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31. May 2013

Demografischer Wandel als Chance: Potenziale sichern

Die Agentur für Arbeit und die Stadtwerke Krefeld sehen in der Vielfalt von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen großen Gewinn.
Ingo Zielonkowsky, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Krefeld, SWK-Vorstand Kerstin Abraham und Straßenbahnfahrerin Beate Dietsch. Gerade in Zeiten des sich abzeichnenden Fachkräftebedarfs, hilft ein Blick über den „Mitarbeiter-Tellerrand“. Unternehmen erhöhen ihre Besetzungschancen, wenn sie alte Strukturen aufbrechen und bei der Personalauswahl Neues zulassen. Ein gutes Beispiel sind die Stadtwerke in Krefeld. Als Arbeitgeber setzen sie bei ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf die Ausgewogenheit von Wissen und Fähigkeiten und nicht auf Geschlecht, Alter oder Nationalität. Chancengleichheit und Integration von Männern und Frauen jeglichen Alters und unterschiedlicher Herkunft sind hier nicht nur Schlagwörter, sondern gelebte Wirklichkeit. Das gilt auch für Berufe, die derzeit noch überwiegend von Männern ausgeübt werden, sie sind für Frauen häufig genauso attraktiv. So ist bei der SWK der „Straßenbahnfahrer“ oft auch selbstverständlich eine Straßenbahnfahrerin. „In der Stadt Krefeld stehen rund 82.000 Menschen jeden Alters und mit unterschiedlichen Wurzeln in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis. Wir könnten jedoch wesentlich mehr Menschen in Arbeit bringen, wenn Unternehmen all denjenigen eine Chance geben, die die erste Wahl auf den zweiten Blick sind“, erklärt Ingo Zielonkowsky, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit. Rund ein Viertel der Beschäftigten bei der SWK sind weiblich. Bei ihren Einstellungen entscheidet die SWK ganz klar nach Eignung und Qualifikation. „Das Geschlecht, die Hautfarbe oder Religion sind dabei völlig unerheblich. Wir wollen motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zu dem jeweiligen Job passen“, betont SWK-Vorstand Kerstin Abraham. Mit Blick auf die Zukunft und die demografische Entwicklung muss aber die Vereinbarkeit von Beruf und Familie noch stärker ausgeprägt werden als bisher. „Der Fachkräftemangel wird eine wesentlich höhere Erwerbsfähigkeit von Frauen zur Folge haben“, erklärt Kerstin Abraham. Flexible Arbeitszeiten, Kinderbetreuung und Home-Office sind nur einige Stichworte, die diese Entwicklung stützen müssen. Und so ist es nicht ungewöhnlich, dass von den Bus- und Straßenbahnfahrern inzwischen jeder Vierte eine Frau ist. „Aktuell befinden sich vier Personen bei uns in der Ausbildung zum Straßenbahnfahrer, zwei davon sind Frauen“, sagt Kerstin Abraham. Gerade der Beruf des Straßenbahnfahrers lässt mit seinen Dienstplänen viele Möglichkeiten zu, Beruf und Familie miteinander zu vereinbaren. Daher startet die SWK ab Herbst zusammen mit der Agentur für Arbeit Krefeld und dem Jobcenter Krefeld ein neues Projekt für Arbeitslose und Arbeitssuchende. Insbesondere Frauen, die nach der Familienphase wieder in den (Teilzeit-)Job einsteigen möchten, wird die Chance gegeben, sich bei der SWK zur Straßenbahnfahrerin ausbilden zu lassen. Nach dem Auswahlverfahren soll Anfang 2014 die sechsmonatige Ausbildung erfolgen.

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