Haltestelle „Rheinstraße“ am Ostwall dann in Betrieb genommen werden.

Siebter CarSharing-Standort

Seit November 2013 ist die SWK lokaler Partner von stadtmobil, Deutschlands Marktführer für CarSharing. An verschiedenen Standorten im Stadtgebiet wurden seitdem Standplätze für die stadtmobil-Flotte eingerichtet. 2015 kamen die Plätze fünf und sechs hinzu: Mitte des Jahres an der Hochschule Niederrhein am SWK-Energiezentrum E² an der Obergath und im Oktober am Ostwall, Ecke Hansastraße, in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof. Kürzlich wurde bei der IHK am Nordwall ein siebter Standort eröffnet. Etwa 260 angemeldete Nutzer greifen regelmäßig auf das CarSharing-Angebot zurück. Anders als bei vielen CarSharing-Konzepten setzt die SWK dabei zu 50 Prozent auf Elektroautos.

In 2015 wurde das Projekt „Krefelder Bürgerbahn“ zusammen mit der Volksbank Krefeld ins Leben gerufen. Hierbei konnten Bürgerinnen und Bürger einen Sparbrief mit einer fünfjährigen Laufzeit zeichnen, der sicher angelegt und attraktiv verzinst wurde. Das Zeichnungsvolumen betrug vier Mio. Euro. Von dem Geld wurden die letzten beiden Niederflurstraßenbahnen finanziert. Die Zeichner erhielten außerdem die Möglichkeit, sich fotografieren und auf der Straßenbahn verewigen zu lassen. Die zweite Bürgerbahn ist seit 3. Juni 2016 im Linienbetrieb. Das innovative Finanzierungskonzept ist bundesweit bisher einzigartig.

Startschuss für W-LAN in der Innenstadt, neue Wege in der Kundenkommunikation

Um den Kunden mehr und zeitgemäßen Service und Informationen zu bieten, nutzt die SWK immer häufiger moderne Kommunikationswege. So informiert die „Bus & Bahn“-App bereits seit einigen Jahren über die aktuellen Fahrtzeiten der Busse und Straßenbahnen. Rund 28.000 Mal wurde diese App inzwischen heruntergeladen. Anfang 2016 kam eine weitere App hinzu: Mit der neuen „Krefeld App“ erhält der Nutzer ganz Krefeld in einer App und kann außerdem kostenloses W-LAN an der Haltestelle „Rheinstraße“ nutzen. „Der kostenlose W-LAN-Zugang ist ein echter Vorteil für die Nutzer der Krefeld App. Mit dem Hotspot an der neuen Haltestelle Rheinstraße ist nun ein erster Schritt getan, den Radius dieses W-LAN weiter auszudehnen. Wir suchen jetzt weitere Partner“, sagt Carsten Liedtke.

Viele Fahrgäste nutzen einen weiteren cleveren Service der SWK: „SWK live“ mit aktuellen Informationen zu Störungen auf den Bus- und Straßenbahnlinien via WhatsApp. „SWK live“ informiert nahezu in Echtzeit über solche – und zwar individuell zu den vom Fahrgast ausgewählten Linien. Knapp 2.000 Anmeldungen kann die SWK seit dem Start im März 2016 verzeichnen. „SWK live ist eine sehr persönliche Kommunikation, denn bei uns sitzen echte Menschen am anderen Ende, die die Nachrichten an die Fahrgäste verschicken. Und manch einer unsere Fahrgäste nutzt die Gelegenheit dann auch zur Interaktion und startet eine Unterhaltung mit dem Kollegen oder der Kollegin“, sagt Carsten Liedtke.

Im Geschäftsfeld Wasser wurde unter Federführung der SWK AQUA das Projekt Klimawandel am Niederrhein durchgeführt. Dabei wurden die Auswirkungen des Klimawandels und die demografische Entwicklung für die Trinkwasserversorgung und die Abwasserentsorgung untersucht und bewertet. Ergebnis war, dass den meisten Ereignissen der für die Region prognostizierten Klimaveränderungen durch bereits bestehende individuelle Einzelmaßnahmen begegnet worden ist. Neue Erkenntnisse gehen kontinuierlich in die Planungen mit ein. Daraus werden Handlungsempfehlungen für die Zukunft erarbeitet.

Optimiertes Messkonzept

Die SWK AQUA speiste im Berichtsjahr 13,2 Mio. Kubikmeter Trinkwasser ins Krefelder Leitungsnetz ein. Im Trinkwassernetz existieren auch kleinere Leckagen, die zu Wasserverlusten führen. „Wir entwickeln daher ein neues System mit dem Ziel: Minimierung der Wasserverluste und frühzeitige Identifizierung von Leckagen“, sagt SWK-Vorstand Kerstin Abraham. 450.000 Euro investiert die SWK in dieses neue System. Es findet eine permanente Überwachung an verschiedenen Messstellen im Netz statt, um Leckagen frühzeitig zu erkennen. Bis Ende 2017 ist geplant, wesentliche Teile des Versorgungsnetzes mit solchen Dauermessstellen auszustatten. „Hierdurch können zukünftig bei Registrierung von erhöhten Einspeisemengen Leckagen besser lokalisiert und auf die Überprüfungen des jeweils gesamten Versorgungsnetzes verzichtet werden“, erklärt Kerstin Abraham den Vorteil.

Auch im Geschäftsjahr 2015 war der EGN-Vertrieb im Geschäftsfeld Entsorgung wieder mit zahlreichen Auftragsgewinnen erfolgreich. Drei Jahre wird die EGN in Mönchengladbach die Gelben Säcke abholen und im Kreis Viersen die Gelbe Tonne leeren. Für 140 Lidl-Filialen fährt die EGN zwei Jahre lang die Abfälle zur Verwertung, und für 232 Netto-Filialen entsorgt sie seit Januar 2016 die Abfallbehälter. In Dormagen werden weitere acht Jahre graue, braune und grüne (Papier) Tonne sowie Sperrmüll, Grünschnitt, Weihnachtsbäume und Elektrogeräte entsorgt, außerdem wurde in Köln die Abfallentsorgung beim Umbau der 113 Meter hohen Zentrale des TÜV-Rheinland übernommen.

„Über die Fortführung des Vertrages zwischen der MVA Weisweiler GmbH & Co. KG und RWE Power AG konnten wir nach langen und intensiven Verhandlungen eine Einigung erzielen“, sagt Kersin Abraham. Die MVA schloss mit RWE Verträge zur Betriebsführung und Anbindung mit verbesserten Konditionen bis einschließlich 2020 ab. Und auch die EGN und die AWA Entsorgung GmbH setzen ihre bewährte Zusammenarbeit ebenfalls bis mindestens 2020 fort.

GSAK ist als „ausgezeichnete Stadtreinigung“ zertifiziert

Seit Beginn des Berichtsjahres wird die Stadtsauberkeit in Krefeld über eine spezielle Software in einer Datenbank von der GSAK systematisch erfasst. Ein Mitarbeiter benotet je Straßenabschnitt anhand von differenzierten Verschmutzungskriterien den Zustand und schafft damit für die GSAK die Grundlage für eine qualitätsorientierte Planung und Steuerung der Straßenreinigung. Auf Basis dieser Qualitätssicherung wurde die GSAK im September 2015 durch die Dekra als eine von elf Städten in Deutschland zertifiziert und erhielt das Prüfsiegel „ausgezeichnete Stadtreinigung“.

EGK steigert Fernwärmelieferung

Nach der Verbrennungsbestmarke von 378.310 Tonnen im Vorjahr war wegen der geplanten Revision der Ersatzkessellinie 2 der EGK die Verbrennungsmenge für 2015 von vorneherein niedriger angesetzt. Mit 356.273 Tonnen (-5,8 Prozent) wurde dennoch ein sehr guter Wert erreicht, der leicht über den Planungen lag. Die Fernwärmelieferungen konnten um 24.000 MWh auf 191.000 MWh gesteigert werden; die Stromausspeisung lag bei 76.500 MWh. Rechnerisch können damit 7.700 Haushalte mit Fernwärme und 19.100 Haushalte mit Strom versorgt werden.

Das NRW-Umweltministerium legte im April 2015 einen Entwurf des landesweiten Abfallwirtschaftsplans für die Entsorgung von Siedlungsabfällen vor, der fünf Entsorgungsregionen vorsah, innerhalb derer den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern eine Auswahl an Verbrennungs- oder sonstigen Entsorgungsanlagen zur Verfügung steht. „Der Entwurf stieß von vielen Seiten auf erhebliche Kritik und wurde nach einer öffentlichen Anhörung von Sachverständigen im Landtag nochmals überarbeitet. In der Planneufassung sind jetzt nur noch drei Entsorgungsregionen vorgesehen, deren Zuschnitt aus unserer Sicht allerdings ungünstiger ist als vorher“, erklärt Kerstin Abraham. Ende April 2016 ist der neue Abfallwirtschaftsplan in Kraft getreten.

SWK ist ein verlässlicher, attraktiver und familienfreundlicher Arbeitgeber

„Ein Unternehmen ist nur so gut wie seine Beschäftigten. Und unsere Kolleginnen und Kollegen leisten tagtäglich hervorragende Arbeit“, sagt Kerstin Abraham. 2.571 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind Stand 31.12.2015 im SWK-Konzern beschäftigt. Zusätzlich sammeln 56 Auszubildende bei der SWK ihre ersten Berufserfahrungen, in 2014 waren es 70. Der Rückgang hat verschiedene Ursachen. „Insbesondere bei der EGN konnten wir in 2015 nicht für alle Ausbildungsplätze adäquate Bewerber finden, der demographische Wandel wirft seine ersten Schatten voraus. Bei der SWK haben in 2015 außerdem einige Auszubildende ihre Abschlussprüfung auf den Sommer vorgezogen und ihre Ausbildungszeit damit verkürzt. Daher fallen diese zum Stichtag 31.12. aus der Statistik. Unseren Ausbildungsberuf zur Fachkraft im Fahrdienst bieten wir zudem nur alle zwei Jahre an. Dort gab es im vergangenen Jahr keine Einstellung, in 2016 haben wir jedoch wieder neue Auszubildende für diesen Beruf“, erklärt Kerstin Abraham.

„Ausbildung bleibt im SWK-Konzern ein sehr wichtiger Baustein bei der Nachwuchssicherung. Employer Branding ist zu einer Hauptaufgabe der SWK geworden“, sagt Kerstin Abraham. In diesem Zusammenhang wurden die Karriereseiten auf der SWK-Website überarbeitet. Im Mittelpunkt steht die glaubwürdige Präsentation der SWK als Arbeitgeber. Highlights sind 360°-Einblicke in Arbeitsplätze sowie authentische Erfahrungsberichte von Mitarbeitern über ihre Aufgaben bei der SWK.

Priorität bei der Nachwuchsrekrutierung haben bei der SWK Elektrotechniker und Mechatroniker sowie die Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice. „In 2015 wurde die Kampagne ,Mach’s wie wir‘ gestartet, in der SWK-Azubis Statements zu ihrer Ausbildung abgeben und begründen, warum sie eine Ausbildung in unserem Unternehmen für eine gute Idee halten“, sagt Kerstin Abraham. Als Medien werden unter anderem ein Imagevideo auf der Internetseite, auf YouTube und Facebook und Werbung auf SWK-Fahrzeugen eingesetzt.

Blick in die Zukunft

Für 2016 erwartet die SWK erneut ein positives Jahresergebnis auf dem Niveau des Vorjahres. „Die Energiewende wird weiterhin unser Ergebnis belasten. Jedoch stehen wir innerhalb der Branche verhältnismäßig gut dar“, sagt Carsten Liedtke. Der Druck auf die Netzentgelte wird seitens der Regulierungsbehörde weiter zunehmen. „Weiterhin erwarten wir einen steigenden Aufwand aus Abschreibungen wegen höherer Investitionen und einen höheren Personalaufwand hauptsächlich aufgrund der Tarifsteigerung im Öffentlichen Dienst“, erklärt Carsten Liedtke weiter. Nach dem Abschluss der Arbeiten für den Ostwallumbau erwartet die SWK in 2016 eine Stabilisierung der Fahrgastzahlen.

Im Geschäftsfeld Entsorgung sieht die SWK für die EGN Wachstumspotenzial. „Ziel der Geschäftsführung ist es, die Kerngeschäftsfelder weiter auszubauen. Bedingt durch die Teilkündigung des Rhein-Kreises Neuss gehen wir davon aus, dass Mengen zur thermischen Verwertung durch neue Verträge abgesichert werden. Die Spotmarktpreise decken aber weiterhin nicht die Anlagekosten“, sagt Kerstin Abraham. Hieraus würde sich 2016 eine Belastung aus der Bildung von weiteren Drohverlustrückstellungen ergeben. Aufgrund dessen ist im Geschäftsfeld Entsorgung mit einem schlechteren Ergebnis als 2015 zu rechnen.

Dennoch ist man bei der SWK zuversichtlich, ein gutes Gesamtergebnis erwirtschaften zu können. Carsten Liedtke: „Wir sind nicht zuletzt durch die Neuorganisation auf dem Gebiet der Netze gut aufgestellt, haben die richtigen Weichen gestellt und motivierte und gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Bord. Daher sind wir im Vorstand gemeinsam zuversichtlich, dass wir diese Herausforderungen meistern werden.“

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