Hier kommen die Männer in Orange

Ganz neu wird bei der GSAK, ein Tochterunternehmen der SWK, der Ausbildungsberuf "Straßenwärter" angeboten.

2017 startete der erste Jahrgang und wird in zwei bis drei Jahren für Sauberkeit und Ordnung auf Krefelds Straßen sorgen.

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Die Ausbildung zum Straßenwärter bei der GSAK – Erfahrungsberichte der Azubis

Seit August 2017 bildet die GSAK Gesellschaft für Stadtreinigung und Abfallwirtschaft Krefeld mbH & Co. KG, die als hundertprozentige Tochter der SWK STADTWERKE KREFELD AG in dem Geschäftsfeld "Entsorgung" tätig ist, erstmals fünf junge Menschen zum Straßenwärter aus. Alle lernen und arbeiten in einer extra eingerichteten Azubi-Kolonne. Was hat die Jungs motiviert, diese zwei- bis dreijährige Ausbildung zu machen? Lesen Sie, was Dustin, Tobias, Pascal, Leonardo und Yavuz dazu sagen:

"Kennen Sie das, wenn irgendwo in Krefeld direkt neben einem Abfallkorb Müll liegt? Solch ein Verhalten kapiere ich nicht. Ich mag, wenn’s sauber ist, das gilt auch für die Stadt. Jetzt kann ich sogar selbst dafür sorgen, dass Krefeld wenigstens ein bisschen sauberer wird und ordentlicher aussieht", sagt Dustin Goschin (20).

Der Uerdinger war nach dem Hauptschulanschluss zunächst bei der Bundeswehr, startete dann eine Ausbildung zum Personal Trainer, die er aber schnell wieder verließ. Jetzt ist er, der "niemals einen Bürojob machen könnte, sondern draußen sein will", happy als Straßenwärter-Azubi bei der GSAK.

Eigentlich hatte Tobias Hirschberg (19) nach der Hauptschule vor, sein Fach-Abi zu machen und Automobilkaufmann zu werden. Dann aber bekam er den GSAK-Ausbildungstipp von seinem Vater, der bei der EGK beschäftigt ist.

"Ich war einer von rund 25 Bewerbern, zehn wurden dann zum Gespräch eingeladen, und jetzt gehöre ich zur ersten Straßenwärter-Azubi-Kolonne der GSAK. Ich bin froh, dabei zu sein, und ganz nebenbei habe ich mit Dustin auch noch einen alten Schulfreund wieder getroffen. Jetzt arbeiten und lernen wir wieder zusammen."

Mit 16 Jahren ist Pascal Ferbert das "Küken" im Team.

Er hatte während einer Jobmesse des Krefelder Arbeitsamtes bei der GSAK reingeschnuppert, ist dann zum Probe arbeiten erschienen und fand so viel Gefallen daran, dass er sich als Azubi bewarb. Dem Uerdinger Realschüler mit Fach-Oberschulreife und Quali gefällt am besten, dass er "einen abwechslungsreichen Ausbildungsplatz an der Luft" hat.

Leonardo Cavalcante de Souza ist mit 25 Jahren der "alte Hase der Kolonne". Er war als Sechsjähriger mit seiner Familie von Rio de Janeiro nach Deutschland gezogen und hatte schon mehrere Jobs als Kellner und Zeitarbeiter hinter sich. Als für ein Projekt der Baustopp kam, war auch sein Job als Hochbaufacharbeiter futsch. So arbeitete er etliche Monate als Straßenreiniger bei der GSAK.

"Als die Chance auf die Ausbildung kam, habe ich mich sofort beworben, weil mir das eine ganz neue Perspektive bietet. Die Azubi-Truppe ist super und die Ausbildung macht Spaß", sagt der Duisburger mit Hauptschulabschluss.

Yavuz Berk (19) wollte nach der Hauptschule und nach Realabschluss mit Quali "auf jeden Fall draußen mit den Händen arbeiten und bloß keinen Bürojob". Dann machte ihn sein Vater auf die Straßenwärter-Ausbildungsstelle aufmerksam.

Bewerbung, Eignungstest, Zusage. Jetzt fühlt sich Yavuz sehr wohl, schätzt den Zusammenhalt unter den Azubi-Kollegen und hat Spaß an der Ausbildung. Da macht es auch nichts, dass er früh raus muss: Von seinem Zuhause in Duisburg bis zur Ausbildungsstelle bei der GSAK in Linn ist er 40 Minuten unterwegs.

Im Video sehen Sie Impressionen aus dem Arbeitsalltag der angehenden GSAK-Straßenwärter: 

GSAK
Gesellschaft für Stadtreinigung und Abfallwirtschaft Krefeld

Ausbildung zum Straßenwärter | Erfahren Sie mehr Details und Ausbildungsinhalte: Ausbildung zum Straßenwärter bei der GSAK

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