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01. January 1970

Digitale Lösungen in 24 Stunden entwickelt: Erster Krefelder Hackathon war großer Erfolg

Vier Challenges, 24 Stunden, 66 Teilnehmer, 13 Teams. Das ist die Bilanz des ersten Krefelder Hackathons an der Hochschule Niederrhein vom vergangenen Wochenende. SWK und Hochschule hatten Technik-Begeisterte, Webdesigner, Programmierer und andere Digital-Experten zum Kreathon geladen, um smarte Anwendungen und digitalgesteuerte Prozesse zu erarbeiten. Das Event endete am Samstagabend mit der Siegerehrung und der anschließenden Party – die aber manch übernächtigter Teilnehmer wegen dringendem Schlafbedürfnis frühzeitig verließ.

Kein Wunder, denn die 66 Männer und Frauen hatten am Freitagnachmittag um 16 Uhr ihre Arbeit aufgenommen und dann zum Großteil die Nacht komplett durchgearbeitet oder sich maximal wenige Stunden aufs Ohr gelegt. SWK und Hochschule Niederrhein hatten das Rundum-Sorglos-Paket geschnürt, mit Catering, Übernachtungsmöglichkeiten, Duschwagen – und natürlich sämtlichen technischen Anforderungen, die für die Bearbeitung der Challenges nötig waren.

So wurden im MakerSpace der Hochschule Niederrhein 3D-Drucker verwendet, Lasercutter genutzt, RasperryPis programmiert. Auch der Fachbereich Elektrotechnik und Informatik stellte sein Equipment zur Verfügung. 25 Helferinnen und Helfer waren rund um die Uhr im Einsatz. „Unser erster Hackathon war ein glänzender Erfolg. Das hat man an der Euphorie der beteiligten Personen gemerkt, an der Qualität der Vorträge und an der Reaktion der Jury. Solche Veranstaltungen sind wichtig für die Hochschule Niederrhein. Wir müssen und werden weiter in diese Richtung arbeiten“, sagte Hochschulpräsident Professor Dr. Hans-Hennig von Grünberg.

„Wir wollen jungen, digital interessierten Menschen, die Möglichkeit geben, an realen Problemstellungen moderner Ver- und Entsorgungsunternehmen zu arbeiten“, sagt Carsten Liedtke, Vorstandssprecher der SWK. „Den Teilnehmern haben wir spannende Aufgaben geboten , die sich mit den wichtigen Themen von morgen beschäftigen. Ich bin begeistert von den Ideen und Lösungsansätzen der Teilnehmer. Die Ergebnisse sind kreativ und einige werden wir gemeinsam für den Alltag umsetzen.“ Auch überregional stieß das Format auf Interesse, die Drittplatzierten waren eigens aus München angereist.

Kerstin Abraham, ebenfalls im Vorstand der SWK, hatte es besonders die kreative und intensive Arbeitsatmosphäre angetan: „Viele Teilnehmer haben sich im Laufe der 24 Stunden als Teams zusammengefunden und mit einer enormen Intensität an den Fragestellungen gearbeitet. Das hat mir persönlich am meisten imponiert.“ Und Professor Jürgen Quade vom Fachbereich Elektrotechnik und Informatik fügte hinzu: „Ich bin geflasht über die viele Kreativität, die hier in 24 Stunden freigesetzt wurde. Jeder, der hier teilgenommen hat, hat gezeigt, dass er neben den technischen Fähigkeiten auch über die wichtigen Softskills verfügt.“

Auf dem ersten Platz landete das Team Bauwatch mit Isabel Vasen und Sebastian Küsters. Die beiden hatten eine App entwickelt, mit deren Hilfe man Baustellen fotografieren kann und direkt über eine digitale Baustellenakte Informationen erhält zum Stand und zur Fertigstellung. Die beiden erhielten 3000 Euro. Auf Platz zwei kam das Team Trashtalk mit Michael Gregoriums und Sebastian Renkel, die ein vollfunktionsfähiges System inklusive Routenberechnung für Müllfahrzeuge und Füllstand von Müllcontainern entwickelt hatten. Auch das drittplatzierte Team Awesome Container mit Laurenz Altenmüller, Nikolas Engelhard und dem HSNR-Absolventen Felix Fröhling hatte sich mit dieser Thematik auseinandergesetzt und dabei unter anderem eine auch von privaten Haushalten nutzbare Hardware entwickelt, das die Füllhöhe von Mülltonnen an den Nutzer meldet.

Im nächsten Jahr, darüber waren sich im Anschluss alle einige, soll es wieder einen Hackathon in Krefeld geben. Mit noch mehr Teilnehmern und mit voraussichtlich mehreren Unternehmen, die ihre realen Aufgabenstellungen in den Ring werfen. Rainer Führes, Geschäftsführer bei Canon Deutschland und am Samstag Mitglied der Jury, hat sein Interesse bereits bekundet.

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