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18. June 2018

SWK mit bestem Konzernergebnis seit sieben Jahren

Das Geschäftsjahr 2017 war ein erfolgreiches Geschäftsjahr für den SWK-Konzern. Der Konzernumsatz liegt stabil etwas oberhalb von einer Mrd. Euro, und beim Konzernjahresüberschuss konnte das beste Ergebnis seit sieben Jahren erzielt werden: Nach dem starken Ergebnisanstieg im Geschäftsjahr 2016 konnten die SWK ihr Konzernergebnis für 2017 noch einmal um fast elf Prozent auf 27,3 Mio. Euro steigern.
Besonders erfreulich ist, dass die SWK im Jahr 2017 einen Zuwachs von 30.000 Energiekunden verzeichnen konnte und damit nun über rund 600.000 Kunden bundesweit verfügt; auch die EGN Entsorgungsgesellschaft Niederrhein hat ihr Ergebnis deutlich steigern können und steuert somit einen nennenswerten Beitrag zum Konzernergebnis bei.

Ermöglicht werden diese Erfolge vor allem durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Konzern. Mit 2.648 Kolleginnen und Kollegen arbeiten knapp drei Prozent mehr Menschen im SWK-Konzern als im Vorjahr – das ist der bisherige Höchststand der Beschäftigten in der Geschichte der SWK.

Im Wettbewerb mit branchenfremden Mitbewerbern

Dennoch befindet sich der SWK-Konzern in allen Geschäftsfeldern in einem harten Wettbewerb. Die Rahmenbedingungen verändern sich weiter: Gesetzgeber, Markt, Kunden und neue Technologien geben die Richtung vor. „Dabei müssen wir uns insbesondere im Energiemarkt längst auch branchenfremde Playern in unseren Märkten stellen. Wenn Aldi, die Deutsche Bahn und Telekommunikationsunternehmen gemeinsam mit Ihren Produkten Strom vertreiben, müssen wir als Stadtwerk darauf reagieren. Als kommunales Unternehmen werden wir in unseren Handlungen jedoch oftmals eingeschränkt und können nicht genauso agieren wie unsere Wettbewerber“, schildert SWK-Vorstandssprecher Carsten Liedtke die Situation.

Auch der zunehmenden Digitalisierung stellt sich die SWK. „Wir haben im Berichtsjahr mit Blick auf die Herausforderungen der nächsten Jahre unsere Strategie 2025 erarbeitet und darin wesentliche Meilensteine definiert. Dabei geht es um intelligente Lösungen bei den Themen Digitalisierung, demografische Entwicklung und Arbeitswelt von morgen. Wir setzen auf neu gestaltete Kundenprozesse und die konsequente Einführung digitaler Produkte und Services“, erklärt SWK-Vorstand Kerstin Abraham.

Netto-Dividende von 7,1 Mio. Euro für die Stadt Krefeld

Wie in den vergangenen Jahren leistet die SWK AG auch für das abgelaufene Geschäftsjahr wieder einen erheblichen Beitrag für den Haushalt der Stadt Krefeld. Das Ergebnis für die Stadt Krefeld ergibt sich aus der Netto-Dividende in Höhe von 7,1 Mio. Euro und der Konzessionsabgabe in Höhe von 14,8 Mio. Euro. Mithin beläuft sich der Zufluss an die Stadt Krefeld aus dem Geschäftsjahr 2017 auf 21,9 Mio. Euro und liegt damit leicht über Vorjahresniveau (+0,6 Prozent). Weitere 12,3 Mio. Euro aus dem Jahresergebnis werden auf neue Rechnung vorgetragen und 2,8 Mio. Euro in die Rücklagen eingestellt.

Darüber hinaus übernimmt die SWK die Verluste aus dem öffentlichen Personennahverkehr und vergibt alljährlich Aufträge an lokale und regionale Unternehmen. Zu der vor Ort verbleibenden Wertschöpfung kommen noch die Sponsoring- und Spendenaktivitäten der SWK für Kultur, Soziales und Sport hinzu. Die SWK übernimmt Verantwortung dafür, die Region noch lebenswerter zu machen. Mit der Kampagne „Wir für Krefeld“ bündelt die SWK ihr Engagement und bietet den Menschen eine Plattform, denen unsere Region ebenso am Herzen liegt. Insgesamt beläuft sich das Engagement der SWK für das Gemeinwohl auf gut 78 Mio. Euro. „Erfolg bedeutet für uns nicht kurzfristige Gewinnmaximierung. Im Sinne eines Shared Value sehen wir langfristigen Unternehmenserfolg vor allem dann gegeben, wenn neben wirtschaftlichem Fortschritt auch die Bedürfnisse und Herausforderungen der Gesellschaft angegangen werden“, erklärt Kerstin Abraham.

Entwicklung in den jeweiligen Geschäftsfeldern

Geschäftsfeld Energie und Wasser - 30.000 neue Kunden: 80 Prozent der Krefelder Energiekunden sind seit mehr als zehn Jahren bei der SWK. „Dieses Vertrauen unserer langjährigen Kunden bildet das Fundament unseres Erfolgs. Und es ermöglicht uns, unseren Kunden auch in Zukunft umfassende Infrastruktur- und Versorgungs-dienstleistungen aus einer Hand gewährleisten zu können“, sagt Carsten Liedtke. Mit bundesweit 600.000 Strom- und Gaskunden konnte die Zahl im Vergleich zum Vorjahr nochmals um 30.000 gesteigert werden.

Das Thema Elektromobilität gewinnt auch für die SWK zunehmend an Bedeutung. Insbesondere mit Strom aus regenerativen Energiequellen leisten Elektro-Auto-Nutzer einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Mit der Ende 2017 eingeführten SWK E-Box können Krefelder Privatstromkunden ein Elektroauto Zuhause fünf Mal schneller aufladen als an der normalen Steckdose. Voraussetzung ist ein 24-monatiger SWK-KLASSIK-Stromvertrag, mit dem der Kunde automatisch und ohne Aufpreis Ökostrom bezieht. Auch Geschäftskunden unterstützt die SWK bei der Einführung und Nutzung von Elektromobilität. Zur intensiven Beratung zählt ein individuelles Mobilitätskonzept zu möglichen Standorten für Ladesäulen, zur Energielieferung, zu Fördergeldern und Abrechnungsmöglichkeiten.

Seit Herbst 2017 tauscht die NGN Netzgesellschaft Niederrhein bei allen Stromkunden in Krefeld, Straelen und Wachtendonk Stromzähler mit Drehscheibe gegen digitale Stromzähler aus, die den Stromverbrauch besser veranschaulichen. „Die schrittweise Installation der digitalen Geräte bis 2032 entspricht dem neuen Messstellenbetriebsgesetz (MsbG), zu dessen Anwendung die NGN gesetzlich verpflichtet ist. Bis Ende 2017 wurde in rund 3.500 Haushalten der Zähler gewechselt“, sagt Carsten Liedtke. Gut 150.000 Zähler sind es insgesamt, die in den nächsten Jahren ausgetauscht werden müssen. Digitale Stromzähler sind Teil der Energiewende vor Ort: Sie sind die technische Voraussetzung dafür, dass Kunden mehr Transparenz in ihrem Energieverbrauch bekommen und Stromlieferanten wie die SWK und Haushalte in Zukunft Daten miteinander austauschen können. Intelligente Stromnetze sollen dabei helfen, zu planen, wo und wann wie viel Strom benötigt wird.

lekker Energie entwickelt sich positiv

„Unsere Tochtergesellschaft lekker Energie hat im Jahr 2017 bei zahlreichen Tests und Studien erneut Spitzenplätze belegt“, freut sich Carsten Liedtke. So erhielt lekker in Vergleichsstudien von FOCUS-MONEY sowohl als Strom- als auch als Gasversorger in puncto Fairness die Note „sehr gut“. Gleichzeitig ist lekker der von Kundenseite meist empfohlene Anbieter von Ökostrom, wie eine Auswertung von Kundenurteilen im Auftrag von FOCUS-MONEY ergab. Mit einem überarbeiteten Kundenportal, das die aktive Kommunikation via Messenger unterstützt, und dem Ausbau der Aktivitäten in Social-Media-Kanälen hat lekker den Kundendialog 2017 deutlich ausgeweitet.

Und auch die Geschäftszahlen von lekker entwickeln sich ausgesprochen positiv: Der Stromumsatz konnte in 2017 um 2,3 Prozent auf 204,2 Mio. Euro gesteigert werden. Die Kundenzahl stieg um sieben Prozent auf rund 320.000 Energiekunden. Mit 5.3 Mio. Euro übertrifft das Ergebnis von lekker die zuvor erwartete Prognose.

Auch in 2017 hat die SWK die Energiewende vor Ort weiter vorangetrieben, u.a. durch die Fortführung des Wettbewerbs „KWK-Modellkommune“. Zwei weitere, geeignete Objekte wurden im vergangenen Jahr identifiziert und Anfang 2018 dann realisiert: In einem Mehrfamilienhaus in Oppum kommen zwei Brennstoffzellen zum Einsatz, im Seniorenheim Quartelkämpchen in Linn läuft ein Mini-BHKW mit Biogas. Wissenschaftler der Hochschule Niederrhein untersuchten die Übertragbarkeit der gewonnenen Erkenntnisse auf weitere Kommunen in NRW.

Weiterhin hat die SWK im Sommer 2017 zusammen mit den Gemeindewerken Wachtendonk dort eine neue Windenergieanlage in Betrieb genommen. Mit einer Leistung von 2,5 Megawatt produziert die Anlage rund sieben Mio. Kilowattstunden „grünen“ Strom im Jahr – das ist ungefähr die Menge, die 2.000 Haushalte bei einem Durchschnittsverbrauch von 3.500 kWh jährlich verbrauchen.

Das Krefelder Trinkwasser stammt aus 41 Brunnen. Diese verteilen sich auf sieben Wassergewinnungsanlagen. Die Brunnen fördern das Grundwasser aus Tiefen von bis zu 100 Metern. Für die Wassergewinnungsanlage Bruchweg in Uerdingen wurde bereits in 2016 ein umfangreiches Sanierungsprogramm, das die effiziente Wasserversorgung für den Krefelder Osten sicherstellen soll, begonnen. Neben der Erneuerung der Energieversorgung wurden 2017 umfangreiche verfahrenstechnische Modernisierungen und Umbaumaßnahmen durchgeführt. Dazu gehört insbesondere der Umbau der vorhandenen Flachbrunnen. Der Abschluss des Gesamtprojektes wird in 2018 erfolgen.

Geschäftsfeld Verkehr - 39 Mio. Fahrgäste: Bei stabilen Fahrgastzahlen (rund 39 Millionen p.a.) zeigt sich die SWK innovativ und serviceorientiert im Bereich des ÖPNV. „Neuerungen, die unsere Verkehrsdienstleistungen noch praktischer und komfortabler machen, treiben wir gezielt voran – vom papierlosen Fahrschein bis zum digitalen Reisebegleiter auf dem Smartphone. Damit passen wir uns den Erwartungen und dem Leben unserer Kunden bestmöglich an“, erklärt Carsten Liedtke.

So wurde in 2017 beispielsweise die SWK-App „Bus und Bahn“ optimiert. Die leicht zu bedienende App lässt sich neben der bewährten Fahrplanauskunft auch als persönlicher Reisebegleiter nutzen. Dieser ermöglicht eine direkte Verbindungsauskunft zum gewünschten Ziel von der jeweiligen Position aus. Ebenso können Benutzer Haltestellen als favorisierte Start- oder Zielpunkte festlegen und damit individualisieren.

Gut an kommt eine weitere Innovation, die die SWK schon seit 2016 anbietet: „SWK live“, der schnelle und individuelle Informationsdienst via Messenger. Knapp 5.000 registrierte User - und damit 60 Prozent mehr als noch im Vorjahr - nutzten in 2017 diese Möglichkeit, sich einfach und schnell über Störungen im Betriebsablauf bei Bussen und Straßenbahnen zu informieren - Tendenz steigend!

WLAN soll ausgeweitet werden

Nach dem erfolgreichen Test von kostenlosem WLAN in einer Straßenbahn, hat die SWK den Testbetrieb Ende 2017 auf zwei weitere Straßenbahnen ausgeweitet. „Hierbei probieren wir verschiedene Einwahlmöglichkeiten aus“, erläutert Carsten Liedtke. In 2018 wird der Testbetrieb fortgesetzt, perspektivisch möchte die SWK das kostenlose WLAN in sämtlichen Bussen und Straßenbahnen zur Verfügung stellen.

Moderne Zeiten herrschen auch im Fahrzeugpool. Zwei Elektro-Transporter der Marke StreetScooter wurden in 2017 gekauft. Die SWK ist damit in Krefeld das erste Unternehmen gewesen, das sich diese innovativen Fahrzeuge angeschafft hat. Die beiden Nutzfahrzeuge kommen bei den SWK-Außendienstmitarbeitern zum Einsatz.

Schließlich wird auch die Busflotte ständig modernisiert. Drei neue Gelenkbusse kamen in 2017 hinzu und ersetzen drei ältere Fahrzeuge. Für 2018 ist die Anschaffung weiterer 18 Busse geplant, davon zehn mit einem Hybridantrieb.

• Geschäftsfeld Entsorgung - aus Abfall wird Energie: Nachhaltigkeit ist Trumpf im SWK-Konzern, vor allem, wenn es um das Thema Entsorgung geht. „Was in der Tonne landet, ist noch lange nicht nutzlos, denn wir gewinnen daraus Rohstoffe und Energie. Wir haben innerhalb des SWK-Konzerns einen echten Kreislauf, der den Abfall der Bürgerinnen und Bürger effizient nutzt“, sagt Kerstin Abraham.

Das beginnt bei der GSAK, die den Inhalt der verschiedenen Mülltonnen im Stadtgebiet sammelt und weiter transportiert. Die EGN recycelt hieraus die wiederverwertbaren Stoffe und führt sie dem Wirtschaftskreislauf wieder zu. Was nicht verwertet werden kann, landet als Restmüll bei der EGK in der Müll- und Klärschlammverbrennungsanlage (MKVA). Diese arbeitet wie ein Kraftwerk, denn aus dem Abfall entsteht wieder Energie, die als Strom oder Fernwärme den Krefelder Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung steht.

Für die Zeitspanne 2017 bis einschließlich 2019 hatte die Duales System Deutschland GmbH die Erfassung der in Krefeld jährlich anfallenden 4.000 Tonnen Leichtverpackungen („gelbe Tonne“/“gelber Sack“) neu ausgeschrieben. Die GSAK erhielt den Zuschlag und ist damit seit Jahresanfang 2017 wieder für die Leerung von 40.000 gelben Tonnen und die Einsammlung gelber Säcke verantwortlich. „Dafür haben wir vier Fahrzeuge angeschafft und zehn Mitarbeiter zusätzlich eingestellt“, betont Kerstin Abraham.

Komplett überarbeitet und optimiert wurde in 2017 die GSAK-App. Die praktische digitale Anwendung verfügt über eine Erinnerungsfunktion für die Müllabfuhr, einen übersichtlichen Jahreskalender, einer Navigation zu Containern für Altglas, Altpapier oder Alttextilien sowie Hundekotbeutelstationen. Zudem können Nutzer über die App Hinweise und Fotos zu „wilden Kippstellen“ oder stark vermüllte Bereiche übermitteln. So ist gewährleistet, dass schnell Abhilfe geschaffen werden kann.

28 Mio. Kubikmeter Abwasser und 376.000 Tonnen Abfall wurden in 2017 bei der EGK gereinigt bzw. in der MKVA in Energie umgewandelt. . Die Kombination aus Verbrennungskesseln mit Turbinen, Generatoren, Wärmetauschern und Kondensatoren produziert dank der effizienten Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) so viel Energie, dass nicht nur sämtliche Anlagen zur Abwasserreinigung sowie zur Müll- und Klärschlammverbrennung ihren Energieeigenbedarf decken können. Die MKVA speist zudem rund 100.000 Megawattstunden Strom und 200.000 Megawattstunden Wärme in die Netze der SWK ein. „Der Strom reicht rechnerisch für etwa 19.000 Haushalte, die erzeugte Fernwärme für rund 8.000 Krefelder Haushalte“, veranschaulicht Kerstin Abraham. Die Fernwärmeeinspeisung hat hierbei aufgrund der hocheffizienten und umweltfreundlichen Prozesse innerhalb der MKVA einen Primärenergiefaktor von 0,0. Zum Vergleich: Öl oder Erdgas haben einen erheblich höheren Primärenergiefaktor von 1,1. Die Fernwärme der SWK hat mit einem Wert von 0,0 dagegen den gleichen Primärenergiefaktor wie beispielsweise Ökostrom aus Solaranlagen.

Die EGK arbeitet zudem kontinuierlich an der Verbesserung und Weiterentwicklung der eingesetzten Verfahrens- und Anlagentechnik, um die technische und wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit der Anlagen zur Müllverbrennung und Abwasserreinigung sicherzustellen. Im Rahmen eines vom BMWi geförderten Verbundforschungsvorhabens wurde in 2017 auf der Kläranlage eine Versuchsvorrichtung zur Spurenstoffelimination aus dem Abwasser getestet.

Mehrerlöse für die EGN

Gestiegene Preise auf dem Sekundärrohstoffmarkt führten bei der EGN im Jahr 2017 im Bereich der Papier- und Metallvermarktung zu Mehrerlösen. Weiterhin führte die Optimierung der Rostasche-Aufbereitungsanlage in Weisweiler zu einer höheren Ausbeute von Nichteisenmetallen und demzufolge zu weiteren Ergebnissteigerungen.

„Erfreulich ist, dass zahlreiche Großkunden neu hinzugewonnen werden konnten bzw. bestehende Verträge verlängert wurden“, sagt Kerstin Abraham. Zu den Akquisitionserfolgen zählt unter anderem der zunächst für drei Jahre laufende Auftrag des neuen Einrichtungshauses Segmüller in Pulheim bei Köln. Der Möbelhändler muss jedes Jahr große Mengen Papier und Pappe, Altholz und Sperrmüll entsorgen. Bereits in der Bauphase überzeugte die EGN als zuverlässiger Partner.

Mit einem neuen Onlineshop ist die EGN Ende 2017 ebenfalls an den Start gegangen: Unter der Marke Curanto bietet sie Kunden unkompliziert deutschlandweit die Abwicklung von Entsorgungsdienstleistungen an. „Kunden können darüber bundesweit per Mausklick für ihren jeweiligen Bedarf die passenden Container bestellen“, erklärt Kerstin Abraham.

SWK als Arbeitgeber: Beschäftigungsrekord im Konzern

Es sind die Menschen, die bei der SWK arbeiten, die den Erfolg des Unternehmens ausmachen. „Respekt und Wertschätzung gegenüber unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind für uns selbstverständlich. Vermehrt setzen wir auch auf den Know-how-Austausch zwischen älteren und jüngeren Kolleginnen und Kollegen“, sagt Kerstin Abraham. Neben dem neuen Beschäftigungshöchststand, stieg auch die Zahl der Auszubildenden auf 72 im SWK-Konzern. Mit dazu beigetragen haben auch neue Ausbildungsberufe wie der des IT-Systemelektronikers. Die GSAK startete in 2017 erstmals mit fünf jungen Männern die Ausbildung des Straßenwärters in den Bereichen Maschinentechnik, Stadtreinigung und Winterdienst. Mit dem Ausbildungsjahr 2018/2019 beginnt die GSAK zudem die Ausbildung zum/zur Kaufmann/frau für Büromanagement.

„Wie andere Unternehmen, sind auch wir bei der SWK vom Fachkräftemangel und demographischen Wandel betroffen. Daher ist es wichtig, auf die jungen Menschen zu setzen und sie für die SWK zu begeistern, ohne auf der anderen Seite die älteren Kolleginnen und Kollegen dabei aus den Augen zu verlieren“, schildert Kerstin Abraham die Situation. 13 Bachelor- und Masterarbeiten wurden im vergangenen Jahr im SWK-Konzern betreut. Die SWK ist zudem Gründungsmitglied der WFG-Initiative „Krefeld kann was“ gemeinsam mit anderen großen Unternehmen wie Canon, Evonik und XCMG. Das Ziel: Krefeld als attraktiven Standort präsentieren und für potenzielle Fachkräfte zu begeistern.

Dass der SWK-Konzern hierbei durchaus ein attraktiver Arbeitgeber ist, belegen zahlreiche Auszeichnungen. Die EGN erhielt das FOCUS-Siegel “Deutschlands beste Ausbildungsbetriebe 2017“, und die SWK AG gehörte 2017 laut einer von Focus Online durchgeführten Studie zu den Arbeitgebern mit „Top-Karrierechancen“ und wurde mit dem Deutschlandtest-Siegel prämiert.

„Um für Bewerber auch weiter attraktiv zu bleiben, setzen wir verstärkt auf die Themen Digitalisierung, Transformationsprozesse und Agilität. Unter anderem startete vergangenes Jahr ein Projekt zum digitalen Lernen, das unseren Mitarbeitern zukünftig ort- und zeitunabhängig die Möglichkeit bieten soll, sich mit innovativen Lernkonzepten weiterzubilden“, erklärt Kerstin Abraham. Und schließlich wurde in 2017 der Startschuss für den Aufbruch in neue Arbeits- und Bürowelten gegeben.

Ausblick

Mit Blick auf die Herausforderungen der nächsten Jahre hat die SWK ihre „Strategie 2025“ erarbeitet und darin wesentliche Meilensteine definiert. „Dabei geht es um intelligente Lösungen bei den Themen Digitalisierung, demografische Entwicklung und Arbeitswelt von morgen“, sagt Kerstin Abraham.

Chancen sieht die SWK im Ausbau der Wärmeversorgung, des Contractings und der Energiedienstleistungen. „Im Bereich Contracting steht das Wärmecontracting in der Wohnungswirtschaft, z. B. in Form von Fernwärmeanschlüssen oder Gasbrennwertthermen, im Vordergrund. Ein zusätzliches Potenzial können wir im Vertrieb des Kleinanlagen-Contracting aber auch in der Umsetzung von individuellen Wärmelösungen z. B. für Quartiere erkennen. Auch bei KWK-Anlagen ist ein Wachstums-Potenzial vorhanden“, meint Carsten Liedtke. Zukünftig wird durch den beschlossenen Ausstieg aus der Atomkraft der Bedarf an flexibler Erzeugungsleistung steigen. Die SWK untersucht daher in ihren Forschungsprojekten weitere Möglichkeiten im Bereich der dezentralen Stromerzeugung. „Und auch in den angrenzenden Bereichen unserer Wertschöpfungsketten sehen wir Wachstumspotenzial“, sagt Carsten Liedtke. Insgesamt geht man bei der SWK für das laufende Geschäftsjahr 2018 von einem gegenüber 2017 moderat höheren, positiven Konzernjahresergebnis aus.

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