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13. März 2012

Bundesforschungsprojekt E-DeMa startet

Die Zukunft ist digital. Können Sie sich noch an die Einführung der ersten Online-Banking- oder Börsengeschäfte erinnern? Heute für viele eine Selbstverständlichkeit. Eine vergleichbare Entwicklung steht uns bei der Energie ins Haus; in einem Bereich, den die meisten allenfalls wahrnehmen, wenn sie in den Keller gehen: bei den Stromzählern.

Moderne und im Haushalt vernetzte Geräte werden - aufbauend auf digitalen Stromzählern - durch eine kundenfreundliche Steuerung aktiviert, wenn der Strom günstig ist. Das bedeutet, der digitale Zähler kann in Zukunft beispielsweise der Spülmaschine einen Impuls geben, sich in Gang zu setzen, weil gerade dann der Strom besonders kostengünstig ist.

Vor rund drei Jahren war der Auftakt für das Forschungsprojekt "E-DeMa – Entwicklung und Demonstration dezentral vernetzter Energiesysteme hin zum E-Energy-Marktplatz der Zukunft". Bei E-DeMa entwickelt die SWK in Kooperation mit den Ruhr-Universitäten, dem RWE und führenden deutschen Technologie-Unternehmen wie Siemens und Miele neue Energiesysteme. Gefördert wird das Projekt durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi).

Nachdem die benötigte Technik entwickelt wurde, ging es daran, geeignete Kunden für das Projekt zu finden. Die SWK hat hierzu rund 1.000 Bürgerinnen und Bürger im Stadtteil Kliedbruch angeschrieben. Etwa 150 wollten bei E-DeMa mitmachen. Diese Haushalte wurden mit "intelligenten" digitalen Messsystemen ausgestattet. Einige Haushalte erhielten auch "intelligente" Gas- und Wasserzähler. Zehn Kunden bekamen per Losverfahren außerdem Haushaltsgeräte der Firma Miele (Spülmaschine, Waschmaschine und/oder Trockner), um zu testen, wie sich diese Geräte über die "intelligenten" Messsysteme steuern.

"Der Privatkunde soll künftig seinen Stromverbrauch danach ausrichten können, wann beispielsweise der Preis innerhalb eines Tages am günstigsten ist", sagt Johannes Funck, Projektleiter für E-DeMa bei der SWK. In dem Projekt wird ein "Internet-Marktplatz der Energie" aufgebaut, so dass jeder Einzelne aktiv an diesem neuen Energiemarkt teilnehmen kann. Dazu haben die Teilnehmer, die keine "weiße Ware" erhalten haben, verschiedene Tarife zur Auswahl, zwischen denen sie schnell und problemlos mit einem "Klick" wechseln können, um möglichst geringe Energiekosten zu erzeugen.

Jetzt startet E-DeMa in die Praxis. "Für den Kunden bietet E-DeMa die einmalige Gelegenheit, sich an einem Forschungsprojekt des Bundes zu beteiligen und schon heute auszuprobieren, ob und wie sich innovative Energieprodukte in der Praxis bewähren", betont SWK-Vorstandssprecher Carsten Liedtke. "Das Projekt lebt vom Mitwirken der Kunden. Die aktive Mitarbeit des Kunden ist unerlässlich, um zuverlässige Forschungsergebnisse zu erzielen", führt Carsten Liedtke weiter aus.

Das Projekt E-DeMa ist ein fiktives, aber ernsthaftes Planspiel und läuft bis Ende des Jahres. In dieser Zeit wird online getestet, wie energieeffizient sich der Einzelne verhält und ob er seinen Verbrauch in günstige Zeitzonen verschiebt. Das Ganze ist für den Teilnehmer mit keinerlei Kosten verbunden; an seinem derzeitigen Stromvertrag mit der SWK ändert sich nichts.

Um festzustellen, wie energieeffizient sich der Einzelne verhält, erhalten die Teilnehmer so genannte "Effizienz-Punkte" für ihren individuellen Energieverbrauch. Einen guten Zweck hat das Planspiel "E-DeMa" übrigens auch noch: "Wenn die Kliedbrucher bei E-DeMa erfolgreich mitmachen und energieeffizient handeln, unterstützt die SWK als Dankeschön ein Projekt der Maria-Montessori-Grundschule und ein Projekt der Kindertageseinrichtung Dreikäsehoch. Es lohnt sich also, gemeinsam möglichst aktiv mitzuwirken", sagt Carsten Liedtke.

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