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01. January 1970

Ein Jahr SWK-Energiezentrum E2

Kooperation zwischen SWK und der Hochschule Niederrhein: Erste Ergebnisse und fünf neue Projekte 2013
Krefeld, 12. Februar. Ab sofort wird das SWK Energiezentrum E² für alle Krefelder sichtbar sein. Eine entsprechend von Studierenden des Fachbereichs Design der Hochschule Niederrhein gestaltete Straßenbahn fährt nun durch unsere Stadt.

Aber nicht nur die Straßenbahn, auch diverse Projekte des Forschungszentrums nehmen derzeit Fahrt auf. Während die Projekte "Elektromobilität I" und "Absorptionskältemaschine" abgeschlossen sind, gehen im Jahr 2013 fünf weitere gemeinsame Projekte an den Start. Dabei geht es unter anderem um verschiedene Formen der Prognostizierbarkeit von Stromverbräuchen.

Für die Krefelder Bevölkerung von unmittelbarer Relevanz war die öffentliche Vorlesungsreihe "Energiewirtschaft", die in diesem Wintersemester gestartet ist und auch für Nicht-Studierende offen war. Experten der SWK erläuterten den Zuhörern die technischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Zuammenhänge der Energiewirtschaft.

"Mit dieser Vorlesungsreihe wollen wir den Studierenden und dem interessierten Bürger auch die Auswirkungen und Optionen der Energiewende näher bringen. Das SWK-Energiezentrum hat in dem einen Jahr seiner Tätigkeit bereits einige Erkenntnisse zutage gefördert, die uns als SWK bei der Entscheidung helfen, ob theoretische Ideen in der Praxis umsetzbar sind. Die enge Verzahnung von Forschung und realer Praxis ist wichtig für alle Geschäftsfelder der SWK – sei es Versorgung, Entsorgung oder Verkehr", sagt Carsten Liedtke, Sprecher des SWK-Vorstands.

Dem schloss sich Hochschulpräsident Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg an: "Als gute Fachhochschule gehört die unbedingte Praxisnähe in Lehre und Forschung zu unserem Markenkern. In unserem Energiezentrum wird diese praxisbezogene Forschungstätigkeit beispielhaft umgesetzt."

Prof. Dr. Ingela Tietze, Leiterin des SWK-Energiezentrums E², erläuterte die Projekte, an denen in diesem Jahr die sieben Professoren und fünf Mitarbeiter arbeiten. Dabei geht es um ganz unterschiedliche, aber immer industrienahe Fragestellungen:

  • Im Projekt "Elektromobilität II" als Nachfolge-Projekt von "Elektromobilität I" wird die Kopplung des ÖPNV mit eCar-Sharing-Konzepten untersucht. Darüber hinaus wird der Einsatz von Elektrofahrzeugen in Fahrzeugflotten (z.B. Pflegedienste) analysiert.
  • Beim Projekt "Weiterentwicklung der Hourly Price Forward Curve" beschäftigen sich die Wissenschaftler mit der stündlichen Vorausberechnung des Strompreises.
  • Mit der Optimierung der Prognose für die Energieauskopplung der Müllverbrennungsanlage soll ebenfalls eine zu erwartende oder nachgefragte Strommenge eingeschätzt werden können – allerdings in diesem Fall die von der Entsorgungsgesellschaft Krefeld (EGK) in das Netz eingespeiste oder entnommene Strommenge
  • Das Projekt "Zeitreihenanalyse" wertet Verbrauchsdaten von Kunden aus, um bessere Beschaffungsprognosen für den Stromanbieter erstellen zu können
  • Für die Stadt Krefeld wurde der Antrag für den vom Land NRW ausgerufenen Wettbewerb "KWK Modellkommune" bearbeitet; ist der Antrag erfolgreich, wird es in dem Bereich Kraft-Wärme-Kopplung Folgeprojekte geben. Inhaltlich geht es um Miniblockheizkraftwerke für Wohngebäude.
"Wir freuen uns, dass wir mit den Experten der Hochschule Niederrhein kompetente Partner hier aus Krefeld vor Ort haben, die uns helfen, die richtigen Schlüsse für mögliche Praxis-Projekte zu ziehen", erklärt Carsten Liedtke.

"Die SWK ermöglicht es uns, über Projekte in für sie relevanten Geschäftsbereichen zu arbeiten. Dadurch sind wir ganz nah am Tagesgeschäft dran und unterstützen unmittelbar die konkrete Praxis", sagt Prof. Dr. Ingela Tietze. Über die Inhalte der Forschungsarbeit entscheidet der paritätisch aus Hochschul- und SWK-Mitgliedern zusammengesetzte Beirat, der zweimal im Jahr tagt.

Neben den Stadtwerken Krefeld als Hauptauftraggeber nimmt das Kompetenzzentrum auch für andere Unternehmen Auftragsforschung wahr. So besteht unter anderem eine Zusammenarbeit mit Siemens, Voith Turbo, SMS Siemag und Zülow.

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