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01. January 1970

E-CarSharing jetzt auch in Krefeld möglich

Krefelds Bürgerinnen und Bürger sind ab sofort nicht mehr aufs eigene Auto angewiesen. Die Firma stadtmobil bietet in Kooperation mit der SWK ein CarSharing-Modell in der Samt- und Seidenstadt an. CarSharing liegt im Trend – es ist einfach, bequem, modern und umweltfreundlich.
„Wir sehen CarSharing-Angebote nicht als Konkurrenz zum ÖPNV, sondern als sinnvolle Ergänzung. CarSharing optimiert die individuellen Mobilitätswünsche unserer Bus- und Straßenbahnfahrgäste“, erklärt Carsten Liedtke, Sprecher des SWK-Vorstands. Daher hat man sich bei der SWK entschieden, Kooperationspartner der Firma stadtmobil zu werden.

An verschiedenen Standorten im Stadtgebiet werden Parkplätze für die Autos der stadtmobil-Flotte errichtet. Den Anfang machen ein Standort auf dem Kundenparkplatz der SWK an der St. Töniser Straße 124 sowie die Tiefgarage der Sparkasse Krefeld am Ostwall. An beiden Standorten hat die SWK auch Strom-Ladesäulen errichtet. Denn: Das Besondere am CarSharing-Angebot für Krefeld ist, dass es auch Elektro-Autos zu mieten gibt. „CarSharing von Fahrzeugen mit Elektroantrieb ergänzt sinnvoll unsere ,Saubere Flotte‘ in Krefeld. Gerade für den innerstädtischen Verkehr sind solche Elektro-Autos optimal“, sagt Carsten Liedtke. Weitere Standorte mit Ladesäulen sollen im Laufe der Zeit dazukommen. Die komplette Aufladung der Batterie kann mittels Schnellladung innerhalb von nur einer Stunde erfolgen.

Dr. Birgit Roos, Vorstandsvorsitzende der Sparkasse, erklärt, warum sich die Sparkasse beteiligt: „Ein Umdenken beim Energieverbrauch ist eines der wichtigsten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Themen der Zukunft. Das gilt in besonderem Maße für die Belastungen der Umwelt durch den Individualverkehr in unseren Städten. Indem wir in unserem Parkhaus zunächst einmal zwei Plätze fürs CarSharing mit Elektroautos bereitstellen, wollen wir mit Blick auf unsere Kundschaft und auf unsere Mitarbeiterschaft ein Signal geben: Es geht auch umweltfreundlicher.“

Der Standort bei der Sparkasse liegt logistisch perfekt mitten in Krefeld in unmittelbarer Nähe zum zentralen Umsteigepunkt der Bus- und Straßenbahnfahrgäste an der Haltestelle „Rheinstraße“. Kurze Wege von der Haltestelle zum CarSharing-Parkplatz sind also gewährleistet.

Elektrisch gefahren wird in Krefeld übrigens mit dem Renault Zoé. Die SWK bringt als Partner von stadtmobil fünf dieser kleinen Stadtflitzer mit ein. „Wir ergänzen die CarSharing-Flotte um die Modelle Toyota Auris Hybrid, Toyota Aygo sowie Opel Astra Sports Tourer. Insgesamt umfasst das Angebot in Krefeld zehn Autos“, sagt Matthias Kall, Geschäftsführer vom Betreiber stadtmobil Rhein-Ruhr. Jeweils mindestens ein Auto mit elektrischem Antrieb und eines mit konventionellem Motor sollen an den Standorten verfügbar sein. Die Registrierung und Buchung eines Autos erfolgt über die Internetseite www.krefeld.stadtmobil.de.

CarSharing ist die Alternative zum eigenen Auto und lohnt sich für alle, die weniger als 12.000 Kilometer im Jahr fahren. „Dabei müssen Sie als Nutzer nicht auf Komfort verzichten – ganz im Gegenteil: Im Vergleich zu Autobesitzern haben CarSharing-Nutzer mehr Zeit und weniger Ärger. Sie kümmern sich weder um die Kfz-Versicherung noch um Werkstattbesuche oder TÜV – alle alltäglichen Zeitfresser wie regelmäßige Pflege und Wartung erledigt Stadtmobil“, erklärt Matthias Kall. Ein weiterer Vorteil: Den Nutzern steht nicht nur ein einziges Fahrzeug, sondern ein ganzer Fuhrpark zur Verfügung - für jede Situation das passende Auto.

Auch Stadtentwicklung und Umwelt profitieren von CarSharing: Laut Studien ersetzt ein CarSharing-Auto acht bis zehn private PKW. Die CarSharing-Nutzer sparen also Geld, Zeit und schaffen Freiflächen. Aber sie reduzieren auch schädliche Emissionen in den verdichteten Innenstädten. CarSharer fahren vergleichsweise wenig mit dem Auto, sie sind öfter mit Bussen und Bahnen, mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs.

Besondere Vorteile erhalten übrigens Abo-Kunden der SWK MOBIL. Diese können flexibel Bus und Straßenbahn mit dem Auto kombinieren und profitieren zum Beispiel von einer um 50 Prozent ermäßigten Aufnahmegebühr und geringeren Monatsbeiträgen – beim „Starter-Tarif“ entfällt dieser sogar komplett, und es ist auch keine Kaution zu entrichten.

Info zu stadtmobil: Stadtmobil CarSharing, ein mittlerweile in über 100 deutschen Städten vertretener Verbund von sieben regionalen CarSharing Organisationen, gründete sich 1992 im süddeutschen Raum. Den 40.000 Nutzern stehen 3.500 Fahrzeuge in acht Fahrzeugklassen vom Kleinstwagen bis zum Transporter zur Verfügung, die allesamt höchste Umweltstandards erfüllen: So wurde Stadtmobil 2012 mit dem „Blauen Engel“ als besonders umweltschonende Verkehrsdienstleistung ausgezeichnet. Gemessen an den deutschen Neuzulassungen stößt die Stadtmobil-Flotte im Schnitt rund 24 Prozent weniger CO2 aus. Die Autos sind neuer, verbrauchs- und schadstoffärmer als der bundesdeutsche Durchschnitt. Zusammen mit Kooperationspartnern haben stadtmobil-Kunden allein in Nordrhein-Westfalen in 14 Städten die Möglichkeit, rund 800 CarSharing-Fahrzeuge zu nutzen. 

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