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03. November 2016

Fernwärmepreise sinken, Gaspreise stabil, EEG-Umlage mit neuem Rekordwert führt zu einer moderaten Strompreisanpassung

Wer an die Fernwärmetrasse der SWK angebunden ist, kann sich über günstige Konditionen freuen. Bereits seit 2013 gibt es hier eine Preisstabilität. „Wir werden die Fernwärmepreise jetzt zum 1. Januar 2017 um knapp 3%, d.h. 0,17 ct /kWh brutto senken und unser Fernwärmenetz im nächsten Jahr weiter ausbauen“, sagt SWK-Vorstandssprecher Carsten Liedtke. Im Schnitt kann ein Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden so ca. 33 Euro beim Fernwärmebezug sparen – und umweltfreundlich ist die Krefelder Fernwärme mit einem Primärenergiefaktor von 0,0 noch obendrein.
Seit 2011 sind zudem die Gaspreise in Krefeld für die Kunden der SWK nicht gestiegen. Vergangenes Jahr konnten sie sogar leicht gesenkt werden. „Wir werden über den kommenden Jahreswechsel die Gaspreise für unsere Krefelder Kunden stabil halten und nicht erhöhen“, verspricht Carsten Liedtke. Damit haben die Kunden nun in der kalten Jahreszeit Planungssicherheit bei ihren Heizkosten. Mehr noch: „Aktuell ziehen die Beschaffungspreise am Gasmarkt zwar wieder leicht an, die Netznutzungsentgelte sind jedoch gesunken. Wir werden hier den Markt weiter beobachten und im Laufe des nächsten Jahres die Gaspreise erneut überprüfen“, erklärt Carsten Liedtke weiter. Übrigens: Wer noch mehr von den günstigen Gaspreisen der SWK profitieren will, der schließt ein Produkt mit langer Vertragslaufzeit ab, wie beispielsweise „meinSWK KLASSIK Gas 24“. Dort spart ein durchschnittlicher Haushalt mit einem Verbrauch von 20.000 kWh gegenüber der Grundversorgung ca. 260 €/Jahr. Gute Nachrichten also für die Krefelder in Bezug auf die Heizkosten. 80 Prozent des Strompreises vom Staat vorgegeben Beim Strom hat die SWK hingegen nicht so viele Einflussmöglichkeiten. „Fast 80 Prozent des Strompreises bestehen mittlerweile aus Steuern, Abgaben, Umlagen und staatlich regulierten Netznutzungsentgelten. Dieses Geld verbleibt nicht bei der SWK. Unser Gestaltungsspielraum beim Strompreis ist also sehr begrenzt“, erklärt Kerstin Abraham, Mitglied des SWK-Vorstands. Der wohl bekannteste Faktor: die EEG-Umlage. Mit ihr wird der Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland gefördert. Die staatlich vorgegebene Umlage wird zum 1. Januar 2017 um 0,53 Cent auf den neuen Rekordwert von 6,88 Cent/Kilowattstunde netto steigen. Auch weitere Abgaben, wie z.B. die die KWK-Umlage zur Förderung hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, werden im kommenden Jahr höher ausfallen. „Seit der Liberalisierung des Strommarktes im Jahr 1998 sind die Steuern, staatlichen Abgaben und Umlagen bis heute um 280 Prozent geradezu explodiert. Zum Vergleich: Die Kosten für die Strombeschaffung, den Vertrieb und Kundenservice, also die Punkte, die wir beeinflussen können, sind nur minimal um etwas mehr als ein Prozent gestiegen“, betont Kerstin Abraham. Nachdem die SWK die Strompreise seit vier Jahren trotz gestiegener Kosten stabil halten konnte und die Mehrbelastungen selbst getragen und nicht an die Kunden weiter gegeben hatte, sieht sie sich nun jedoch gezwungen, die Strompreise moderat zu erhöhen. „Die gestiegenen Steuern und Abgaben fallen höher aus als die in den vergangenen Monaten gesunkenen Kosten für den Einkauf von Strom an der Börse. Zudem ziehen die Preise an der Strombörse nun wieder an. Diese Kosten-Entwicklung können wir jetzt nicht mehr ausgleichen. Unterm Strich haben diese Faktoren dazu geführt, dass wir unsere Kalkulation überarbeiten und die Preise anpassen müssen“, erklärt Michael Veit, SWK-Vertriebsleiter für die Privat- und Gewerbekunden. Für die Krefelder Stromkunden bedeutet dies, dass sich der Arbeitspreis um 0,585 ct/ kWh brutto (2,3%) erhöht. Bei einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden (typischer Durchschnittshaushalt) sind dies Mehrkosten, von rund 20 Euro im Jahr. Kunden können von längeren Vertragslaufzeiten profitieren Die SWK bietet allen Krefelder Kunden ein individuelles Alternativprodukt mit längerer Vertragslaufzeit an. Dadurch können Kosten eingespart werden. „Wir werden in den kommenden Wochen all unsere Kunden anschreiben und in dem Schreiben auf Alternativen hinweisen. Ein Produktwechsel ist einfach und problemlos im SWK Online-KundenCenter möglich. Gern können sich die Kunden auch in unseren SWK ServiceCentern persönlich beraten lassen. Insbesondere für jene Kunden, die sich noch in der Grundversorgung befinden, lohnt sich ein Wechsel, beispielswiese in das günstigere Stomprodukt „meinSWK KLASSIK 24“. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 3.500 kWh liegt die Ersparnis im Jahr bei ca. 89 €“, sagt Michael Veit.

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