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01. January 1970

Energiewende vor Ort: SWK startet Batteriespeicher-Feldstudie für Photovoltaik-Anlagen

Dekarbonisierung und Dezentralisierung sind zwei ganz aktuelle Trends in der gegenwärtigen Phase der Energiewende in Deutschland. Dabei ist die Umstellung von den konventionellen Energieerzeugern auf saubere, „grüne“ Alternativen längst kein Thema mehr, mit dem sich nur die Energieversorger beschäftigen. Auch viele Hausbesitzer haben bereits in eine Photovoltaikanlage als umweltfreundliche Lösung investiert.
Wer eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach hat, möchte möglichst viel Sonnenstrom auch selbst verbrauchen. Batteriespeicher können dabei helfen, den Eigenverbrauch deutlich zu steigern. Denn: „Das Problem bei Photovoltaik-Anlagen ist, dass sie in den verbrauchsintensiven Stunden am Morgen und am Abend keine Energie durch die Sonne zugeführt bekommen, weil diese dann nicht oder nur wenig scheint. Die Erzeugungs- und Verbrauchskurven verlaufen also gegenläufig. Hier kann ein Batteriespeicher, der die gewonnene Energie in einem Zwischenspeicher puffert und später zur Verfügung stellt, helfen und zu mehr Effizienz beitragen“, sagt Andreas Benz, Leiter des SWK-Energiemanagements.

Die SWK hat hierzu jetzt eine Feldstudie gestartet, bei der herausgefunden werden soll, inwieweit sich der Eigenverbrauch des selbsterzeugten Stroms durch Batteriespeicher steigern lässt und wie diese Speicher wirtschaftlich zu betreiben sind. „Die technischen Innovationen zur Stromspeicherung sind auf dem Markt. Wir als SWK wollen diese einem Praxistest unterziehen und zu einem späteren Zeitpunkt unseren Kunden mit Photovoltaik-Anlagen innovative Lösungen anbieten, um deren dezentrale Stromproduktion und den Eigenverbrauch zu steigern. Auch das gehört für uns zur Energiewende vor Ort, die wir aktiv vorantreiben“, erklärt SWK-Vorstandssprecher Carsten Liedtke die Intention der SWK.

Gut 100 Kunden, die eine Photovoltaikanlage besitzen und SWK-Strom beziehen, hatte die SWK im Vorfeld der Feldstudie angeschrieben und nach deren Interesse zur Teilnahme an dem Feldtest gefragt. 62 meldeten sich zurück. Mittels eines Auswahlverfahrens, bei dem es u.a. um die Größe, das Baujahr und die Leistung der Anlage ging, wurden schließlich 13 Ortsbegehungen durchgeführt, bei denen die Begebenheiten vor Ort geprüft wurden. Am Ende wurde in drei Haushalten ein Batteriespeicher durch die SWK installiert – zwei davon in Krefeld, und einer in Straelen.

Einer von ihnen ist Hans Kawaters. 2013 entschied er sich zum Bau einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach seines Eigenheims. Seine Erfahrung: Ein Drittel des Solarstromes verbraucht er tagsüber selbst, zwei Drittel verkauft er gegen eine Einspeisungsvergütung in das öffentliche Netz an die SWK. „Durch meinen Eigenverbrauch beziehe ich weniger Strom von der SWK und spare somit die Kosten der Netznutzung, Steuern und Abgaben. Meine jährliche Ersparnis beim Strom liegt bei rund 30 Prozent. Darüber freut sich auch die Umwelt und mein grünes Gewissen“, sagt Hans Kawaters.

Künftig rechnen SWK und Hans Kawaters mit einer größeren Einsparung mit Hilfe des Batteriespeichers. „Unsere Erwartungen sind, den Eigenverbrauch von Herrn Kawaters mit dem Batteriespeicher von 30 Prozent nahezu verdoppeln zu können“, beschreibt Andreas Benz die Prognose für die Feldstudie. Die eingebauten Batteriespeicher in den drei Haushalten stammen bewusst von verschiedenen Herstellern – Tesla, Daimler und IBC - um auch hier Vergleichsmöglichkeiten zu haben. Bei der Installation wurden sie mit intelligenter Messtechnik ausgestattet. Damit kann die SWK nicht nur das Be- und Entladen des Batteriespeichers auswerten, sondern auch eine Optimierung der Speicherbewirtschaftung untersuchen. Insgesamt ist die Feldstudie in den Testhaushalten auf vier Jahre angelegt, da auf diese Weise nicht-repräsentative Werte, etwa durch wettertechnische Schwankungen wegen besonders viel oder wenig Sonnenschein, ausgeglichen werden können.

Wer Fragen oder Anregungen zum Thema Batteriespeicher oder zur Energiewende vor Ort hat, kann sich per E-Mail an die SWK wenden unter: energiewende-vor-ort@swk.de. Weitere Information gibt es auch im Internet unter www.swk.de/batteriespeicher.

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