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25. April 2018

Elektromobilität funktioniert: Autohaus Link bietet mit StreetScooter und der SWK Lösungen für Geschäftskunden

„E-Autos als Dienstwagen“, „Stadtverwaltung stellt Fuhrpark auf Elektroautos um“, „Handwerker kaufen die ersten Elektrofahrzeuge“. Überschriften wie diese findet man in letzter Zeit immer häufiger. Die Zahl der Neuzulassungen von Elektroautos ist nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes in jüngster Vergangenheit sprunghaft gestiegen – von 541 in 2010 auf mehr als 25.000 im abgelaufenen Jahr 2017. Nicht zuletzt befeuert auch die Diskussion um mögliche Dieselfahrverbote die Überlegungen, auf Elektromobilität umzustellen.

Auch für Gewerbetreibende sind Elektrofahrzeuge immer mehr eine echte Alternative zu Fahrzeugen mit herkömmlichem Antrieb. Das Autohaus Link und die SWK haben daher ihre Geschäftskunden zu einem Aktionstag für Elektromobilität eingeladen, um zu informieren, was heute schon alles möglich ist und mögliche Hemmschwellen abzubauen. „Wir haben mit der Einführung unserer Sauberen Flotte für Krefeld im Jahr 2010 immer wieder bewiesen, dass wir innovative Mobilitätslösungen zur Vereinigung ökonomischer und ökologischer Ziele vorantreiben. Wir haben im Sommer letzten Jahres unsere Saubere Flotte um zwei Elektro-Transporter der Firma StreetScooter erweitert und sind in Krefeld das erste Unternehmen, dass dieses Modell ,Work‘ im täglichen Einsatz hat“, erklärt Carsten Liedtke, SWK-Vorstandssprecher.

StreetScooter wurde im Jahr 2010 im Umfeld der RWTH Aachen aus der Idee gegründet, Elektromobilität bereits ab kleinen Stückzahlen wirtschaftlich attraktiv zu gestalten – und somit Ökonomie und Ökologie miteinander zu versöhnen. Am Standort Aachen wurden Nutzfahrzeuge mit 100 % Elektroantrieb entwickelt und produziert. Der Fokus lag im ersten Schritt auf Fahrzeuglösungen für die Zustellung der sogenannten „letzten Meile“. Bereits das erste Elektrofahrzeug konnte dank neuartiger Entwicklungs- und Produktionsansätze nach weniger als 18 Monaten Entwicklungszeit auf der IAA 2011 präsentiert werden. Dabei wurde die Halbierung der Entwicklungszeit, die Reduzierung der Kosten um bis zu 90% und der Entwurf einer modularen Fahrzeugarchitektur erreicht.

Im Jahr 2014 übernahm die Deutsche Post DHL Group StreetScooter und ging bereits 2015 in Serienproduktion mit elektrischen Zustellfahrzeugen. Im August 2017 wurden von der Deutschen Post DHL Group und Ford Deutschland der gemeinsam produzierte E-Transporter vorgestellt. „Basis des Fahrzeugs, das unter dem Namen „StreetScooter WORK XL“ eingeführt wurde, ist ein Ford Transit Fahrgestell, das mit einem batterieelektrischen Antriebsstrang und einem Karosserieaufbau nach Vorgaben von Deutsche Post DHL ausgestattet ist“, erklärt Dr. Ulrich Kiffe, Geschäftsführer Autohaus Link. 150 Vorserienfahrzeuge seien seit Ende 2017 in der Paketzustellung im Einsatz. Damit gehören die Deutsche Post DHL und Ford zu den Vorreitern von E-Mobilität in Deutschland und zeigen sich als flexibler Innovator.

Neue Herausforderungen erfordern neue Lösungen

Seit diesem Jahr ist auch Krefeld neuer Vertriebsstandort für die Marke StreetScooter. Die Kooperation von Ford Deutschland mit der Firma StreetScooter hat dem Autohaus Link in Krefeld die Möglichkeit gegeben, sich für die nachhaltige Zukunft in der Automobilindustrie aufzustellen. Als einer von 52 Ford-Partnern in Deutschland bietet das Autohaus Link in Krefeld neben dem Verkauf der leichten batterieelektrischen Nutzfahrzeuge auch den Service und die Wartung. „Für uns war der Bereich Service / Wartung ein wesentlicher Bestandteil für eine erste Kommunikation über das neue Vertriebsmodell StreetScooter, damit wir unseren Kunden in gewohnter Weise ganzheitliche Mobilität garantieren können“, so Dr. Kiffe. Aktuell stände dem Kunden, in erster Linie Gewerbekunden und kommunale Dienstleister, das vollständige Portfolio aller Work und Work L Varianten mit allen verfügbaren Batteriegrößen und damit größeren Reichweiten zur Verfügung. Die Frage, warum sich das Autohaus Link in Krefeld der neuen Aufgabe stellt, ist schnell beantwortet. „Neue Herausforderungen erfordern neue Lösungen. Der Einsatz von Elektrofahrzeugen im Wirtschaftsverkehr reduziert lokale Emissionen wie Feinstaub, Stickoxide und Lärm. Neben der ökologischen Verantwortung sehen wir eine Vertriebschance für uns.“

Elektrofahrzeuge sind interessant für Flottenlösungen – egal ob in Handel, Dienstleistung oder Gewerbe. Das gilt besonders in den Innenstädten, die häufig mit Feinstaubbelastungen zu kämpfen haben. Je nach Branche fällt der Bedarf an Elektrofahrzeugen sehr individuell aus. Strom als Treibstoff aber brauchen sie alle - und hier kommt die SWK ins Spiel. „Wir sind die Infrastruktur-Experten und bieten Lösungen und Services für unsere Geschäftskunden rund um das Thema Ladesäulen und Netzausbau“, sagt Carsten Liedtke.

Welche und wie viele Elektrofahrzeuge sollen angeschafft werden? Für welchen Zweck kommen sie zum Einsatz? Wie oft und in welchen Zeitfenstern sollen diese Elektrofahrzeuge mit neuem Strom „betankt“ werden? Wie verhält es sich unter steuerlichen Aspekten, wenn ein Dienstfahrzeug Zuhause an die private Ladesäule angeschlossen wird? Sind diese und weitere Fragen geklärt, wird schnell klar, welche Lade-Infrastruktur die geeignete ist. „Wir haben das Know-how und verfügen über sämtliche technischen und wirtschaftlichen Lösungen, um unseren Kunden individuelle Leistungspakete für ihre E-Mobility zu schnüren“, verspricht Carsten Liedtke. Von der einfachen Wallbox in der Garage (die die SWK auch für Privatkunden anbietet) bis hin zum mehrteiligen, intelligenten Ladesäulen-Netz an verschiedenen Standorten – all das kann durch die SWK realisiert werden. Auch zu finanziellen Fördermöglichkeiten berät die SWK.

Abrechnungssystem mit kundenindividuellen Preisvorgaben

Welche Stromlade-Anlage technisch umsetzbar ist, klären die Fachleute von der SWK-Tochter NGN Netzgesellschaft Niederrhein. „Die Kollegen prüfen die Durchleitungsstärke der vorhandenen Hauptstromleitung. Ist eine höhere Anschlussleistung nötig, werden entsprechende Baumaßnahmen mit Verlegungsarbeiten zeitlich und wirtschaftlich kalkuliert“, erläutert Carsten Liedtke. Auf Wunsch erstellt die SWK auch die Abrechnung mit kundenindividuellen Preisvorgaben nach Kriterien wie Kundengruppen, spezielle Standorte etc. bis hin zur eindeutigen Kostenstellenzuordnung des Ladesäulen-Stroms. Die SWK ist seit April 2018 Vertragspartner im „TankE-Netzwerk“, einem Zusammenschluss von bislang 13 nordrhein-westfälischen Stadtwerken. Gemeinsam wollen sie dazu beitragen, dass die Elektromobilität noch mehr Fahrt aufnimmt.