Auf Schienen und Asphalt steuert sie zum nächsten Ziel

Susanne P. chauffiert Fahrgäste als Kombifahrerin per Bus und Straßenbahn durch Krefeld. Was gehört zum Berufsbild des Kombifahrers? Susanne P. gibt einen Einblick.

"Kundennähe muss ein Fahrer drauf haben."

(Susanne P. ist Kombifahrerin bei der SWK MOBIL.)

      

9.40 Uhr vorm SWK ServiceCenter HansaHaus. Die 043 nach Uerdingen-Bahnhof fährt vor. Mit einem Zischen öffnen sich die Türen. „Hallo, wohin soll’s denn gehen?“, fragt Susanne P. freundlich, kassiert und gibt die Fahrkarte raus.

Ihr High-Tech-Sitz schwingt zurück in Fahrtrichtung, sie schaut in den Rückspiegel, schließt die Türen und fährt Punkt 9.44 Uhr ab. Susanne P. ist Kombifahrerin. So lautet die Berufsbezeichnung bei der SWK MOBIL, wo 74 Männer und fünf Frauen die Fahrerlaubnis für beides haben, Bus und Bahn. Der 47-Jährigen merkt man es sofort an: Sie liebt ihren Job. „Die neuen Straßenbahnen sind klasse: komfortabel und bequem für die Fahrgäste, super Equipment und Technik für uns Fahrer“, schwärmt Susanne P.

Heute funktioniert ganz vieles per Fingerdruck auf dem Touchscreen. Sie macht’s gleich mal vor und erklärt zudem, wie der Steuerhebel – in der Fachsprache „Befehlsgeber“ genannt – funktioniert: Zum Beschleunigen geht der Hebel auf der linken Armlehne nach vorn, zum Bremsen nach hinten. Easy. Unterhalb der rechten Armlehne befinden sich zwei Knöpfe: Mit dem einen wird – wenn ein Zusammenstoß droht – die zusätzliche Magnetschienenbremse aktiviert. Mit dem anderen kann der Straßenbahnfahrer „sanden“; dabei wird aus Düsen in Radnähe Sand auf die Schienen gestreut. „Wenn's auf den Schienen bei Regen glitschig wird, gibt der Sand den Stahlrädern mehr Gripp“, erklärt Susanne P.

Kundennähe muss ein Fahrer drauf haben

Gibt’s bei so viel Begeisterung für Technik und Gefährt nicht auch was zu meckern? „Dazu fällt mir, ganz ehrlich, kaum Negatives ein“, sagt die Kombifahrerin. „Ein lustiger Spruch, ein klärendes Wort und dann ist alles wieder gut.“ Zudem sind die vielen Kundenkontakte beim persönlichen Ticketverkauf in Bus und Bahn Gold wert: Da wird gegrüßt, nach dem Anschluss gefragt oder das Wetter „besprochen“.

Gelebte Kundennähe – für die Berufsausübung als Kombifahrer neben technischem Verständnis und fahrerischer Qualifikation ein Muss. Dienstplan nach Wunsch? Bei der SWK MOBIL! Und die mehr als 200 Kollegen? Mit einigen davon ist Susanne P. längst befreundet. Ansonsten sei der Umgang miteinander unter den 170 Männern und 46 Frauen meist locker, freundlich und hilfsbereit.

Die Fahrerinnen und Fahrer bei der SWK MOBIL können ihrem Arbeitgeber ein „Wunschprofil“ angeben. Heißt: Ihren dreiwöchigen Dienstplan bekommen sie zwölf Tage im voraus, und darin berücksichtigt werden individuelle Wünsche nach Früh-, Tages- oder Abendfahrten.

Karriere statt Endstation

Planungssicherheit hier und Flexibilitätsbereitschaft dort, konzentrierter Umgang mit teurer Technik hier und Verantwortung für Fahrgäste dort, heute mit der Straßenbahn durch die City, morgen mit dem Bus ins Krefelder Umland – Susanne P. findet diese Mischung optimal. Sie ist Kombifahrerin aus Freude und Überzeugung … und noch lange nicht an der Endstation. Ihr nächster Halt in naher Zukunft: Sie würde gern Verkehrsmeisterin werden, also mittlere Führungsebene. Sie wäre die erste Frau in dieser Position bei der SWK MOBIL.

      

Nehmen Sie das Steuer in die Hand!

Die SWK sucht immer wieder Busfahrer, bietet gute Arbeitsplätze mit Zukunft und unterstützt Karrieren, zum Beispiel auch die Qualifikation zum Kombifahrer.

Sie besitzen den Führerschein der Klasse D/DE (Busführerschein) und bringen Erfahrung in der Personenbeförderung mit? Sie interessieren sich für moderne Technik, haben Freude am Umgang mit anderen Menschen, gehen freundlich und serviceorientiert mit Kunden um? Dann bewerben Sie sich bei der SWK.

Die zusätzliche Ausbildung zur Straßenbahnfahrerlaubnis für Busfahrer dauert etwa drei Monate in Vollzeit.

Erfahren Sie hier mehr über eine Anstellung bei der SWK: vielfältige Möglichkeiten für Ihre Karriere