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02. Juli 2014

Flotten-Modernisierung schreitet voran: Bombardier und Vossloh Kiepe übergeben erste von zwölf weiteren Straßenbahnen an SWK

Mehr als 41 Millionen Fahrgäste befördert die SWK MOBIL in jedem Jahr mit ihren Bussen und Straßenbahnen durch Krefeld und die Region. Allein mit den Straßenbahnen fahren täglich rund 65.000 Menschen.

Seit Ende 2009 fahren die Krefelderinnen und Krefelder dabei ganz modern, bequem und komfortabel durch die Stadt - mit Niederflur-Straßenbahnen der Firma Bombardier. „Die Straßenbahnen von Bombardier haben uns im täglichen Einsatz überzeugt und sich in der Praxis bewährt. Insofern war es gar keine lange Überlegung, weitere Fahrzeuge dieses Typs zu ordern“, erklärt Carsten Liedtke, Sprecher des SWK-Vorstands. Ende 2012 erteilte man daher den Auftrag in Höhe von 30 Mio. Euro für zwölf weitere Niederflur-Straßenbahnen des Typs BOMBARDIER FLEXITY Outlook, welche die bereits vorhandenen 19 Bahnen ergänzen. In Krefeld wird es künftig also auf allen Straßenbahnlinien nur noch Niederflur-Fahrzeuge geben. Gerade für ältere Menschen oder Mütter und Väter mit Kinderwagen eine echte Erleichterung. „Ein paar der älteren M8C-Straßenbahnen bleiben uns aber ebenfalls erhalten und werden in Spitzenzeiten und als Rückfallebene zusätzlich zu den Niederflur-Straßenbahnen eingesetzt“, erklärt Carsten Liedtke.

Die erste Niederflur-Straßenbahn der zweiten Tranche wurde jetzt offiziell an die SWK übergeben. In den nächsten Wochen erfolgt nun die technische Abnahme mit Abnahmebescheinigung durch die Technische Aufsichtsbehörde vor Ort in Krefeld, bevor sie dann regulär auf den Straßenbahnlinien im SWK-Netz eingesetzt werden kann. Die nächste Straßenbahnlieferung erwartet die SWK Ende Juli. Nach und nach werden dann die übrigen Fahrzeuge geliefert. Bis Ende des Jahres sollen alle zwölf bestellten Straßenbahnen in Krefeld im Einsatz sein.

„Die Übergabe dieser ersten FLEXITY Straßenbahn der zweiten Tranche bestätigt die Zufriedenheit der SWK in die Qualität und Zuverlässigkeit unserer Produkte und belegt das Vertrauen in das technisch ausgereifte FLEXITY-Konzept und in Bombardier als zuverlässigen und starken Partner", erklärt Germar Wacker, President Light Rail Vehicles, Bombardier Transportation.

Die zweite Tranche ist äußerlich identisch mit den bereits im Einsatz befindlichen Niederflur-Straßenbahnen. Gebaut wurden die Bahnen im Bombardier-Werk in Wien, die Elektrotechnik stammt erneut von dem Systemlieferanten Vossloh Kiepe aus Düsseldorf. „Mit der bewährten Antriebstechnik aus dem Hause Vossloh Kiepe haben die Stadtwerke Krefeld einen zuverlässigen Partner aus der Region“, so Ulrich Lauel, Geschäftsfeldleitung Schienenfahrzeuge, Vossloh Kiepe.

Beim „Innenleben“ wurden Kundenwünsche, die in den Jahren des Praxisbetriebes an die SWK herangetragen worden sind, aufgenommen. „So ist zum Beispiel die vordere Einstiegssituation verbessert worden. Die zweite Tranche der bestellten Straßenbahnen hat im Bereich hinter dem Fahrer keine Sitze mehr parallel zur Fahrtrichtung, sondern in Fahrtrichtung“, erklärt SWK-Vorstand Kerstin Abraham. Dadurch entsteht mehr Platz im Gang und die Fahrgäste können problemloser einsteigen. Auch alle bisherigen Niederflur-Straßenbahnen sind von der SWK inzwischen entsprechend umgebaut worden. „Die Fahrgäste werden also keinen Unterschied zwischen den älteren und den neueren Modellen feststellen“, sagt Kerstin Abraham. Es sei denn, sie achten auf die Wagennummern. Die Fahrzeuge der zweiten Tranche tragen die Nummern 660 bis 671.

Ganz gleich, in welche Straßenbahn der Fahrgast steigt: Er kann sein Ticket beim Fahrer erwerben. „Wir halten am Fahrkartenverkauf durch unsere Fahrerinnen und Fahrer fest“, betont Guido Stilling, Geschäftsführer der SWK MOBIL. Der Fahrer steht den Fahrgästen als persönlicher Ansprechpartner zur Verfügung und kann bei Tariffragen helfen. „Gerade in Zeiten, in denen wir Umleitungen fahren, wie momentan aufgrund der Neugestaltung UdU, sind manche Fahrgäste vielleicht verunsichert, wie sie wohin kommen. Hier helfen unsere Fahrerinnen und Fahrer und haben das passende Ticket parat“, erklärt Guido Stilling. Alternativ empfiehlt die SWK ihre neue Smartphone-App „Bus & Bahn“, die kostenlos für das Apple-Betriebssystem iOS oder Android erhältlich ist. Hierüber lassen sich sowohl die aktuellen Abfahrtzeiten abrufen, die Route planen als auch ein HandyTicket für die Fahrt buchen.