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01. January 1970

Abfallgebühren in Krefeld bleiben stabil

Gute Nachricht für Krefelds Bürgerinnen und Bürger. „Die Festpreisregelung für die Stadt Krefeld bei der Müllverbrennung auf heutigem Niveau für die nächsten Jahre ist gesichert“, so Oberbürgermeister Gregor Kathstede.
„Durch einen stabilen Verbrennungspreis haben die Krefelder Bürger, der Handel und die Industrie die Sicherheit, dass die Abfallgebühren stabil bleiben“, macht Krefelds Stadtoberhaupt deutlich. Die Stadt Krefeld betrachte Abfallwirtschaft als Daseinsvorsorge für die Bürgerinnen und Bürger. Mit einer langfristigen vertraglichen Bindung der Stadt Krefeld an die MKVA habe man auch zukünftig die Möglichkeit der Mitsprache. Kathstede: „Wir wollen keinen Mülltourismus. Die Krefelder Anlage genügt höchsten Umweltstandards.“ Krefeld hat seinerzeit in den 70er Jahren als eine der ersten NRW-Kommunen auf die später aus ökologischen Gründen gesetzlich verpflichtend gewordene Müllverbrennung gesetzt und verfügte daher über eine der ältesten Anlagen. „Zur Sicherung der regionalen Abfallentsorgung und Fernwärmeerzeugung war es bei stark steigenden Instandhaltungsaufwendungen für die Altkessel wirtschaftlich geboten, einen hochmodernen und wesentlich effizienteren Ersatzkessel zu bauen“, sagt SWK-Vorstand Kerstin Abraham. Der neue Kessel hat die Kapazitäten der Anlage auch nicht erhöht, sondern ist – wie der Name schon sagt – lediglich ein Ersatz für drei alte Kessel. „Die Entscheidung zum Bau des Ersatzkessels wurde 2007 getroffen – also weit vor dem neuen Entwurf des Abfallwirtschaftsplans der damaligen schwarz-gelben Landesregierung. Dieser wurde nämlich erst zum Jahreswechsel 2008/2009 eingebracht“, betont Kerstin Abraham. Als der neue Abfallwirtschaftsplan Anfang 2010 schließlich vom Landtag verabschiedet wurde und in Kraft trat, war der Bau des Kessels bereits zur Hälfte abgeschlossen. Zurzeit ist die MKVA trotz landesweit sinkender Müllmengen vollständig ausgelastet. Durchschnittlich wurden in den letzten zehn Jahren in Krefeld knapp 165 Euro je Tonne als Verbrennungsentgelt gezahlt. „Damit liegen wir leicht unter dem Durchschnitt in NRW. Dieser beträgt 169 Euro pro Tonne Siedlungsabfall“, erklärt Kerstin Abraham und entkräftet damit Vorwürfe, in Krefeld würde überdurchschnittlich viel für die Müllverbrennung gezahlt. Carsten Liedtke, Sprecher des SWK-Vorstands, macht deutlich, dass die MKVA ein wichtiger Baustein innerhalb des Konzerns ist: „Die Entsorgung ist eines der Kerngeschäftsfelder der SWK. Die Fernwärme- und Stromproduktion der MKVA ist die konsequente Verknüpfung des Ent- und Versorgungsgeschäftes der SWK.“ Die MKVA dient hierbei als Energieerzeugungsanlage mit einem hohen Wirkungsgrad. Rechnerisch lassen sich ca. 18.750 Haushalte mit Strom und etwa 8.500 Haushalte mit Fernwärme aus der MKVA versorgen. „Wir verbrennen den Müll also nicht nur, sondern nutzen die hierbei entstehende Energie weiter. Mit einem Primärenergiefaktor von nur 0,2 ist die Fernwärme aus der MKVA besonders umweltschonend. Damit erfüllen wir die von der Politik immer wieder geforderte Vorgabe, Energie lokal und ressourcenschonend zu erzeugen“, erklärt Carsten Liedtke. Für die Zukunft bleibt man in Krefeld nicht untätig, was die Akquisition von neuen Müllmengen anbelangt. „Die EGN wird sich an weiteren Ausschreibungen in NRW beteiligen, aber natürlich nicht zu jedem Preis. Was in unserer Region jetzt gestartet ist, wird sich in den kommenden Jahren in ganz NRW fortsetzen. Allein in NRW werden in nächster Zeit rund 700.000 Tonnen Abfall zur Beseitigung neu vergeben“, blickt Kerstin Abraham nach vorn. „Regionale Nähe hat hierbei Vorrang, weil wir aus Umweltgesichtspunkten keinen Mülltourismus möchten. Sollten sich regionale Lösungen jedoch nicht ergeben, zwingen uns die wettbewerblichen und gesetzlichen Rahmenbedingungen, auch für die Krefelder Anlage Abfallmengen aus entfernteren Regionen zu akquirieren“, sagt Kerstin Abraham weiter. Bei der SWK rechnet man mit einer Marktberuhigung in den kommenden Jahren – auch durch Kapazitätsanpassungen. EGK und EGN werden eine Kapazitätsanpassung von 350.000 Tonnen auf 310.000 Tonnen pro Jahr in den Jahren 2013 ff. vornehmen. „Diese Beiträge würden wir uns auch von Wettbewerbern wünschen. Die jetzige Landesregierung sollte außerdem ihre im Koalitionsvertrag vereinbarte Abkehr vom bestehenden Abfallwirtschaftsplan schnellstmöglich umsetzen. Die Rückkehr zu einer verbindlichen Zuweisung des Abfalls an bestehende Entsorgungsanlagen verhindert Preisdumping und unnötige Transporte“, fordert Kerstin Abraham die Landespolitik zum Handeln auf.

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