Ohne sie wär’s zappenduster! Die Netzleitwarte der SWK

Gemeinsam mit seinen Kollegen aus der SWK-Netzleitwarte stellt Hans-Wilhelm S. die Versorgung mit Energie und Wasser von einer viertel Millionen Menschen in Krefeld und Umgebung sicher.

"Für mich, der ich diesen Job schon seit 1982 mache, kommt nichts anderes in Frage. Es macht mir Spaß und wir sind ein eingespieltes Team, in dem wir einander helfen."

(Hans-Wilhelm S., re., und Kollege in der Netzleitwarte)

      

Herr S., was passiert hier?

Die Netzleitwarte ist gewissermaßen das Gehirn sowie die zentrale Anlaufstelle für Strom-, Gas-, Wasser- und Fernwärmenetz der gesamten Stadt Krefeld. Zusätzlich überwachen wir die Stromnetze von Straelen und Wachtendonk.

Wie genau läuft das ab?

Sowohl das Stromnetz als auch die Gas-, Wasser- und Fernwärmeleitungen sind mit zahlreichen Sensoren ausgestattet. Werden bestimmte Grenzwerte über- oder unterschritten, werden wir mit Statusmeldungen darüber informiert. Die bekommen wir auf die Monitore, zusätzlich ertönt der Gong.

Der läutet ziemlich oft. Gibt es so viele Störungen in Krefelds Netzen?

Nein! (lacht) Im Gegensatz zu anderen Kommunen haben wir relativ wenig Störungen, unter anderem, weil wir das Stromnetz fast vollständig sicher im Boden verlegt haben. Vielmehr ermöglichen uns die eingehenden Meldungen, unsere „Fahrweise“ zu optimieren, also dem aktuellen Verbrauch und den Gegebenheiten anzupassen. Wir sorgen dafür, dass das Netz immer optimal ausgelastet und stabil ist, dass nicht zu viel und nicht zu wenig Energie eingespeist wird.

Das klingt kompliziert. Welche Voraussetzung muss man mitbringen, um hier arbeiten zu dürfen?

Neue Kollegen benötigen eine sehr gute elektrotechnische Basisqualifikation, gerne auch schon einen Meister oder einen Techniker. Sie beginnen dann als Netzassistent und sind in erster Linie für die Rohrmedien, also Wasser, Gas und Fernwärme, zuständig. Außerdem sind Teamfähigkeit, Konzentration, Gelassenheit und gute Umgangsformen erforderlich. Schließlich sprechen wir direkt mit Kunden und vorgelagerten Netzbetreibern. Außerdem muss die Bereitschaft zum Schichtdienst vorhanden sein. Dabei arbeitet ein Netzassistent immer im Team mit einem Netzmanager zusammen, der zusätzlich eine Schaltberechtigung für die Stromnetze hat. Nach einer gewissen Einarbeitungszeit kann der Netzassistent sich als Netzmanager qualifizieren.

Hätten Sie diesen Beruf im Nachhinein noch einmal ergriffen?

Für mich, der ich diesen Job schon seit 1982 mache, kommt nichts anderes in Frage. Es macht mir Spaß und wir sind ein eingespieltes Team, in dem wir einander helfen.

 

 

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