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16. Februar 2020

Gesundheitsamt gibt Trinkwasser in Hüls wieder frei

Qualitätssicherungskonzept funktioniert. Akute Gesundheitsgefahr für Hülser Bevölkerung bestand zu keinem Zeitpunkt.

Das Trinkwasser in Hüls kann ab sofort wieder unbedenklich genutzt werden. Nachdem sich ein Enterokokken-Befund im Trinkwasser in einer Zweitprobe nicht bestätigte, sind auch die Ergebnisse des engmaschigen Monitorings unauffällig. Daher gibt das Gesundheitsamt die uneingeschränkte Nutzung des Trinkwassers im Stadtteil Hüls wieder frei.

Insgesamt wurden in den vergangenen beiden Tagen an zwölf Punkten im Hülser Trinkwassernetz Proben entnommen und im Labor untersucht. Alle Proben waren ohne Befund. Hüls wird durch eine zentrale Einspeisung über eine Trinkwasserversorgungsleitung versorgt. Schiebersysteme schotten das Leitungssystem vom übrigen Teil Krefelds ab. Somit ist sichergestellt, dass der potenziell betroffene Bereich sich ausschließlich auf das Stadtgebiet Hüls bezog.

Insgesamt verlaufen rund 800 Kilometer Trinkwasserleitungen unterhalb Krefelds. Jährlich werden ca. zwölf Mio. Kubikmeter Wasser gefördert – aufbereitet und gewonnen in zwei Wasserwerken, sieben Wassergewinnungsanlagen und 41 Brunnen. Trinkwasser ist das am besten kontrollierte Lebensmittel in Krefeld. Im Rahmen der besonderen Verantwortung für dieses Lebensmittel stellt die NGN durch tägliche Kontrollen und regelmäßige Untersuchungen gemäß der Trinkwasserverordnung sicher, dass jederzeit Trinkwasser in einwandfreier Qualität ankommt. Proben aus dem Netz werden durch zertifizierte Labore nach wissenschaftlichen Standards analysiert.

Sobald hierbei Auffälligkeiten auftreten, wird umgehend das Gesundheitsamt informiert. So geschehen auch in diesem Fall. „In der Trinkwasserverordnung dienen Enterokokken neben E. coli als Indikatorkeime für eine fäkale Verunreinigung. Der Grenzwert von 0 KBE/100ml (Koloniebildende Einheiten) wurde in der Druckerhöhungsanlage Hüls mit einem Nachweis von 6 KBE/100ml geringfügig, aber gesichert überschritten“ erklärt Dirk Hagenräke, Experte des Krefelder Gesundheitsamtes. Enterokokken gehörten zu den Fäkalkeimen und seien überall in der Umwelt sowie im menschlichen Darm nachweisbar. „Im Allgemeinen gelten sie als bedingt krankheitserregend und nicht besonders ansteckend. Eine akute Gesundheitsgefahr für die Hülser Bevölkerung bestand zu keinem Zeitpunkt.“ Unter besonders ungünstigen Umständen oder bei stark immungeschwächten Personen seien gesundheitliche Beeinträchtigungen denkbar gewesen. Aus rein präventiven Gründen sei daher der betroffene Stadtteil informiert worden. Hagenräke erklärt weiter: „Das Trinkwasserversorgungsnetz in Hüls wurde und wird derzeit einem speziellen hygienischen Monitoringprogramm unterworfen.“

Die gute Nachricht für die Hülserinnen und Hülser: Das Gesundheitsamt gibt die uneingeschränkte Nutzung des Trinkwassers ab sofort wieder frei.

Die NGN-Geschäftsführer Christof Epe und Uwe Linder zeigen sich zufrieden: „Der vorliegende Fall zeigt, dass die Überwachung der Trinkwasserqualität und die Zusammenarbeit der NGN mit dem Gesundheitsamt funktioniert. Aufgrund des hohen Kontrollstandards ist eine temporäre Belastung mit Enterokokken sofort aufgefallen und wir konnten in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Sofortmaßnahmen ergreifen.“

NGN und Gesundheitsamt danken den Bürgerinnen und Bürgern in Hüls für ihr Verständnis und ihr umsichtiges Verhalten. „Uns ist natürlich bewusst, dass eine solche Warnung Ängste und Umstände verursacht. Darum war es wichtig, sehr zeitnah, in aller Transparenz und umfassend zu informieren.“

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